. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
27. Januar 2008, 22:49 Uhr

Koch kriecht an Ypsilanti vorbei

Roland Kochs CDU hat die SPD Andrea Ypsilantis doch noch denkbar knapp geschlagen. Aber was nun? Große Koalition? Ampel? Jamaika? Oder gar: Rot-Rot-Grün? Weil die Linkspartei den Einzug in den Landtag geschafft hat, sind allerlei bunte Koalitionen denkbar - jede wird jedoch von mindestens einem möglichen Partner ausgeschlossen. Von Florian Güßgen

Lange sah es am Wahlabend nicht gut aus für Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU)© Patrik Stollarz/Getty Images

Es war ein hauchdünner Sieg in der allerletzten Sekunde, vermeldet um kurz vor halb zwölf in Form des vorläufigen amtlichen Endergebnisses vom hessischen Landeswahlleiter. Demnach hat es die CDU Roland Kochs doch noch geschafft, sich mit letzter Kraft an der vitalen SPD von Spitzenfrau Andrea Ypsilanti vorbeizuhieven. Die CDU kommt bei der Landtagswahl in Hessen auf 36,8 Prozent der Stimmen und wird damit nach Prozenten stärkste Partei, die SPD kommt auf 36,7 Prozent der Stimmen, die Grünen auf 8 Prozent, die FDP auf 9,3 Prozent, die Linkspartei erzielt demnach 5,1 Prozent und ist damit im hessischen Landtag vertreten.

Die CDU hat im Vergleich zur vergangenen Wahl 2003 drastisch verloren, die Grünen ein wenig, die SPD hat ebenso zugelegt wie die FDP. In Mandate umgerechnet kommen SPD und CDU jeweils auf 42 Sitze, die FDP auf 11 Mandate, die Grünen auf 8, die Linke auf 6. Die absolute Mehrheit liegt bei insgesamt 110 Sitzen bei 56 Sitzen. Diesen können weder CDU und FDP (53 Sitze) noch SPD und Grüne (51 Mandate) erreichen.

Schallende Ohrfeige für Koch

Mit diesem Ergebnis ist eine Zweier-Koalition von CDU und FDP oder von SPD und Grünen unmöglich. Es bleiben die Möglichkeiten einer großen Koalition unter Führung der nach Prozentpunkten, nicht nach Mandaten, stärksten Partei, der CDU, und verschiedene Varianten von Dreier-Koalitionen. Das Problem dabei ist bislang nur, dass jede Koalitionsvariante von irgendeinem, der eigentlich mitmachen müsste, ausgeschlossen wird. Hessen ist derzeit ein Land scheinbar unbegrenzter arithmetischer Koalitionsmöglichkeiten, die von ebenso vielen rhetorischen Koalitionsunmöglichkeiten konterkariert werden.

Am Anfang des Abends war klar, dass die SPD den amtierenden Ministerpräsidenten Roland Koch empfindlich getroffen hat, auch wenn seine CDU am Ende der Auszählung ein ganzes Zehntel eines Prozentpunkts vor der SPD von Herausforderin Andrea Ypsilanti lag. Klar war auch, dass der Einzug der Linkspartei Koch möglicherweise den politischen Garaus gemacht hat.

Mit diesem Ergebnis ging ein Wahlabend zu Ende, der vor allem von Ungewissheit geprägt war. Sicher war lediglich, dass die Wähler dem hessischen Ministerpräsident und hessischen CDU-Chef Koch eine schallende Ohrfeige verpasst hatten. Sein polternder, aggressiver Wahlkampf, der auch mit Ressentiments gegenüber Jugendlichen mit Migrationshintergrund spielte, verfing nicht. Gleichzeitig erlebte die SPD-Spitzenkandidatin in den vergangenen Wochen einen fast schon kometenhaften Aufstieg.

Wer kann mit wem?

Völlig offen blieb jedoch lange, wer mit welcher Koalition würde regieren können. Am Anfang des Abends sah es so aus, als würde die Linkspartei scheitern. Unter dieser Voraussetzung schien sich ein Rennen zwischen den Zweierkoalitionen Rot-Grün und Schwarz-Gelb abzuzeichnen. Kurze Zeit lag Rot-Grün vorne, dann sah es nach einem Patt nach Mandaten aus, dann verzeichnete Schwarz-Gelb Vorteile, die für eine hauchdünne Mehrheit zu reichen schienen. Würde Koch, der Verlierer, sich doch noch um Amt halten können? Dann schaffte die Linkspartei plötzlich jenen Sprung auf 5,1 Prozent, die reichen, um in Hessen ein richtiggehendes Koalitionskuddelmuddel entstehen zu lassen.

