13. August 2008, 06:53 Uhr

Die Ohnmacht der Verwandten

Nur schlechter Kontakt in die Heimat und die ständige Ungewissheit, wie es den Verwandten geht: In Deutschland lebende Georgier reagieren ohnmächtig und schockiert auf den Krieg in ihrer Heimat. stern.de hat zwei von ihnen getroffen und mit ihnen über die Lage in ihrer Heimat gesprochen. Von Tonio Postel

Russische Soldaten in Georgien - der Krieg hat bereits jetzt Tausende Opfer gefordert©

Wer Kakha Amashukeli und Badur Tetradze dieser Tage trifft, blickt auf tiefe Augenränder und vor Müdigkeit hängende Lider. Beide kommen aus Georgien, jenem Land, in dem Russen und Georgier seit Freitag vergangener Woche erbittert um die abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien kämpfen. Von dort, wo seither etwa 2000 Menschen gestorben und Zehntausende auf der Flucht vor Bomben, Raketen und Minen sind.

Badur Tetradze, 41 Jahre alt, kommt aus Suchumi, der Hauptstadt Abchasiens, um genau zu sein. Er lebt seit 13 Jahren in Hamburg, arbeitet hier als Schausteller. Kakha Amashukeli stammt aus der Nähe der georgischen Hauptstadt Tiflis. Der 33-Jährige ist erst seit eineinhalb Jahren in Deutschland, verkauft Eis und Crèpes auf dem Museumsschiff "Cap San Diego" in Hamburg.

Kaum Kontakt in die Heimat

Müde sind sie, weil der Krieg im Kaukasus ihnen den Schlaf raubt: Der Kontakt zu ihren Familien ist entweder abgebrochen oder unregelmäßig und jede Nachricht einer weiteren, in ihrer Heimat niedergegangen Bombe, trifft sie wie eine Nadel ins Herz. "Vor drei Tagen habe ich zuletzt mit meiner Mutter gesprochen", sagt Amashukeli, ein stämmiger Mann mit einem schüchternen Lächeln. Mutter und Vater leben im Grenzgebiet zwischen Südossetien und Georgien, in einem Dorf namens Apnsi. "In der Nähe fielen Bomben, ich hoffe, ihr Dorf bleibt verschont." Kontakt hat er zurzeit nur zu seinem Bruder, der in der Nähe von Tiflis lebt.

Der Bruder berichtete Amashukeli von der Flucht ihrer Eltern in die Berge des Kaukasus; dort wähnen sie sich nun in Sicherheit. Während des Gesprächs in einem Hamburger Café, erreicht ihn eine Kurzmitteilung seines Bruders auf dem Handy: Auch ein Cousin und dessen Familie seien jetzt bei ihnen in Sicherheit. Über Kakha Amashukelis Gesicht huscht ein flüchtiges Lächeln. Ob weitere Verwandte oder Freunde vielleicht bereits tot seien, darüber will er gar nicht weiter nachdenken und schlägt die Hände vors Gesicht.

Seinen Freund, Badur Tetradze, quält die Ungewissheit bereits seit fünf Tagen. "Weder Festnetz noch Handy funktionieren dort", sagt der hagere Mann mit den grauen Schläfen, dessen Augenlider beinahe die Hälfte seiner großen Augen verschlucken. Erreicht hat der Mann, der 1995 als Flüchtling nach Deutschland kam und dessen Familie einst im Winter über den Kaukasus nach Tiflis fliehen musste, lediglich seine drei in Abchasien zurückgebliebenen Brüder - wenigstens sie sind wohlauf. Am Montag habe er aus Sorge gar nicht schlafen können.

Badur Tetradze: "Es gibt nur einen Aggressor - und das ist Russland!"©

Über Gründe und Konsequenzen des Konflikts streiten sich die beiden Freunde manchmal. "Ich habe immer gehofft, dass das nicht passiert", sagt Kakha Amashukeli und reibt sich die Augen. "Jetzt bete ich, dass beide Parteien über ihren Schatten springen können und wieder verhandeln."

Er durchlebt ein wahres Gefühlschaos, denn seine Cousins haben gemischte Familien aus Russland, Georgien und aus Ossetien. "Wer soll da eigentlich auf wen schießen?", fragt er rhetorisch. Einer von ihnen habe zwei Kinder und müsse vielleicht bald sein Land im Krieg verteidigen. Amashukeli folgert, man solle "das Positive zwischen den Parteien sehen." Zum Beispiel, dass es ebensolche Familien gebe, die alle zerstrittenen Parteien vereinten. "Ist das nicht schön?"

