Zur mobilen Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
Startseite
+++ Live-Blog +++

So lief der Wahlabend in den drei Bundesländern

In Baden-Württemberg gewinnen die Grünen, in Rheinland-Pfalz die SPD und in Sachsen-Anhalt die CDU die Landtagswahl. Für alle drei Länder gibt es ein vorläufiges amtliches Endergebnis. Der Wahlabend zum Nachlesen.

  Der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann und seine Frau Gerlinde (l) stehen auf dem Podium und nehmen den Beifall entgegen

Der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann und seine Frau Gerlinde (l) stehen auf dem Podium und nehmen den Beifall entgegen

Bei allen drei Landtagswahlen ist die Alternative für Deutschland (AfD) in die Landesparlamente eingezogen. Das sorgt dafür, dass zwar die bisherigen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz weitermachen können, sich aber teilweise neue Koalitionspartner suchen müssen. Die Wahlbeteiligung war in allen drei Bundesländern stärker als bei den vergangenen Landtagswahlen im Jahr 2011. Aus der stern-Redaktion in Hamburg bloggte Nachrichtenredakteur Thomas Krause. Die Entwicklungen des Wahlabends zum Nachlesen.

So lief der Wahlabend in den drei Bundesländern

  • Thomas Krause

    Liebe Leserinnen und Leser,
    das war es von meiner Seite. Die Kolleginnen und Kollegen sind Morgen früh wieder für Sie da und informieren Sie über sämtliche Nachwehen der drei Landtagswahlen. Bis dahin hoffe ich, es geht Ihnen nicht wie Heinrich Heine: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht". Also: Schlafen Sie gut, egal, zu welchem politischen Lager Sie sich zählen.
    Gute Nacht!

  • Thomas Krause

    Nun ist auch das vorläufige amtliche Endergebnis für Sachsen-Anhalt da: Die seit 2002 regierende CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff verliert etwas. Mit 29,8 Prozent (2011:
    32,5) verteidigt sie aber ihre Position als stärkste Partei. Allerdings wird ihr Juniorpartner SPD wie in Baden-Württemberg halbiert: 10,6 Prozent (21,5) sind zum Weiterregieren zu wenig. Die Linke fällt mit nur noch 16,3 Prozent (23,7) hinter die AfD als neue Nummer zwei zurück. Die Grünen verbleiben mit 5,2 Prozent (7,1) im Landtag. Die FDP scheitert mit 4,9 Prozent (3,8) erneut.
    Damit ergeben sich folgende Mandate: CDU 30, SPD 11, Linke 17, Grüne 5, AfD 24. Nach diesem Stand ist allein Schwarz-Rot-Grün realistisch.

  • Thomas Krause

    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat sein Direktmandat verteidigt. Er konnte im Wahlkreis Dessau-Roßlau-Wittenberg 32,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Gleich hinter dem Ministerpräsidenten landete die AfD-Kandidatin Carola Marx mit 25,4 Prozent.
    Die Spitzenkandidaten Katrin Budde (SPD) und Wulf Gallert (Linke) unterlagen in ihrem Magdeburger Wahlkreis dem CDU-Bewerber Andreas Schumann. Dieser erreichte 27,9 Prozent der Stimmen. Bereits 2011 war der Wahlkreis Magdeburg IV an die CDU gegangen. Gallert konnte dort am Sonntag 19,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, Budde kam auf 13,2 Prozent. Der AfD-Kandidat Frank Pasemann schob sich mit 20,9 Prozent noch vor beide.

  • Thomas Krause

    Bald dürfte auch das vorläufige amtliche Endergebnis für Sachsen-Anhalt da sein.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht in den Verlusten der CDU bei den Landtagswahlen in mehreren Bundesländern keine Ablehnung der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel. Es habe sich gezeigt, dass diese Linie "sich durchsetzt über alle Parteien - mit einer Ausnahme", sagt von der Leyen in der ARD-Talkshow "Anne Will" mit Blick auf die rechtspopulistische AfD. Parteien, die wie Merkel eine europäische Lösung für die Flüchtlingskrise befürworteten, hätten bei den Wahlen eine Zustimmung von 80 bis 90 Prozent bekommen.

