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Grüne und SPD in Baden-Württemberg haben ihre Koalitionsverhandlungen mit einem ersten Treffen am Donnerstag in Stuttgart aufgenommen.
Die Kieler Koalition hat ihre Verhandlungen abgeschlossen. Noch nicht sicher ist allerdings, ob CDU und FDP ihre umstrittene Drei-Stimmen-Mehrheit im Landtag tatsächlich behalten: Grüne und SSW klagen gegen das Wahlgesetz.
Die Kieler FDP musste scharfe Geschütze auffahren, um die angestrebten drei Ministerien zu erhalten. Erst nach der Drohung, die Koalitionsgespräche platzen zu lassen, lenkte die CDU ein und sprach den Liberalen die Ressorts Soziales, Bildung und Justiz zu.
Im Saarland herrscht weiter keine Klarheit über ein Regierungsbündnis. Doch während die rot-rot-grünen Verhandlungen in Thüringen gescheitert sind, betonten die Verhandlungspartner an der Saar nach Abschluss der Sondierungsgespräche die vielen inhaltlichen Übereinstimmungen.
Heiße Phase im Koalitionspoker: Zwar haben sich Union und FDP noch bei der Atompolitik geeinigt, zentrale Themen sind aber weiter strittig. Die Parteichefs laden daher in den "Beichtstuhl".
Zwischen Union und SPD bahnt sich ein Streit über die Zuständigkeit des Wirtschaftsministeriums an, das künftig von CSU-Chef Stoiber geführt werden soll. Klärung soll die für heute angesetzte Koalitionsverhandlung bringen.
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