Wer kann also jetzt mit wem? Schwarz-Gelb ist unmöglich, ebenso Rot-Grün - außer, SPD und Grüne würden sich, was sie dem Vernehmen nach nicht wollen, von der Linkspartei dulden lassen. Für eine große Koalition würde es reichen, nur: unter wessen Führung? SPD und CDU liegen gleichauf. Koch würde vermutlich nur weitermachen, wenn überhaupt, wenn er die Koalition führen würde. Würde die SPD, mithin Ypsilanti, die Koalition führen, wäre Koch vermutlich weg, vielleicht sogar auf dem Weg in ein Ministeramt in der großen Koalition in Berlin. Das Problem mit der großen Koalition ist nur, dass die SPD sie offensichtlich keinesfalls will. Ypsilanti ließ noch am Abend wissen, dass so ein Bündnis für sie nicht in die Tüte kommt. Wegen der unterschiedlichen Positionen beider Parteien sei das nicht möglich, verkündete sie.

Ypsilanti dringt auf eine Ampellösung

Bleiben die Dreier-Bündnisse. Theoretisch würde es für eine rot-rot-grüne Koalition reichen, aber das hat die SPD im Kern schon abgelehnt, zumal Bundesparteichef Kurt Beck wenig Gefallen an so einer Liaison fände. Auch die Ampel ist eine denkbare Variante - eine Koalition von SPD, FDP und Grünen. Das ist wohl Ypsilantis bevorzugte Lösung. In der ARD-Sendung "Anne Will" sagte Ypsilanti am Sonntagabend, die FDP habe sich inhaltlich so eng an die CDU "angeschmiegt", dass sie nun erst einen Prozess des Nachdenkens brauche. Dazu habe sie aber Zeit. Die konstituierende Sitzung des Landtags stehe erst für den 5. April an. Das Problem mit der Ampel ist, dass die FDP dies schlicht nicht will. Man wolle nicht als Steigbügelhalter für Rot-Grün herhalten, hieß es auch noch am Wahlabend. Ebenso unmöglich erscheint aber derzeit auch eine Koalition von CDU, FDP und Grünen, die berühmte "Jamaika"-Koalition.

Um eine regierungsfähige Koalition zu bilden, wird einer der Beteiligten in den kommenden Tagen und Wochen seine - oder ihre - Position aufgeben müssen.

Von Florian Güßgen
 
 
KOMMENTARE (10 von 18)
 
