18. Januar 2009, 10:37 Uhr

Showdown für Andrea Ypsilanti

Andrea Ypsilanti, Chefin der hessischen SPD, zugleich geliebt und gehasst, hat zwei Linksbündnisse konstruiert und gegen die Wand gefahren. Seitdem schwindet ihre Macht. Die Neuwahlen werden ihr politisches Schicksal besiegeln - fürs erste. Von Lutz Kinkel, Wiesbaden

Roland Koch, Hessen, Schäfer-Gümbel, Landtagswahl, Andrea Ypsilanti,

"Ein kurzer, heftiger und vor allem bitterkalter Wahlkampf": Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti auf der Wahlkampfabschlussveranstaltung ihrer Partei in Frankfurt©

Wo steckt Andrea Ypsilanti? Laut Terminplan tingelt sie an diesem Samstag durch ihren Wahlkreis im Frankfurter Norden. Von Info-Stand zu Info-Stand. Aha. Und wo ist sie genau? Der Sprecher der hessischen SPD weiß es nicht. Der Leiter der SPD-Geschäftsstelle in Frankfurt weiß es nicht. Und ihr persönlicher Mitarbeiter weiß es auch nicht. Ypsilanti auf Solotour. Seltsam. Entweder will Ypsilanti nicht mit den Medien sprechen. Oder die SPD will nicht, dass Ypsilanti mit den Medien spricht. Oder es spielt einfach keine Rolle mehr, wo sie gerade ist.

Andrea Ypsilanti, hallo!? Das ist schöne Sozialdemokratin, die 2008 das politische Deutschland unter Strom gesetzt hat. Die in Hessen fast die Wahl gegen Amtsinhaber Roland Koch gewonnen hätte. Die zweimal versuchte, mit Hilfe der Linkspartei die Wiesbadener Staatskanzlei zu erobern und zweimal mit dem Kopf gegen die Wand lief. Die dafür einen fatalen Wortbruch beging und den damaligen Parteichef Kurt Beck zu einem fatalen Wortbruch verleitete. Die jene Glaubwürdigkeitsdebatte auslöste, unter der die SPD heute noch leidet . Und die immer noch Parteivorsitzende und Fraktionschefin der hessischen SPD ist. Ein Star der SPD-Linken. Eine Hassfigur der SPD-Rechten.

Vor ein paar Tagen redete der SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering vor Journalisten in Wiesbaden. Müntefering hatte nie Sympathien für Ypsilantis hessische Experimente, sich aber offiziell hinter sie gestellt. Nun erwähnte er sie in seiner Ansprache mit keiner Silbe. Stattdessen lobte er Thorsten Schäfer-Gümbel, den neuen Spitzenkandidaten, den sie vor zwei Monaten aus dem Hut gezaubert hatte. "Er wird seinen Weg machen und eine wichtige Größe in Hessen und für die Gesamtpartei bleiben", sagte Müntefering. Was im Klartext heißt: Schäfer-Gümbel hat Zukunft. Ypsilanti nicht.

Immerhin darf die Abgeschriebene am Samstag die SPD-Abschlusskundgebung im Casino des Frankfurter Energieversorgers Mainova eröffnen. Schäfer-Gümbel und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sind angekündigt, aber noch nicht eingetroffen. Die Halle ist brechend voll: Funktionäre, Jusos, Neugierige, Bundesentwicklungshilfeministerin Heidi Wieczorek-Zeul trägt knallrote Stola zu hennarot gefärbten Haaren, eine optische Grausamkeit, Ex-Finanzminister Hans Eichel irrlichtert durch die Reihen. Ypsilanti redet exakt sieben Minuten, ihre Stimme ist heiser von den Außenterminen. "Das war ein kurzer, heftiger und vor allem bitterkalter Wahlkampf", sagt sie. Und dann dankt sie dem "jungen Mann", das sagt sie wörtlich so, als sei er noch ein Schuljunge und sie seine gütige, aber strenge Lehrmeisterin. Liefe der Wahlkampf noch zwei Wochen länger, würde Schäfer-Gümbel die Sympathiewerte Kochs einholen. Es sei ja oft die Frage aufgekommen, ob in Schäfer-Gümbel nur Ypsilanti stecke. Aber nein: In ihm stecke das Wahlprogramm, "das heute genau so richtig ist wie vor einem Jahr", sagt sie und unterstreicht damit, was sie vorgab zu widerlegen. Der eigentliche Falschspieler in Hessen sei Roland Koch, der nun auf Staatsmann mache. "Lassen wir uns nicht täuschen von dem angeblichen Lerneffekt von Roland Koch", ruft Ypsilanti. "Ich glaube, er hat nur Kreide gefressen."