Seine Vorschläge zur Beilegung des Konflikts klingen ungewöhnlich aber einleuchtend: "Man braucht in der Region und nirgendwo auf der Welt Grenzen, dann gibt es auch keinen Krieg!" Schließlich lebten wir gemeinsam auf einer Erde und hätten alle die gleichen Probleme und Wünsche. Amashukelis zweite Vision geht in die gleiche Richtung: "Warum besteht man auf Waffen, mit ihnen löst man doch keine Probleme." Auch die Nato, das größte Militärbündnis der Welt, hält der Pazifist für überflüssig. "Ich habe geglaubt, die Menschen seien durch die Aufklärung der Medien und die Globalisierung so weit, friedlich miteinander zu leben", sagt der Pastorensohn.

Kakha Amashukeli: "Man braucht in der Region und nirgendwo auf der Welt Grenzen"©

Russland ist schuld!

Badur Tetradze denkt da etwas politischer. Die Schuld für den Krieg gibt er den Russen: "Es gibt nur einen Aggressor - und das ist Russland!" Deren einziger Wunsch sei es, alle Staaten im Kaukasus zu annektieren und wieder eine vereinte, sowjetische Republik zu schaffen. "Dass Georgien sich in Richtung des Westens entwickelt, gefällt den Russen nicht, man hat ja in Tschetschenien gesehen, wie das dann abläuft."

Die Behauptung Russlands, man helfe und verteidige die Abchasen und die Südossetier, hält Badur Tetradze für eine glatte Lüge: "Sie wollen in Georgien eine Demokratie verhindern!" Ihnen würde von russischer Seite eingebläut, sie bräuchten weder Europa noch die USA, nur Russland. Hintergrund sei dabei auch das georgische Öl, an welchem Russland großes Interesse besitze, glaubt Tetradze.

Beide Männer würden irgendwann gerne in ihre Heimat zurückkehren, betonen sie, doch wann ist jetzt offener denn je. Badur Tetradze, der 1992 zwei Jahre lang im Unabhängigkeitskrieg gegen die Russen kämpfte, will erst zurück nach Abchasien, "wenn die Russen abziehen." Kakha Amashukeli hat noch keinen festen Zeitplan; er grübelt noch immer über den Konflikt nach und sagt dann: "Ich weiß doch auch keine Lösung, ich bin ja nur ein Eisverkäufer."

 
 
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KOMMENTARE (10 von 13)
 
utospatz (14.08.2008, 22:32 Uhr)
Eigentlich ist Putin sehr dumm, er könnte
sämtliche Waffen verschrotten, die gesamte westliche Welt verspotten, und bliebe trotzdem der Kaiser.
Nachdem er im Westen hat den Gazprom-Gerd, und Gazprom fast die gesamte westliche Welt umzingelt, ist es bald so weit, dass im nächsten, und in zukünftigen Wintern es so wird sein, wenn er mit Gospodin Gerd den Gashahn zudreht, bekommt selbst die schwarze Angela, und ganz Europa einen kalten Hintern!
Mein Gott, was ist der Russe dumm!
Eisenbaer (13.08.2008, 11:57 Uhr)
Zivilbevölkerung...??
Der Begriff klingt ja ganz gut. Das "Gegenteil" ist ja dann aber wohl "Militärbevölkerung" oder was?

Spätestens seit dem 30-jährigen Krieg weiß doch ein jeder ganz genau, dass es eine solche Trennung nicht gibt, ja gar nicht geben kann. Worin unterscheiden sich die beiden Bevölkerungsgruppen? Durch die unterschiedliche Kleidung? Zieht aber der Soldat seinen Waffenrock aus, und den Zivilanzug an, was dann? Waren die Heckenschützen in Sarajevo nun Teil der Zivilbevölkerung, da sie nicht in Uniform agierten?

Wer sich den Unterschied auch immer "ausgedacht" hat oder verwendet, hat ja nun wirklich keine Ahnung von irgendeinem Kriegsgeschehen seit Anbeginn der Welt. Was macht denn die "Zivilbevölkerung" aus? Darf sie in irgendeiner Weise die Militärbevölkerung unterstützen ohne ihren "Status" zu verlieren? Darf sie Munition herstellen, die Truppen mit Lebensmitteln und Material versorgen, ihre Verwundeten pflegen oder ihren Transport organisieren oder ausführen? Wo bitteschön liegen die Grenzen?

In Afrika werden perverserweise bereits Kindersoldaten in den Krieg geschickt. Naja, bei uns war es zum Ende des zweiten Weltkriegs auch nicht viel besser... Aber sind diese Kinder nun Zivilbevölkerung, da sie Kinder sind oder Militärbevölkerung, weil sie eine Waffe tragen und auch benutzen?