  • Thomas Krause

    Die SPD hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewonnen und ihre Position als stärkste politische Kraft vor der CDU ausgebaut. Nach dem vorläufigen Endergebnis kommt die SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf 36,2 Prozent nach 35,7 Prozent 2011. Die CDU unter Spitzenkandidatin Julia Klöckner fiel auf 31,8 (2011: 35,2) Prozent zurück. Drittstärkste Kraft wurde die AfD mit 12,6 Prozent der Stimmen. Die Grünen verloren drastisch auf 5,3 (15,4) Prozent. Mit 6,2 (4,2 Prozent) schaffte die FDP klar den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, den die Linkspartei mit 2,8 (3,0) Prozent erneut verpasste.
    Damit erhält die SPD 39 Sitze. Die CDU kommt auf 35 Mandate. Die AfD zieht mit 14 Abgeordneten in den Mainzer Landtag ein, wo die Grünen nur noch sechs Sitze haben. Die FDP erhält sieben Mandate.
    Die Wahlbeteiligung stieg auf 70,4 Prozent nach 61,8 Prozent 2011.

  • Thomas Krause

    Das vorläufige amtliche Endergebnis für Baden-Württemberg steht fest: Die Grünen unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis kommen sie auf 30,3 Prozent der Stimmen und liegen damit vor der CDU, die 27,0 Prozent erreicht. Drittstärkste Kraft wurde die AfD mit 15,1 Prozent. Sie lag damit vor der SPD mit 12,7 Prozent und der FDP mit 8,3 Prozent. Im neuen Landtag gibt es 143 Sitze. Davon entfallen 47 auf die Grünen und 42 auf die CDU. Die AfD stellt 23 Abgeordnete, die SPD 19 und die FDP zwölf. Damit sind eine grün-schwarze Koalition sowie eine Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP und knapp ein so genanntes Deutschland-Bündnis aus CDU, SPD und FDP möglich.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    Für Baden-Württembergs SPD-Chef Nils Schmid kommt es ganz dick: In seinem Wahlkreis Reutlingen kam der 42-jährige Spitzenkandidat bei der Landtagswahl nur auf 14,2 Prozent der Stimmen. Damit landete der Finanz- und Wirtschaftsminister hinter den Kandidaten von Grünen, CDU und AfD nur auf Rang vier. Auch landesweit wird die SPD laut jüngsten Hochrechnungen nur viertstärkste Kraft.

  • Thomas Krause

    "Der Standard" aus Wien kommentiert die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt: "Die AfD hat die Chance, sich dauerhaft zu etablieren und damit jenen Prozess nachzuvollziehen, der in anderen europäischen Ländern mit starken Rechten vor Jahren schon erfolgte. (...) Das heißt aber nicht, dass Deutschland die Parolen und Wahlerfolge der AfD nun hinzunehmen braucht wie schlechtes Wetter. Mitnichten, Merkel und Co müssen sich jetzt mehr denn je darum bemühen, der AfD inhaltlich Paroli zu bieten und zu zeigen, wohin ihre Hetztiraden führen würden: in ein gespaltenes und abgeschottetes Land."

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    Grünen-Chef Cem Özdemir erschien zu einem ARD-Interview mit einer grünen Krawatte samt leichter schwarzer Elemente. Auf die Frage, ob dies ein Zeichen für mögliche Koalitionsgespräche in Baden-Württemberg sei, sagte Özdemir: "Erstmal ist entscheidend: das Grün ist das Starke. Das ist die Farbe des Abends."