Ypsilanti klingt überheblich, vor allem wenn sie Schäfer-Gümbel als Ableitung ihrer Politik definiert. Trotzdem kriegt sie massig Szenenapplaus. An der SPD-Basis ist Ypsilanti noch wer, dort wird sie geschätzt für ihren Kampfesmut und ihre klaren Sätze. Aber sie ist eben nicht mehr die Nummer Eins. Der rote "Y"-Sticker, das Emblem ihrer Wahlkämpfe, wurde verschrottet. Stattdessen sind "TSG"-Buttons Pflicht, selbst Ypsilanti hat sich demütig einen ans Revers geheftet. So sitzt sie nach den sieben Minuten wieder auf ihrem Platz, gleich neben ihrem Generalsekretär Norbert Schmitt, der bereits seinen Rücktritt angekündigt hat. Hans Eichel und Heidi Wieczorek-Zeul haben sich ein Block weiter hingehockt, sie sind offenbar nicht mehr scharf darauf, mit Ypsilanti fotografiert zu werden.

Frank-Walter Steinmeier und Thorsten-Schäfer-Gümbel sind es auch nicht. Nachdem sie unter großem Getöse endlich eingelaufen sind, reden sie auf dem Podium jeweils gut eine halbe Stunde. Der Name "Ypsilanti" fällt kein einziges Mal. Dafür spricht TSG vom "Frank Walter", Steinmeier vom "Thorsten", beide tun so, als hätten sie schon im Sandkasten gemeinsam rote Sternchen gebacken. Steinmeier beteuert, er habe vor Thorsten den "allergrößten Respekt", er habe den Mut gehabt, in einer schwierigen Situation Verantwortung zu übernehmen, und jetzt sei er "das Gesicht einer neuen Generation der hessischen SPD". Die alte Generation, Andrea Ypsilanti, hört zu und schweigt. Es ist, als würde sie in dieser Stunde bereits in die Vergangenheit verklappt.

Vor zwei Monaten noch schien Ypsilanti fest an ihre Zukunft zu glauben. Auf einer Pressekonferenz präsentierte sie "ihren" Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel und diktierte auch gleich, was er zu tun habe. Bei "Kerner" wiederholte sie diese Nummer, es sah aus, als hätte sie ein Fernbedienung für TSG in der Tasche. Doch der Mann emanzipierte sich überraschend schnell. Trennte sich von ihrem umstrittenen Schattenminister Hermann20Scheer. Gestand den Fehler des Wortbruchs unmissverständlich ein. Gab sich wirtschaftsfreundlicher als gedacht. Und vermied vor allem weitere gemeinsame Auftritte mit Ypsilanti. So baute er eine unsichtbare Mauer zwischen sich und der Parteichefin. Die medialen Zuschreibungen sortierten sich wie von selbst. Drüben das alte linke Chaos. Hüben der freche Newcomer mit den Glasbausteinen auf der Nase.