Oder könnte es daran liegen, dass es in einem "Konfliktfall" gar keine Unterschiede gibt, da eine solche Unterscheidung nur auf dem Papier funktioniert?
horst.pachulke (13.08.2008, 11:41 Uhr)
Ja, ja, die Russen waren's.
Ich bin der Ansicht, dass die russische Reaktion nicht O.K. war, da man sicher auch anders hätte vorgehen können.
Jedoch verwundert mich ihre Reaktion nicht sonderlich; bei der Sachlage war sie 1:1 vorhersagbar. Denjenigen, die "Souveränität" blubbern und denken, dass damit die Sache zugunsten Georgiens "erledigt" sei, möchte ich erwidern, dass
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1. Der Status der betroffenen Region umstritten (im wahrsten Wortsinn) war; es gab dort schon einmal richtigen, echten Krieg, weshalb Russland,Georgien und Süd-Ossetien eine gemeinsame Truppe aufstellten und Russland sich zum Eingreifen verpflichtete, sollte es zu Feindseligkeiten kommen.
Im Gegensatz zur sog. westlichen Welt im (den russischen "Homie" Serbien betreffenden Fall) Kosov@ hat sich Russland daran gehalten, die abtrünnigen Provinzen aus Souveränitätsgründen NICHT wegen einseitigen Abspaltungswünschen anzuerkennen.
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2. Auch Souveränität keine "Ausrede" dafür darstellen kann, Wohngebiete mit schwerer Artillerie zu belegen. Das nannte man auch schon "Massaker". Und da gelten sog. Nothilferechte - sowohl ggü. eigenen Truppen als auch ggü. der betroffenen Bevölkerung. Indien machte das im Ospakistanischen bzw. Bangladesh-Bürgerkrieg nicht anders. Nur später, weshalb die Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung ungleich höher waren.
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Den aufkeimenden Pentagon-Denk-Panzer-Ausreden, dass der Angriff nicht so viele Verletzte erfordert haben könne, weil in den Lazaretten um Ts'chinvali "nur" etliche Dutzend Verletzte neu aufgenommen würden, möchte ich entgegnen, dass die Herrschaften mal auf russischer und georgischer Seite jenseits der Grenze nachsehen sollten. ICH würde meine verletzten Verwandten und Bekannten wohin bringen, wo man ihnen helfen kann (=wo nicht geschossen wird). Georgische, ossetische und russische Menschen könnten dort ähnlich denken.
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Auffällig ist jedenfalls, dass Konfliktparteien nicht nur Russland, Georgien und Ossetien sind; auch Deutschland als NATO-Mitglied ist beteiligt, wie sich unschwer an den gerichteten - und vorauseilend zurechtzensurierten - Beiträgen unserer "freien" Presse sehen lässt. Der Stern ist hierbei übrigens noch eine harmlosere Variante.
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Es ist leider immer noch unabdingbar, sich selbst über Menschen, die man kennt, zu informieren und die Presseberichte als "Meinung der beteligten Länder" zur Kenntnis zu nehmen. Schade. Man wird halt immer noch veralbelt.
Eisenbaer (13.08.2008, 11:39 Uhr)
@shine
1. Südossetien beansprucht selbst ein souveräner Staat zu sein, wird aber von einem Teil der Völkergemeinschaft nicht anerkannt. Dieser Staat hat ein Beistandsabkommen mit Russland geschlossen. Greift also Georgien den Staat Südossetien an, so heißt das was?

2. Russland erfüllt sein Beistandsabkommen und drängt den Angreifer zurück.

3. Die georgische Führung will unbedingt in die NATO. Die georgische Armee ist im wesentlichen mit US-Geldern aufgebaut worden, und von eben solchen Ausbildern instruiert worden. Die georgische Führung hat in den ersten Tagen sehr wohl ein Eingreifen der NATO erwartet und dies auch zum Ausdruck gebracht. Nimmt jetzt aber doch lieber die Rolle des leidenden Opfers ein, als man erkannte, dass hieraus bestimmt nichts werden würde...
520i (13.08.2008, 11:31 Uhr)
Kosovo-Vergleich
Fragt sich nur warum die Nato die "bösen Serben" abgestraft hat, aber die Georgier jetzt die "Guten" sind.
Ein Schelm, wer dabei denkt, Russland soll provoziert werden.
shine (13.08.2008, 11:27 Uhr)
@Eisenbaer
>> 1. Georgien greift Russland an.
>> 2. Russland schlägt zurück.
>> 3. Die NATO eilt Georgien zu Hilfe.
1. Georgien hat nicht Russland angegriffen, sondern ist in seinen "eigenen Bundesstaat" Südossetien einmaschiert.
2. Ja, Russland schägt zurück und mischt sich in eine "innere Georgische" Angelegenheit ein. Aber das tut Russland nur um den in Südossetien lebenden "eigenen Staatsbürgern" und der zivil Bevölkerung zu helfen.
3. Georgien ist nicht in der NATO, also warum sollte die NATO hier eingreifen? Das die westlichen Länder (nicht das Militärbündnis!) hier auf dioplomatischen Weg "Kritik" üben, ist doch wohl normal.
Eisenbaer (13.08.2008, 11:16 Uhr)
ich störe ja nur ungern....
...die allgemeinen Selbstbeweihräucherungen und Schuldzuweisungen an Russland, aber war es nicht die georgische Armee, die diesen Krieg in maßloser Selbstüberschätzung begonnen hat? Was mag sich die georgische Führung wohl dabei gedacht haben, als sie diesen Krieg los trat? Sie hatte doch bestimmt einen Hintergedanken - oder?