  • Thomas Krause

    In der kleinsten Gemeinde Baden-Württembergs sind die Stimmen zur Landtagswahl besonders schnell ausgezählt worden. Knapp 20 Minuten nach Schließung des Wahllokals stand in Böllen im Schwarzwald das Ergebnis fest. Die 96 Einwohner zählende Gemeinde im Kreis Lörrach war damit eine der ersten Kommunen, die am Wahlabend ausgezählt hatte. Die Grünen wurden erstmals in der Geschichte des Ortes stärkste Kraft. Sie bekamen 26 Stimmen, die CDU 19. Bei der Wahl 2011 hatte die CDU in Böllen noch klar vor den Grünen gelegen.

  • Thomas Krause

    In Sachsen-Anhalt verliert die seit 2002 regierende CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff etwas. Mit 30 Prozent (2011: 32,5) verteidigt sie aber ihre Position als stärkste Partei. Allerdings stürzt ihr Juniorpartner SPD wie in Baden-Württemberg ab: 10,5 bis 10,6 Prozent sind zum Weiterregieren zu wenig. Die Linke fällt mit nur noch 15,9 bis 16,1 Prozent (23,7) hinter die AfD als neue Nummer zwei zurück. Die Grünen bangten am Abend mit 5 Prozent (7,1) um den Verbleib im Landtag. Die FDP scheitert mit 4,8 bis 4,9 Prozent (3,8) erneut.
    Daraus folgt die Sitzverteilung: CDU 36 bis 43, SPD 14 bis 15, Grüne 6 bis 7, Linke 20 bis 23, AfD 28 bis 34.
    Nach diesem Stand ist allein eine schwarz-rot-grüne Koalition realistisch. Sollten die Grünen im Laufe des Abends aber noch scheitern, könnte Schwarz-Rot möglicherweise doch allein weiterregieren.

  • Thomas Krause

    In Rheinland-Pfalz ist die seit 25 Jahren regierende SPD nach jahrelanger Umfrageschwäche doch mit 36 bis 36,3 Prozent (2011: 35,7) wieder stärkste Partei. Klöckners CDU sackt auf 31,7 bis 32 Prozent (35,2) und damit ihr schlechtestes Ergebnis im Land ab. Die Grünen stürzen auf 5 bis 5,2 Prozent (15,4). Die FDP kehrt nach fünf Jahren Abwesenheit im Landtag mit 6,1 Prozent (4,2) zurück. Die AfD bekommt auf Anhieb 12,3 bis 12,6 Prozent. Auch in Mainz bleibt die Linke mit knapp 3 Prozent draußen.
    Daraus ergibt sich folgende Sitzverteilung: SPD 40, CDU 35, Grüne 5 bis 6, FDP 7, AfD 13 bis 14.
    Auf dieser Basis kommt eine große Koalition von SPD und CDU in Frage oder ein Dreierbündnis mit Grünen und FDP. Dreyer strebt letzteres an: "Wir haben auch gute Zeiten in Rheinland-Pfalz erlebt gemeinsam mit der FDP", sagte sie. Bei den Grünen und der FDP wurde Gesprächsbereitschaft signalisiert.

  • Thomas Krause

    In Baden-Württemberg liegen die Grünen mit dem auch bei konservativen Wählern geschätzten Regierungschef Kretschmann bei 30,4 bis 30,7 Prozent (2011: 24,2) - und damit in der einstigen CDU-Hochburg vor den Christdemokraten. Diese brechen mit dem blassen Spitzenkandidaten Guido Wolf völlig ein und sind mit 27,1 bis 27,3 Prozent (39,0) erstmals seit Gründung des Bundeslandes nicht stärkste Partei. Auch die SPD fährt mit 12,7 Prozent (23,1) ihr mit Abstand schlechtestes Ergebnis im "Ländle" ein. Eine Zäsur für die Volksparteien: Selbst für beide zusammen reicht es nicht. Die AfD springt aus dem Stand auf 14,5 bis 15 Prozent. Die lange schwächelnde FDP legt auf 8,1 bis 8,3 Prozent (5,3) zu. Die Linke kommt mit rund 3 Prozent nicht in den Landtag.
    Die Sitzverteilung: Grüne 42 bis 45, CDU 38 bis 40, SPD 18 bis 19, FDP 11 bis 12, AfD 20 bis 22.
    Damit kommt eine Koalition von Grünen und CDU in Frage. Rechnerisch wären auch Dreierbündnisse mit der FDP möglich: eine rot-gelb-grüne Ampel und eine schwarz-rot-gelbe "Deutschland-Koalition". Kretschmann wie Wolf beanspruchten am Abend den Regierungsauftrag für sich.

