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7. November 2009, 18:18 Uhr

Rösler fordert mehr Schweinegrippe-Impfstoff

Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ist knapp - in einigen Bundesländern. Gesundheitsminister Philipp Rösler fordert die Pharmaindustrie auf, "ihren Verpflichtungen nachzukommen" und genügend Vakzin zu produzieren. Eine neues Produktionsverfahren soll helfen.

Zoom
Rö,sler

Es gab regionale Engpässe beim Impfpass© Jörg Sarbach/AP

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat die Pharmaindustrie ermahnt, ihren Verpflichtungen nachzukommen und genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe zu produzieren. "Wichtig ist jetzt, dass die Industrie den Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stellt", sagte der FDP-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Wegen der Verbesserung des Produktionsverfahrens sei es gelungen, die Ausbeute zu erhöhen. Die europäische Arzneimittelbehörde habe dem zugestimmt. "Ich hoffe, dass die Industrie bald die avisierten Produktionsmengen liefern kann", sagte Rösler. Die Situation in den Ländern werde sich entspannen. "Dennoch bitte ich besonders diejenigen Menschen um Geduld, die in der Reihenfolge nach den Helfern und den Kranken an der Reihe sind."

Rösler will bei einem Treffen mit seinen Ministerkollegen aus den Ländern über Probleme bei der Schweinegrippe-Impfung sprechen. Rösler sagte der "Bild"-Zeitung, er werde in der kommenden Woche die Landesgesundheitsminister zum Gespräch nach Berlin bitten, "um herauszubekommen, wo es mögliche Schwachstellen zum Beispiel bei der Versorgung mit Impfstoff geben könnte". Zuvor soll es bereits am Montag eine Telefonkonferenz zu dem Thema geben. "Unser Ziel ist, gemeinsam für den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung zu sorgen", sagte Rösler.

In den vergangenen Tagen hatte es aus einigen Bundesländern Berichte über regionale Engpässe bei der Impfstoffversorgung gegeben. Nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums, das derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hat, haben die Länder seit dem Start der Impfungen bisher nur etwa 1,5 Millionen Impfdosen erhalten und damit etwa die Hälfte der ursprünglich in Aussicht gestellten Menge. Der Hersteller GlaxoSmithKline begründete die zunächst geringeren Liefermengen unter anderem mit dem komplizierten Produktionsprozess, der inzwischen allerdings umgestellt worden sei.

DPA/AP
KOMMENTARE (10 von 23)
 
KurtRech (09.11.2009, 14:46 Uhr)
@Corazito3333: Ja ein grippevirus...
... weltweit. die grippe heisst "spanische grippe"

empfehle ihnen wikipedia zum nachlesen.
Corazito3333 (09.11.2009, 11:36 Uhr)
ist ja interessant
1918 ein ähnliches virus 25-50 mio todesopfer gefordert hat.....????????? wo in Deutschland, ein Virus ?????? KurtRech???
Corazito3333 (09.11.2009, 11:30 Uhr)
eitl, eilt - schnell zum Impfen
nicht daß die Regierungen auf dem Impfstoff sitzenbleiben und Pharma-Industrie und die Politikerlobby ihre Glaubwürdigkeit verlieren.
Alle Artikel und Berichte über Nebenwirkungen müssen vergessen werden, das Heil liegt im Impfstoff!!!!!
KurtRech (09.11.2009, 04:43 Uhr)
@rebegtar: gute frage...
... und ich bin etwas überfragt ;)

saisonale grippeviren: ob die sich auch zum einem monster-killer verwandeln können, weiss ich jetzt nicht. was ich denke: die meisten menschen sind wohl schon in kontakt gekommen mit diesen viren und sie sind nicht neu für unser immunsystem, also werden wir wohl schon einige abwehrkräfte haben, auch bei einer mutation der saisonalen viren somit wird der verlauf eher harmloser sein oder es wird gar keine ansteckung geben.. bei der "neuen grippe" (sagt schon der name), ist der virus für die meisten menschen neu und darum gefährlich. (ältere menschen haben eine teil-immunität durch frühere grippewellen).

ausserdem überwacht die who und die zuständigen behörden die virenströme und würden wohl alarm schlagen im notfall bei einer gefährlichen mutation.

über das potential von h1n1 berufe ich mich auf die experten der who und co. ob die sich an der spanischen grippe orientieren, welche auch ein h1n1-erreger war, weiss ich nicht.

so seh ich das in etwa, ohne gewähr. :)


rebegtar (08.11.2009, 14:50 Uhr)
@KurtReich
Können Sie mir irgendwo eine wissenschaftliche Untersuchung herzaubern die das mit der potentiellen Gefahr des Virus belegen kann? Die saisonale Grippe mutiert jedes Jahr. Hier könnte genau so gut eine gefährliche Variante entstehen.

Es ist leider so dass wir keine absolute Sicherheit haben können. Und natürlich ist nichts dagegen einzuwenden an Impfstoffen zu forschen die man im Notfall schneller bereitstellen könnte. Und Impfstoffe mit Wirkverstärkern wären für die meisten hier mit Sicherheit kein Problem wenn es denn einen Notfall geben würde.

Wir haben aber keinen Notfall. Und wir können nicht für alle potentiellen zukünftigen Gefahren für die Menschheit irgendwelche Impfstoffe einkaufen. Vor allem können wir ja noch nicht mal Sicherstellen dass der Impfstoff den wir jetzt haben überhaupt etwas gegen eine gefährliche Mutation des jetzigen Schweinegrippevirus ausrichten kann.

Und es ist gelinde gesagt unverantwortlich diesen neuen kaum getesteten Wirkstoff angesichts einer aktuell so geringen Gefährdung der Bevölkerung in Massen zu verimpfen.
vacuum (08.11.2009, 12:21 Uhr)
Wer Augen hat der lese
Die Informationen des Robert-Koch-Instituts sind für jeden zugänglich, also kann auch jeder dort nachlesen, was er braucht.
1.Initial wurde bei Auftreten hinweisender Symptome recht unselektiv getestet, was zu einer Tefferquote vo ca. 25 % positiver Fälle führte. Danach war die PCR den KK zu teuer und wurde nur in besonderen Situationen bezahlt was damit zu ca. 40% erkannter Fälle führte. Seither wird angenommen, dass halt alles, was passend krank ist,die Schweinegrippe hat. Dies erklärt den scheinbar sprunghaften Anstieg der letzten Wochen.
2. Seit dem ersten Fall in Deutschland sind bisher 32/100000 Einwohner erkrankt. Diese gehörten überwiegend zu den 1977 bis 1999 Geborenen.
3.Über 60jährige sind bisher so gut wie überhaupt nicht erkrankt. Und wer stürmt wohl die Impfstellen?!
4. 9/100000 Schwangere erkranken in Deutschland. Keine -zum Glück- ist daran verstorben. Aber viele Schwangere müssten völlig umsonst geimpft werden, um einen Krankheitsfall zu verhindern.
5. Die neun bisher in Deutschland Verstorbenen (alle unter 60. Lj.) hatten schwere und schwerste Erkrankungen und wahrscheinlich jeden anderen ähnlichen Infekt leider auch nicht überlebt.
So und jetzt bleibt alle brav zu Hause, denn das statistische Risiko im Straßenverkehr getötet oder verletzt zu werden oder vom Blitz erschlagen zu werden, ist doch wohl unvertretbar hoch:-)).
KurtRech (08.11.2009, 12:11 Uhr)
@kasperltheater.. da haben sie aber ...
... ganz schön viel geschrieben ;)

was mich aber noch interessiert, welche inhaltsstoffe sehen sie problematisch an und warum?

by the way, ich weiss noch nicht mal, ob ich mich impfen werde. bin unschlüssig, vermutlich auch durch die links und rechts experten ;)
Kasperltheater (08.11.2009, 11:53 Uhr)
@KurtRech
das ganze Thema ist doch schon längst durch. Wissen Sie was mich am meisten nervt? Dass es zwei Sorten von Experten gibt..die einen schreien links die anderen rechts..wohin soll ich gehen?

Wer ist der wahre Experte?

Gibt es 2 Wahrheiten?

Ich wähle in solchen Fällen meinen Buch als Entscheidungshilfe. Und der sagt mir...lass die Impfung sein. Wissen Sie..mein Sonnengeflecht besitzt mehr Intelligenz als mein Grosshirn...das musste ich schon öfter feststellen.

Sparen Sie sich darauf eine bemerkung..mir ist durchaus klar, was ich damit ausdrücke..;)

Es geht auch nicht darum, ob die Impfung eine schädigende Wirkung hat. denn die Inhaltsstoffe sprechen für sich. Diese wurden aber auch aus gutem Grund so gewählt. man ist ja davon ausgegangen, dass es zu Chaos und Panik kommt, sobald das Virus aggressiv wird. Dazu musste gewährleistet sein, dass der Impfstoff lange genug vorgehalten werden kann und dass er überall einsetzbar bleibt.

Es wurde eben entschieden, dass die Aufrechterhaltung der systemischen Strukturen priorität hat. Ebenfalls ein richtiger Vorgang.

Insofern haben Sie vollkommen recht, wenn Sie sagen, dass Verschwörungstheorien keinen Platz in der seriösen Presse haben.

Die meisten davon sind aber keine Verschwörungstheorien, sondern nicht gern gesehene Fakten über Inhaltsstoffe....die aber bei einer Noststandssituation durchaus brechtigt wären.

Die bestellten Impfdosen waren dafür gedacht die Menschheit zu retten, falls das Virus apokalyptische Ausmaße annehmen sollte.

man kann nun drüber diskutieren, ob eine solche Bedrohungslage existiert oder existieren wird.

Bis Dato ist das nicht passiert. Sollt sich die Situation dramatisch verändern, würde sogar ich nochmals darüber nachdenken.

Aber dann wäre es vermutlich zu spät. So what? Und dann hätten Sie alles richtig gemacht lieber KurtRech;)

KurtRech (08.11.2009, 11:32 Uhr)
@XenaWilloughby: du hast den durchblick auch nicht....
... es geht nicht um mehr bestellungen, es geht drum, dass es lieferengpässe gibt. das zeugs wurde schon lange bestellte und bezahlt.

was heisst hier urplötzlich den impfstoff hergezaubert? es vergingen monate bis er verfügbar war.

hände waschen ist gut. impfung und hände waschen noch besser ;)
KurtRech (08.11.2009, 11:27 Uhr)
@rebegtar: pandemieregeln...
.. ich befürworte die änderung.

und zwar speziell jetzt mit dem h1n1-virus.

es geht für mich ums risikopotential: da 1918 ein ähnliches virus 25-50 mio todesopfer gefordert hat, aber die aggressive tödliche gefahr vorallem erst bei einer zweiten welle aufgetreten ist, muss man frühzeitig agieren um die pandemie einzuschränken, falls sich das virus mutieren wird und gefährlicher wird.


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