Dass diese Konstruktion nur eine Notlösung ist, pfiffen die Spatzen von den Dächern. Aber wie soll es mit Ypsilanti nach der Wahl weitergehen? In Hintergrundgesprächen geben die hessischen Spitzengenossen vier Hinweise. Erstens: TSG werde den Fraktionsvorsitz übernehmen. Zweitens: Bekomme die SPD weniger als 30 Prozent, werde Ypsilantis auch kaum Parteichefin bleiben können. Drittens: Wenn einer den linken und den rechten Parteiflügel miteinander versöhnen könne, dann Schäfer-Gümbel. Und viertens: Ypsilantis Projekt, ein rot-rot-grünes Bündnis, ist tot. Ein enger Vertrauter von Ypsilanti fügt hinzu, dass sie auch nie erkärt habe, ihre Positionen auf alle Fälle behalten zu wollen. Sie habe vielmehr angekündigt, die Verantwortung für das Wahlergebnis zu tragen. Ob und wie sie dann weiter Politik macht - für eine Antwort auf diese Frage fehlt den Genossen derzeit die Fantasie. In einem Interview mit der "taz" erklärte Ypsilanti selbst: "Ich werde schon nicht untergehen. 0D Was für mich zählt, sind die Inhalte."

Wer Inhalte durchsetzen will, braucht Macht und Einfluss. Und als die Abschlusskundgebung in Frankfurt beendet ist, stürzen sich die Kamerateams auf Frank-Walter Steinmeier und Thorsten Schäfer-Gümbel, Mikrophone recken sich ihnen entgegen, Blitzlichter erhellen ihre Gesichter. Hinter den Reportertrauben läuft Ypsilanti entlang, mutterseelenallein, Richtung Seitenausgang. Über das Bild legt sich eine Erinnerung. An Kurt Beck. Wie er die Klausurtagung am Schwielowsee verließ.

Mitarbeit: Tiemo Rink

Von Lutz Kinkel, Wiesbaden
 
 
KOMMENTARE (10 von 29)
 