jan123 (28.01.2008, 10:02 Uhr)
Klarer Wählerauftrag ?!
Wenn man die Sache mal nüchtern betrachtet (und da dürften sich wohl inbesondere einige CDU-Anhänger noch ziemlich schwer damit tun), dann hat der Wähler gestern deutlich gesprochen: Es gibt in Hessen ganz eindeutig eine linke Mehrheit!!!
Das selbsterklärte bürgerliche Lager aus CDU und FDP kommt insgesamt auf 44,3 Prozent, SPD / Grüne / Linkspartei auf 49,3 Prozent. Im Landtag kommt Rot/Grün/Rot somit auf 57 Sitze. Jetzt Neuwahlen zu fordern ist ein Verrat an dem Wähler oder sollen sich die Parteien etwa das Volk aussuchen dürfen, das gerade zu ihnen passt und nicht umgekehrt?
Meiner Meinung nach bleiben nur 2 Varianten die sich mit den Wählerauftrag in Einklang bringen lassen:
1. Rot / Grün / Rot, da prozentual gesehen einen linke Mehrheit in der Bevölkerung Hessens besteht.
2. Rot / Grün / Gelb, da hier rechnerisch eine stabile Mehrheit gebildete werden würde und die FDP nunmal drittstärkste Kraft ist.
Alles andere kommt nicht in Frage:
Eine große Koalition ist immer nur eine Notlösung, die zudem vom Wähler in der Regel und ganz besonders in einem solch polarisierenden Wahlkampf wie in Hessen, nicht gewollt sein kann. Also Jamaica ? Was soll denn das eigentlich? Wir sind die brutalstmögliche bürgerlicher Mehrheit und jetzt auch ein bisschen Grün? Im übrigen haben sich vor allem die Grünenwähler den polemischen und ausländerfeindlichen Wahlkampf von Koch zu Herzen genommen. Diese Konstellation wäre also alles andere als glaubwürdig und mit Sicherheit nichts, was sich ein Wähler der Grünen bei Abgabe seiner Stimme gewünscht hätte. Zwar wird im Frankfurter Römer Schwarz / Grün praktiziert, aber eine Stadt ist kein Land und v.a. ist Roth nicht Koch.
Jetzt sollte sich Frau Y schnell bewegen - entweder nach links oder Richtung FDP. Es geht daran eine Regierung zu bilden. Die Schattenboxerei muss aufhören - der Wähler hat gesprochen.
Sublucem (28.01.2008, 09:45 Uhr)
Zum gestiegenen Energiebedarf
Es ist wie bei einem kleinen Kind, ich erlebe es ja selbst. Da sagt man ihm "du, pass auf, du kannst schon in die Schokolade beißen, aber wenn du das übertreibst ist es ungesund" und er sagt "och menno". Aber er wird vernünftig. Es dauert ein wenig :)
.
Der Erwachsene, möchte man meinen, ist vernünftiger. Der baut überall Kraftwerke, stellt aber zumindest fest, dass Energiesparen wichtig ist - geht aber nicht, ist unbequem und so muss weiter das Atom herhalten und verbrannt werden was wir noch an Reserve haben. Die Schokolade schmeckt eben doch besser.
.
Wie soll da bitteschön Kindererziehung funktionieren ;)
nightmare_online (28.01.2008, 08:50 Uhr)
Neuwahlen oder Koch weg?
Koch bekommt nach seinem braun angehauchten Wahlkampf ziemlich sicher keine Mehrheit zusammen. Ypsilanti - sollte die FDP nicht noch "umschwenken" - ebenfalls nicht. Heisst für mich entweder Koch "macht sich vom Acker" und den Weg für eine grosse Koalition frei (wobei Ypsilanti wohl inhaltlich in beiden Fällen wortbrüchig werden müsste) oder es gibt Neuwahlen.
In jedem Fall gilt eins: Koch "hat fertig". Und das ist gut so!
OskarRumpel (28.01.2008, 08:40 Uhr)
Kochs Debakel
Roland Kochs Wahlkampfstrategen werden nach diese Wahlergebnis wohl arbeitslos sein - Schade eigentlich! Denn da gäbe es noch eins, zwei andere Politiker von Kochs Sorte, die man beseitigen könnte!
Koch erntet die Früchte, die er gesäht hat und ich bin mir sicher er wird einen Weile daran zu knabbern haben.
Wir sollten den Hessen für dieses Wahlergebnis danken, da nun ein für alle mal ausgeschlossen werden kann, dass Koch als Kanzlerkandidat antreten wird.
RSch. (28.01.2008, 08:34 Uhr)
Klatsche für die CDU
Die CDU hat die Wahl verloren, in Hessen ganz klar und in Niedersachsen relativ. Da kann sich Frau Merkel aber
warm anziehen, wo will sie minus
12 %(Hessen)und minus 5,8% (Niedersachsen) wieder
hereinholen. Die Linke dürfte in ganz Deutschland gut auf 11% kommen, die Grünen auf 9%, sind schon mal 20% am linken Rande weg, die FDP kommt auf 10%, dann sind nur noch 70% übrig.
Die müssen sich CDU und SPD teilen.
Wenn Frau Merkel mit dem Guido eine
Koalition eingehen wollte, müßte sie
aber von den verbliebenen 70% mindestens 41% erreichen. Das heißt, die SPD müßte unter 30% bleiben. Das wird verdammt schwer werden, denn erschwerend kommt hinzu, dass Frau Merkel im Bund nicht den Beliebtheitsgrad hat, den Ch. Wulf in
Niedersachsen aufweisen kann und auch immer Personen wahlentscheidend sind.
ak95630 (28.01.2008, 08:32 Uhr)
Verlierer unter sich
In Hessen haben die Grünen genauso stark verloren wie Koch's CDU, nämlich rd. ein Viertel ihrer Stimmen!. Die SPD hat ihr zweitschlechtestes Ergebnis eingefahren.
Webbi (28.01.2008, 08:26 Uhr)
Farbe bekennen
muss jetzt die SPD. Wird Ypsilanti der Versuchung der Macht erliegen und sich von den Kommunisten der PDS wählen lassen? Klar, dem Beck passt das nicht, er will sich die LINKE als "strategische Option" für 2009 im Bund offen lassen und nicht schon jetzt den Offenbarungseid leisten.
Wird Ypsilanti per Steigbügelhalter LINKE zur MPin gekürt, hat die SPD einen Pyrrus-Sieg geschafft, das ist Beck klar.
Was bleibt?
Eine große Koalition unter Koch? Undenkbar.
Unter Jung? Das bringt die CDU in arge Erklärungsnot.
Unter Ypsilanti? Geht auch nicht so leicht.
Ampel? Auch die FDP wird Farbe bekennen müssen. Ene Ampel würden die Wähler der FDP nicht goutieren.
Jamaika? Al-Wazir und Koch können sich nicht riechen. Der Rest ist vergleichbar mit der Situation CDU/SPD.
Was nun wird liegt allein an der SPD: wird sie wortbrüchig oder nicht.
So oder so: Die Hessen haben sich mit dieser Wahl einen Bärendienst erwiesen und ihr Land auf absehbare Zeit unregierbar gemacht.
H.P. (28.01.2008, 08:14 Uhr)
kapitalistischen Elite
Nun hat die CDU und die SPD ein großes Problem in Hessen, die CDU möchte nur mit der FDP und die SPD nur mit den Grünen regieren, keiner der großen Parteien wird so die 56 Sitze, also die Mehrheit zum regieren zusammenbekommen. Also bleibt nur die Koalition der CDU mit der SPD. Für Hessen wird es so nicht besser werden, da braucht sich keiner Illusionen zu machen. Die Linke bekam die meisten Stimmen da, wo die Menschen Arbeitslos und am ärmsten sind, also keine Perspektive haben und dieser Trend wird sich in Deutschland fortsetzen, immer mehr Menschen werden ärmer und perspektivloser, damit wird am Ende die Linke mehr und mehr gestärkt und das haben die großen Parteien selbst bewirkt. Wer nur auf der Seite der Reichen und Privilegierten steht und nicht teilt, trägt dazu bei, dass die Menschen, die ohne Perspektive und Arbeit sind, sich wehren.
Und so wird unsere Zukunft bewusst verbaut durch eine Unsoziale und Menschen verachtende Politik einer bestimmten kapitalistischen Elite.
http://www.lebedeinbestes.de/
Tosis (28.01.2008, 08:09 Uhr)
Die Wähler sind nicht dumm?
Dann soll doch der bitte ach so intelligente Wähler erklären wie ohne Atomstrom und Kohlestrom der Energiebedarf gedeckt werden soll?
Wie wird die Grundlast gedeckt werden?
Oder wie z.B. die staatliche Unterstützung für die künftigen Arbeitslosen bei Einführung eines Mindestlohnes bezahlt werden soll?
Wieso bekomm jemand fürs Fahrrad fahren einen Mindestlohn (Post) und viele andere Berufsfelder in denen man wirklich etwas "leisten" muss nur unwesentlich mehr?
Im Sozialismus muss es immer allen schlecht gehen, alles andee wäre ja nicht "gerecht"!!! Wird sind auf dem besten Weg! Jetzt nochmal das Zitat "Die Wähler sind nicht dumm..."
Sublucem (28.01.2008, 07:56 Uhr)
Rechtig so ;)
Der Wähler ist nicht dumm, Gott sei's gedankt. Eine interessante Stimmenverteilung ist es trotzdem und es bleibt abzuwarten was am Ende herauskommt.
Heute Morgen hieß es im Radio sehr zutreffend "Die Stimmung kocht bei der CDU über"... verständlich, mehr denn je ;)
MEHR ZUM ARTIKEL
Wahlabend in Wiesbaden Kochen mit 0,1 Prozent