  • Thomas Krause

    Die CSU macht die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung für die Verluste der CDU bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt verantwortlich und fordert einen Kurswechsel. "Das schlechte Abschneiden der CDU bei den drei Landtagswahlen hat seine Ursache in der Politik des unbegrenzten und ungesteuerten Zustroms von Flüchtlingen", erklärt der Vizevorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans Michelbach. Den Bürgern sei dies nicht zu vermitteln gewesen. Michelbach nannte den Ausgang der drei Landtagswahlen den "vorläufigen Tiefpunkt eines Vertrauensverlustes". Der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union forderte: "Die einzig logische Konsequenz aus den Ergebnissen ist eine deutliche Kurskorrektur in der Flüchtlingspolitik."

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben so viele Menschen abgestimmt wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Nach der Auszählung von rund 90 Prozent der Stimmbezirke im Land lag die Wahlbeteiligung bei knapp 70 Prozent, wie der Landeswahleiter mitteilt. Dies ist deutlich mehr als bei den drei vorhergegangenen Landtagswahlen: 2011 lag die Beteiligung bei 61,8 Prozent, 2006 bei 58,2 Prozent und 2001 bei 62,1 Prozent. 1996 waren 70,8 der Stimmberechtigten zur Wahlurne gegangen.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    Die Wähler im Wahlkreis Pforzheim (Baden-Württemberg) haben der AfD ein Rekordergebnis beschert: Die rechtspopulistische Partei wurde dort bei der Landtagswahl nach Angaben der Stadtverwaltung mit 59 Stimmen Vorsprung stärkste Kraft, ihr Kandidat Bernd Grimmer wird den Wahlkreis künftig als direkt gewählter Abgeordneter im Stuttgarter Landtag vertreten. Der 65-jährige Ökonom erhielt 14.540 Stimmen, das entsprach einem Stimmanteil von 24,2 Prozent. Damit lag der AfD-Politiker 59 Stimmen vor dem Kandidaten der Grünen, der mit 14.481 Stimmen und 24,1 Prozent Stimmanteil auf Platz zwei kam. Die CDU, die bei der letzten Wahl 2011 mit 44,5 Prozent noch klar stärkste Kraft in Pforzheim geworden war, landeten diesmal mit 22,4 Prozent nur noch auf Platz drei.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht trotz des starken Abschneidens der AfD bei den Landtagswahlen die Mehrheit der Deutschen weiterhin zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit. "Die überragende Mehrheit der Deutschen will Schutz suchenden Menschen auch weiterhin Hilfe zukommen lassen", erklärt der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. "Darüber sollten die sich abzeichnenden Ergebnisse für eine rechtspopulistische Protestpartei nicht hinwegtäuschen."

  • Thomas Krause

    Die rechtspopulistische AfD hat in Pforzheim und Mannheim Direktmandate erreicht. Bernd Grimmer verwies in Pforzheim mit 24,2 Prozent den Grünen-Kandidaten ganz knapp auf Rang zwei. In Mannheim I landete nach Angaben der Stadt AfD-Mann Rüdiger Klos mit 22,9 Prozent knapp vor dem SPD-Politiker Stefan Fulst-Blei, der bislang das Direktmandat inne hatte.