Aber ja doch. Und wenn man realistisch ist, dann kann dieser nur so ausgesehen haben:
1. Georgien greift Russland an.
2. Russland schlägt zurück.
3. Die NATO eilt Georgien zu Hilfe.

Und viertens, wir haben den 3. Weltkrieg. Die Georgier sind da wohl total durchgeknallt und in so einen Scheiß (auf gut deutsch formuliert) hinein ziehen zu wollen. Sollen sie jetzt auch die Suppe selbst auslöffeln, die sie sich selbst eingebrockt haben!!
Alexandros1gr (13.08.2008, 10:28 Uhr)
USA Kriecher
OH ja ,da ist sie wieder ,die kollektive Volksverblödung durch die Medien.
Die Deutschen wollen und können es nicht merken das sie wie Hunde am Halsband durch die Medienlandschaft
der USA und Kapitalfreunde gezogen werden.
Typisch: so eine Arschkriecherrei zu den USA ist mal wieder Typisch Media-Deutsch.Ekelhaft.
rued (13.08.2008, 09:55 Uhr)
Die Weltmacht Russland
Den Russen die Alleinschuld zu geben mag nicht richtig sein, aber der grösste Teil davon geht definitiv auf das Konto der Russen.
Man hatte mehr als eine Möglichkeit auf den Konflikt in Georgien zu reagieren. Wenn die mir erzählen wollen ein Staat mit um die 30.000 Soldaten und 150 Panzern würde die Souveränität und Sicherheit Russlands gefährden, muss ich doch schon mal recht spontan loslachen. Meiner Meinung nach haben die auch eine moralische Verantwortung, die ein derartiges Handeln verbietet.
Zu sagen Georgien hätte den Krieg angefangen ist auch etwas verblendet.
Man stelle sich vor in Bayern bricht ein Aufstand aus und Aufständische erklären die Unabhängikeit Bayerns und stellen bewaffnete Truppen auf.
Ist das eine Kriegserklärung wenn die BRD nun Bayern wieder besetzt und ein ausreichender Grund für einen 3. Staat der BRD den Krieg zu erklären? finde ich nicht.
Nach dieser Logik müssten wir den Russen jetzt auch den Krieg erklären (hat da gerade jemand Tschetschenien gesagt?)
Ausserdem sind in den umkämpften Provinzen russische Pässe an die Bevölkerung verteilt worden um einen Krigsgrund zu bekommen falls Georgien nicht den Wünschen der Genossen entspicht.
Alles in allem ein Eiskalt berechneter Überfall mit mehreren Zielen. Zerschlagung bzw. Schwächung des Georgischen Militärs, Verschlechterung der Beziehungen Georgiens zum Westen und Sicherung der Resourcen und Tansportwege.
Ausserdem sollte die Meinung der Bevölkerung Georgien zu den Themen Demokratie und der annäherung zum Westen gebrochen werden und nach Möglichkeit auch noch die pro- westliche Regierung abgesetzt werden.
terrax (13.08.2008, 09:22 Uhr)
Selbst Schuld....
Soweit ich das mitbekommen habe hat Georgien als erstes eine Bundesland angegriffen, da dieses unabhängig werden wollte. Über eventuelle Rückschläge muß Georgien sich dann nicht wundern, oder? Also von daher habe ich kein Mitleid mit Georgien, wohl aber mit den Menschen und die verantwortlichen Politiker müßte man in die Wüste schicken! Aber es gibt ja traurigerweise immer noch Soldaten die auf diese Dummköpfe hören... so bin dann mal wieder weg....
Und was die deutsche bzw. westliche Presse mal wieder angeht, daß ist nen Hammer.... Natürlich hat Rußland schuld an allem.... Naja wers glaubt...
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