Schnaafpaaf (18.01.2009, 19:16 Uhr)
AmSesselklebenbleiben
Habe mich getäuscht, Wette verloren, Klasse!
Klaus_P (18.01.2009, 17:54 Uhr)
@aeternitas
So lange für viele die Bildung aus der Bild kommt und ein Großteil der Bevölkerung einen IQ hat der der vielleicht ner Büchse Dosenfisch konkurrenz macht, wird sich in diesem Land wohl nichts ändern. Nix in der Birne und jeden Scheiß glauben was denen erzählt wird. Das ist doch das perfekte "Wahlvolk" für unsere "Volksvertreter". Ich persönlich traue KEINEM Politiker über den Weg. Mögen die noch so schön reden, noch so viel versprechen. Denen gehts doch nur um POSTEN, MACHT und GELD. Und da nehmen sich glaube ich 99,9% der Politker überhaupt nichts. Es gibt halt welche die können die Menschen dermaßen gut blenden dass manche das auch nach Jahren noch nich kapiert haben (siehe Schröder...) und andere die das Täuschen der Wähler eben nich so gut beherrschen...
aeternitas (18.01.2009, 17:14 Uhr)
Liebe Sternredaktion,
was wollen Sie noch? Dass Ypsilanti sich umbringt, oder warum beteiligen Sie sich weiterhin munter an der Menschenjagd? Was bitte hat sie anderes gemacht als so ziemlich jeder andere Politiker im Wahlkampf? Keine neuen Kraftwerke, keine Koalition Schwarz-Grün in Hamburg, keine Mehrwertsteuererhöhung, keine Studiengebühren, keine Beteiligung am Irakkrieg, keine Rente mit 67, Mindestlöhne, brutalstmögliche Aufklärung usw. usw. usw. die Liste ist fast endlos... WAS HAT SIE ANDERS GEMACHT ALS ALLE ANDEREN???
Aus einem Interview mit Urban Priol:
"sueddeutsche.de: SPD-Kandidat Thorsten Schäfer-Gümbel meint, der Wortbruch der hessischen Parteichefin Andrea Ypsilanti war der Fehler.
Priol: Quatsch, der Wortbruch ist elementarer Bestandteil jeder Politik! Das hat mich geärgert, wie sehr der Wortbruch letztes Jahr verunglimpft worden ist. Als ob nicht jeder Politiker nach der Wahl sein Wort bricht.
2005 hat Angela Merkel auf jedem Marktplatz posaunt: "Eine große Koalition wird es mit mir nicht geben." Roland Koch fand 2008 nichts wichtiger als die Jugendkriminalität, und jetzt? Wenn alle Politiker, die ihr Wort gebrochen haben, in der Versenkung verschwinden würden, hätten wir keine mehr übrig.
sueddeutsche.de: Warum hat der Vorwurf des Wortbruchs dann in Hessen funktioniert?
Priol: Das hat eine Eigendynamik entwickelt. Erst haben sich die Zeitungen mit den großen Buchstaben draufgesetzt und solange von "Lügilanti" geschrieben, bis es keiner mehr hören konnte. Und dann haben sie erfolgreich die Illusion erweckt, dass nach einer rot-rot-grünen Koalition sofort die Bolschewiken am Rhein stehen.
Mich erinnert das an die "Dachlattendiskussion", als in den achtziger Jahren die Grünen auftauchten. Damals hieß es auch, wenn die Grünen an die Macht kommen, schalten sie morgen die Atomkraftwerke ab und übermorgen gehen in Deutschland die Lichter aus. "
Urban Priol in der SZ http://www.sueddeutsche.de/politik/721/454404/text/print.html
SethusCalvisius (18.01.2009, 16:53 Uhr)
Was ist der Unterschied
zwischen Schröder und Ypsilanti? Schröder hat es geschafft, eine ganze Bundestagsfraktion zur Zustimmung zu Hartz IV, Afghanistan-Einsatz etc zu zwingen. Gewissen war da nicht gefragt. Ypse dagegen hat es nicht geschafft, die komplette SPD-Fraktion in Hessen auf ihre Seite zu bringen. Sie hat also als Machtpoltikerin versagt. Das ist aber keine moralische Wertung, taktische Fehler haben mit Moral nichts zu tun. Natürlich bleibt die Wahllüge, aber mal im Ernst, wer hätte denn damals Schröder gewählt, wenn er Hartz IV und Auslands-Kriegseinsätze vorher angekündigt hätte?
Im übrigen ist nicht die linke Politik gescheitert, zur Umsetzung ist es ja gar nicht erst gekommen. Für das linke Programm der SPD haben letztes Jahr immerhin fast 37 % der Wähler gestimmt. Von daher ist es logisch, dass die SPD dieses Programm weiterhin vertritt. Das hat mit Lemmingen oder Duckmäusern nichts zu tun, da kann manesse das auch in jedem Forum behaupten.
Leute wie Nostradamus, die hier wieder auf Ypses Vergangenheit als Stewardess herumreiten, kann man ja sowieso nicht ernstnehmen. Zum einen wäre es in einer Demokratie gar kein Problem, wenn eine Stewardess ein politisches Amt übernimmt, schließlich hatten wir auch schon einen Taxifahrer als Außenminister, zum anderen hat Ypsilanti studiert (mit Abschluss). Wer also einen solchen Unsinn schreibt, sollte vorsichtig sein, wenn er anderen eien ausreichenden IQ abspricht.
Schnaafpaaf (18.01.2009, 16:21 Uhr)
AmSesselklebenbleiben
Meine Prognose:
Die Person ist so krankhaft machtfixiert, dass sie ungeachtet eines wie auch immer ausfallenden Wahlergebnisses alles daran setzen wird, ihre derzeitigen Machtpositionen für sich zu erhalten und langfristig zu sichern. Und wahrscheinlich werden ihre Sektenjünger es bejubeln und ihr auf Lebenszeit blinde Gefolgschaft beteuern. Ich wette, dass es so kommen wird.
Danne (18.01.2009, 15:24 Uhr)
Jetzt reicht es!
Immer nur diese Kritik an der SPD und Frau Ypsilanti. Auch wenn die kritik berechtigt ist, wäre doch eine größere Kritik an Herrn Koch und der CDU angebracht. Warum lassen wir "kleinen" Wähler uns so manipulieren? Die meisten Wähler sind sich gar nicht sicher, was, oder wen sie wählen sollen und werden von den Medien beeinflusst, die bewußt die berechtigte Kritik an Koch unterdrücken.
Lasst Euch nicht weiter manipulieren und straft diese verlogene CDU.
Nostradamus (18.01.2009, 15:12 Uhr)
Ypsilanti mit Benneter verwandt?
Wenn ich mir das Gesicht so anschaue, dann ist da ein großer Ähnlichkeitsgrad vorhanden.
Im Übrigen wäre nichts weniger traurig als dass diese Stewardess einen Job für One Way ins nächste Sonnensystem bekommt.
Diese Frau braucht kein Mensch auf einer Führungsposition. Dafür hat sie weder den ausreichenden IQ, noch Talent oder know how. Eben eine Stewardess.
Vielleicht sollte man ein Stewardessenministerium einrichten. Da kann Sie dann Stewardessenministerin werden.
manni6666 (18.01.2009, 15:02 Uhr)
Zu @schnaafpaaf
Warum ein Linksruck notwendig ist!
Und das sage ich als ehemaliges CSU Mitglied. Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, das es immerwährendes Wachstum nicht gib, das Nachhaltigkeit, nicht schnelle und kurzfristige Gewinne sowie der Mensch und seine Zukunft der Weg und das Ziel sein muss. Kommt an einen Linkskurs nicht vorbei. Was nicht bedeutet, dass ein Sozialismus ala DDR damit gemeint ist. Das in den letzten Jahren übertrieben geforderte Wachstum und die Manipulation an den Finanzmärkten sind ein Bumerang – Leider zahlt die Zeche nicht der Verursacher! Die Hochgepriesene Marktwirtschaft wird gerade jetzt mit Füßen getreten. Der Steuerzahlen muss den „Ackermännern“ ihr Luxusleben finanzieren. Mal darüber nachdenken.
manni6666 (18.01.2009, 14:55 Uhr)
Zu: Ich mich schlapplachen.
"Klaus_P" hat was vielen Fehlt: Er hat verstanden! Besser hätt ich es nicht sagen können.
Klaus_P (18.01.2009, 14:29 Uhr)
Ich mich schlapplachen.
Die Frau Ypsilanti wird als das ultimativ Böse dargestellt. Machtgeil um jeden Preis und nach der Bundes SPD gerufen.
Als ein Herr Öl-Gas-Gerd damals (leider) Bundeskanzler war, hatte alles nach seiner Pfeife zu tanzen. Fast schon wie ein Diktator - ich bin der Boss, wer mir nicht folgt fliegt - wer hat denn da groß geschrieen? Dieser Haarefärbende Schleimer stand wohl über allem.
Leute kapierts einfach mal, Politik ist dreckig, verlogen und hat mit Anstand, Ehrlichkeit, Charakter, ... NICHTS aber auch GAR NICHTS zu tun.
MEHR ZUM ARTIKEL
Thorsten Schäfer-Gümbel Der Crash-Test-Sozi

Er ist der Genosse mit dem Doppelnamen und der dicken Brille. Er muss für die hessische SPD als Spitzenkandidat antreten. Dabei ist klar: Thorsten Schäfer-Gümbel hat keine Chance. Die aber will er nutzen. Von einem der auszog, eine politische Bruchlandung zu überleben.

Landtagswahl Hessen Das laute Schweigen der Brigitte Zypries

Die hessische SPD hat ein chaotisches Jahr hinter sich. Die Berliner Spitzengenossen hielten sich dabei fein zurück. Besonders auffallend war dies bei Bundesjustizministerin Brigitte Zypries - einer Wanderfreundin der Rebellin Dagmar Metzger.

 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (21/2013)
Geht's jetzt an mein Geld?