  • Thomas Krause

    Für die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, haben angesichts der Erfolge der AfD bei den Landtagswahlen die demokratischen Parteien versagt. "Der massive Rechtsruck in unserem Land gibt Anlass zu großer Sorge. Wenn Wählerinnen und Wähler in so enormem Ausmaß dem Ruf von Rechtspopulisten und -extremisten folgen, liegt ein Versagen der demokratischen Parteien vor", sagt Knobloch in München. Die AfD habe sich bewusst jenseits der Grenzen des
    freiheitlich-demokratischen Spektrums begeben. "Der Restbestand seriöser Vertreter distanziert sich nicht konsequent vom neuen AfD-Profil, das nationalistisch, völkisch-rassistisch, antisemitisch und systemumwälzend, kurzum: brandgefährlich ist."

  • Thomas Krause


  • Thomas Krause

    Kanzlerin Angela Merkel muss ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik trotz der Verluste ihrer CDU bei den Landtagswahlen nach den Worten von Generalsekretär Peter Tauber nicht ändern. Auf die Frage, ob sie nach dem Abschneiden der CDU und dem Aufstieg der Alternative für Deutschland (AfD) ihre Politik korrigieren müsse, sagte Tauber in der Berliner CDU-Zentrale: "Das sehe ich nicht."

  • Thomas Krause

    Sachsen-Anhalts SPD-Landeschefin Katrin Budde hat nach dem Desaster bei der Landtagswahl einen Rücktritt abgelehnt. "Ich werde weitermachen", sagt sie im Landtag. Die SPD sei bereit für eine stabile Regierungsbildung. Ihre Partei müsse den Ausgang der Wahl nun genau analysieren und prüfen, wie sie das Vertrauen der Wähler wiedererlangen könne. Bei der SPD-Wahlparty betont Budde: "Ich habe noch ganz viel Kraft". Und: "Man kann ja auch nicht aufgeben." Sie sei dennoch "angefasst" von den starken Einbußen ihrer Partei, sagt sie mit Tränen in den Augen vor klatschenden Anhängern. "Es gibt nichts zu beschönigen." Die Partei dürfe nun nicht auseinanderfallen. Die CDU/SPD-Koalition kann wegen der Schwäche der SPD nicht fortgeführt werden.

  • Thomas Krause

    SPD-Landeschef Roger Lewentz will in Rheinland-Pfalz mit FDP und Grünen über eine Ampel-Koalition verhandeln. "Eine große Koalition, die schließe ich am heutigen Abend wirklich aus", sagt er im Sender SWR. Er gehe davon aus, dass die Grünen im Landtag bleiben werden, zudem habe es früher eine gute Regierungszusammenarbeit mit der FDP gegeben. "Wir haben viele Jahre gut mit der FDP regiert. Wir haben fünf gute Jahre mit den Grünen gehabt. Wir werden miteinander reden."

  • Thomas Krause

    Der FDP könnte der Sprung in den Landtag von Sachsen-Anhalt misslingen. Die dritte Hochrechnung des Senders MDR zu der Landtagswahl sah die Liberalen am Sonntagabend bei 4,9 Prozent. Der FDP-Landesverband reagierte auf Twitter mit dem Satz: "Noch ist nicht aller Tage Abend."

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    SPD-Spitzenkandidatin Katrin Budde bezeichnet das Abschneiden ihrer Partei in Sachsen-Anhalt als "sehr schlechtes Ergebnis". "Das schmerzt uns wirklich alle." Die SPD müsse in den nächsten Jahren das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen. Gleichzeitig beklagt sie einen einseitigen Wahlkampf. Seit dem Sommer hätten Etliche "Wahlkampf auf dem Rücken der Flüchtlinge gemacht". Es sei ein sehr eindimensionaler Wahlkampf gewesen, den die SPD nie machen würde. "Und da bin ich sehr stolz, dass wir die Haltung bewahrt haben." Mit Blick auf die anstehende Regierungsbildung sagt sie: "Wir müssen die nächsten Tagen sehen, wie kriegen wir stabile Mehrheiten hin." In der Landes-SPD gibt es allerdings Stimmen, die Buddes Rücktritt fordern. Die SPD hat ihr Ergebnis von 21,5 Prozent etwa halbiert.

  • Thomas Krause

    Für die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu
    Dreyer (SPD) ist eine große Koalition aus SPD und CDU "nur die Ultima
    Ratio", also letztes Mittel. "Demokratie erfordert eigentlich, dass
    man nicht mit einem großen Block im Parlament vertreten ist", sagt
    Dreyer bei der Elefantenrunde im ZDF. Sie werde aber
    selbstverständlich Gespräche mit den Parteien führen, zuerst mit den
    Grünen als langjährigem Koalitionspartner. "Aber natürlich suche ich
    auch mit den anderen das Gespräch." So gebe es in Rheinland-Pfalz
    eine Tradition, mit den Liberalen zu regieren. Dreyer sagt, sie sei
    überzeugt, dass sie Ministerpräsidentin bleiben werde. "Ich habe
    einen ganz, ganz klaren Regierungsauftrag erhalten."

  • Thomas Krause

    Trotz herber Verluste will die CDU in Baden-Württemberg die Regierung übernehmen. "Die CDU hat die Absicht, in Baden-Württemberg Wahlverantwortung zu übernehmen - das Wahlergebnis bietet die Möglichkeit dazu", sagt ihr gescheiterter Spitzenkandidat Guido Wolf in Stuttgart. Man wolle mit SPD und FDP, aber auch mit den Grünen sprechen. "Denn eins zeigt dieser Abend auch: Grün-Rot hat keine Mehrheit mehr. Grün-Rot ist abgewählt in Baden-Württemberg." Die CDU liegt laut Hochrechnungen erstmals in der Geschichte des Landes als zweitstärkste Kraft hinter den Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

  • Thomas Krause

    SPD-Landeschef Roger Lewentz will in Rheinland-Pfalz mit FDP und Grünen über eine Ampel-Koalition verhandeln. "Eine große Koalition, die schließe ich am heutigen Abend wirklich aus", sagt er im Sender SWR. Er gehe davon aus, dass die Grünen im Landtag bleiben werden, zudem habe es früher eine gute Regierungszusammenarbeit mit der FDP gegeben. "Wir haben viele Jahre gut mit der FDP regiert. Wir haben fünf gute Jahre mit den Grünen gehabt. Wir werden miteinander reden."

  • Thomas Krause

    Die rechtspopulistische AfD feiert in Magdeburg ausgelassen ihren Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt. Die Anhänger johlten auf der Wahlparty unter "AfD"-Rufen über die erste Prognose von 23 Prozent. Björn Höcke, AfD-Chef in Thüringen, ruft seine Partei angesichts des Ergebnisses zur "neuen Volkspartei" aus. Die Zustimmung sei gigantisch. "Die Altparteien haben heute von den Wählern, und unser Volk ist ein gutmütiges und duldsames Volk, die gelbe Karte bekommen", sagt Höcke. Seine Worte werden begleitet von "Merkel muss weg"-Rufen im Saal.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    In Sachsen-Anhalt kommt die AfD laut der neuesten ARD-Hochrechnung auf 24,0 Prozent.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    "Wir haben einen klaren Auftrag zur Regierungsbildung und den werden wir auch wahrnehmen", sagt Reiner Haseloff, CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. "Ohne die CDU kann keine Regierung gebildet werden".