Kaum hatte der Wahlleiter bestätigt, dass die CDU mit 0,1 Prozentpunkten Vorsprung stärkste Kraft bleibt, jubelten sich die Konservativen im Fraktionssaal die Kehlköpfe wund. Das ändert indes nicht die politische Diagnose: Roland Koch wird in die Geschichte eingehen - als bester Wahlkampfhelfer der SPD. mehr...

Andrea Ypsilanti im Porträt Ein Siegerinnentyp für die SPD

Einerlei, ob sie nun Ministerpräsidentin wird oder nicht: SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti hat bei der hessischen Landtagswahl Roland Koch geschlagen - und ihrer Partei damit eine Siegerin neuen Typs beschert. Dem Scharfmacher hat sie mit ihren eigenen Qualitäten Paroli geboten - jetzt könnte sie eine große Karriere starten. Ein Porträt. mehr...

Wahlabend in Berlin Alles zu seiner Zeit

Hessenquiche im Willy-Brandt-Haus, norddeutsches Bier im Konrad-Adenauer-Haus - in den Parteizentralen von SPD und CDU war deftiges Essen der einzige Trost des Abends. Denn trotz der Wahlerfolge war nur wenigen Parteigängern zum Feiern zumute. mehr...

Landtagswahlen Eine Ohrfeige mit bundesweitem Widerhall

Die hessischen Wähler haben Roland Koch für seinen Schmuddel-Wahlkampf übelster Machart eine Ohrfeige versetzt, deren Widerhall auch das politische Berlin aufrütteln wird. Die SPD ist nun obenauf, ebenso die Linken - und CDU-Chefin Angela Merkel steht eine Strategiedebatte ins Haus. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe