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Liberale Frauen werfen FDP Sexismus vor

Die Umfragewerte sind katastrophal, und jetzt wettern auch noch Politikerinnen aus den eigenen Reihen gegen die Partei: Die Liberalen Frauen kritisieren die FDP als "Männerverein", in dem "ein frauen- und familienfeindlicher Ton" herrscht.

  Gruppenbild ohne Damen: Rainer Brüderle, Patrick Döring, Philipp Rösler, Guido Westerwelle (v.l.)

Gruppenbild ohne Damen: Rainer Brüderle, Patrick Döring, Philipp Rösler, Guido Westerwelle (v.l.)

Vor dem Hintergrund schlechter Umfragewerte ihrer Partei begehren jetzt die Frauen in der FDP auf. "Es ist ein Männerverein", sagte die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Doris Buchholz, der "Frankfurter Rundschau". "Sie haben in der FDP unheimlich Gegenwind, wenn sie zu den Liberalen Frauen zählen." Als Beispiel nannte Buchholz die Art und Weise, mit der die FDP-Oberen die Einführung einer Frauenquote in den Parteigremien torpediert hätten.

Buchholz berichtete weiter, Parteifreunde hätten es abgelehnt, FDP-Frauen zu plakatieren, die ihnen zu wenig attraktiv erschienen. "Ich habe schon erlebt, dass man mir gesagt hat, man möchte gut aussehende Frauen auf Wahlplakaten - nach dem Motto: Sex sells."

"Ein frauen- und familienfeindlicher Ton"

Am vergangenen Dienstag hatte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Brigitte Susanne Pöpel, ihren Austritt aus der FDP erklärt. Zur Begründung sagte die Wiesbadener Stadtverordnete der Zeitung zufolge, es herrsche "ein frauen- und familienfeindlicher Ton" in der FDP auf kommunaler, Landes- und Bundesebene.

Buchholz betonte, sie werde nicht dem Beispiel Pöpels folgen, sondern in der FDP bleiben. "Klein beigeben? Da haben die Herren doch gewonnen", sagte sie dem Blatt. "Die Herren müssen mit uns leben."

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