. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
25. März 2009, 07:14 Uhr

Müntefering wünscht sich Schröder zurück

Ungeachtet der Warnung von Bundespräsident Horst Köhler, die Wirtschaftskrise nicht zu Wahlkampfzwecken zu missbrauchen, hat SPD-Chef Franz Müntefering in einem Zeitungsinterview Bundeskanzlerin Angela Merkel den Bruch von Absprachen vorgeworfen. Und: Gerade in Zeiten der Krise wünsche er sich Gerhard Schröder als Kanzler zurück.

Müntefering, Merkel, Bruch, Absprachen, Schröder, Kanzler

"Frau Merkel kann oder will Absprachen nicht einhalten": SPD-Chef Müntefering ätzt erneut gegen Kanzlerin Merkel© Maurizio Gambarini/DPA

SPD-Chef Franz Müntefering hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Zusammenhang mit dem Gesetz zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung den Bruch von Absprachen vorgeworfen. Der "Bild"- Zeitung sagte er: "In den vergangenen Wochen ist der Ton schriller geworden, weil Frau Merkel Absprachen nicht einhalten kann oder will - wie zuletzt bei der Reform der Arbeitsvermittlung und jetzt wieder bei den Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung, die eigentlich heute im Kabinett beschlossen werden sollten."

Der SPD-Vorsitzende fügte hinzu: "So geht das nicht, Frau Merkel. Was man international fordert, muss man auch national umsetzen." Zugleich mahnte er: "Wir sollten bis zum Wahltag innerhalb der Großen Koalition so miteinander umgehen, dass nicht alle Brücken zerstört sind - wenn der Wähler es so will. Das gehört sich so unter Demokraten."

Mit Blick auf Merkels Vorgänger als Bundeskanzler, Gerhard Schröder, sagte Müntefering: "Ich wünschte mir, er wäre es noch, gerade jetzt in Zeiten der Krise! Wenn er von einer richtigen Sache überzeugt war, dann hat er dafür gekämpft - ohne Rücksicht auf den eigenen Machterhalt. Für ihn galt: Erst das Land. Das vermisst man bei Frau Merkel. Sie stimmt im Zweifel auch gegen sich selbst. Das wird ihrer Kanzlerrolle nicht gerecht."

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Krach in der Großen Koalition SPD-Spitze torpediert CSU-Störer

Der Kanzlerkandidat spricht von "Tohuwabohu", der Parteichef von "Unzurechnungsfähigkeit": Frank-Walter Steinmeier und Franz Müntefering schießen aus allen Rohren gegen die CSU und ihren Vorsitzenden Horst Seehofer. Aber auch die Kanzlerin bekommt von dem SPD-Duo noch einmal eine volle Breitseite ab. mehr...

Große Koalition Müntefering ätzt gegen Merkel

Krach in der Großen Koalition: SPD-Chef Franz Müntefering kritisiert Angela Merkel. Vor allem bei der Bekämpfung der Wirtschaftskrise mache die Bundeskanzlerin eine äußerst schlechte Figur. Altkanzler Gerhard Schröder wäre mancher Fehler "nie passiert". mehr...

Konjunkturpaket II Müntefering attackiert die Kanzlerin

Kräftemessen in der Koalition: Vor der entscheidenden Sitzung zum zweiten Konjunkturpaket schießt SPD-Chef Franz Müntefering gegen die Kanzlerin. Angela Merkel hätte "die CSU viel früher in die Schranken weisen müssen", sagt Müntefering. Es ärgere, wenn die "Regionalpartei CSU" sich so aufführe. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (8/2012)
Whitney Houston