  • Thomas Krause

    CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner ist offen für Koalitionsgespräche mit den Sozialdemokraten in Rheinland-Pfalz. Die SPD sei stärkste Partei geworden und habe nun die Aufgabe, eine Regierung zu bilden, sagt Klöckner auf der Wahlparty ihrer Partei in Mainz. Wie diese aussehen werde, sei noch nicht klar. "Wir sind wach, wir sind dabei und wir werden sehen, was am Ende dabei rauskommt", sagt sie. Mit einer starken CDU sei weiter zu rechnen. Eine Kooperation mit der AfD schließt Klöckner aus.

  • Thomas Krause

    "Grün-Rot ist abgewählt, Grün-Rot hat keine Mehrheit mehr", sagt CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf zu den Hochrechnungen für Baden-Württemberg.

  • Thomas Krause

    Die rechtspopulistische AfD liegt nach einer ARD-Hochrechnung von 18.35 Uhr in Baden-Württemberg knapp vor der bisher mitregierenden SPD. Nach diesen Zahlen kam die AfD auf 13,1 Prozent, die SPD auf 12,9 Prozent. Die Sozialdemokraten haben ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl von 2011 nahezu halbiert. Die Grünen von Ministerpr\u00E4sident Winfried Kretschmann lösen die CDU klar mit 31,7 Prozent als stärkste Kraft ab. Die CDU erhält 27,2 Prozent. Die FDP erreicht demnach 8,3 Prozent, die Linke scheitert mit 3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde.

  • Thomas Krause

    "Wir sind nicht bereit, für eine Regierungsbeteiligung von wichtigen Prinzipien abzuweichen", sagt der FDP-Vorsitzende Christian Lindner auf die Frage nach einer Regierungsbeteiligung seiner Partei in Rheinland-Pfalz.

  • Thomas Krause

    Zur Flüchtlingkrise sagt Reiner Haselhoff, der alte und neue Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt: "Dieses Thema lässt sich nicht mehr ausblenden. Es müssen jetzt Lösungen her."

  • Thomas Krause

    In Baden-Württemberg muss Wahlsieger und Ministerpräsident Winfried Kretschmann sich einen neuen Koalitionspartner suchen, da sein bisheriges grün-rotes Regierungsbündnis wegen der Schwäche der SPD voraussichtlich keine Mehrheit mehr im Landtag hat. Rechnerisch möglich wären etwa ein Dreierbündnis aus Grünen, SPD und FDP oder eine grün-schwarze Koalition mit der CDU.

  • Thomas Krause

    Der Spitzenkandidat der Linken in Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, ist enttäuscht über das Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl. "Wir haben gemerkt im Wahlkampf, dass es eine substanzielle Unzufriedenheit mit Politik und der Landesregierung gibt. Dieser Frust ist bei einer Partei gelandet, die den Leuten Schuldige präsentiert hat, die mit den Problemen nichts zu tun haben, nämlich die Flüchtlinge", sagt er mit Blick auf das starke Abschneiden der AfD.

  • Thomas Krause

    Die Grünen haben die CDU als stärkste Partei in Baden-Württemberg abgelöst. Laut ARD und ZDF kommen sie auf 32,1 bis 32,3 Prozent, die CDU lag bei 27,5 Prozent. Es dürfte aber nicht für eine Neuauflage der
    grün-roten Regierung reichen, weil die SPD nur knapp vor der rechtspopulistischen AfD liegt. Die SPD liegt bei 12,8 bis 13 Prozent - knapp vor der AfD mit 12,5 Prozent, die FDP kommt auf 8 bis 8,2 Prozent. Die Linkspartei scheitert mit 3 bis 3,1 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Das ergibt folgende Sitzverteilung: Grüne 45 bis 48, CDU 37 bis 41, SPD 18 bis 19, AfD 17 bis 18 und FDP 11 bis 12.

  • Thomas Krause

    Julia Klöckner spricht zu den CDU-Anhängern in Rheinland-Pfalz. Sie dankt ihren Wahlkampfhelfern und wiederholt, was sie schon getwittert hatte. Sie hätten nicht das Ziel erreicht, stärkste Partei zu werden, aber sie hätten es geschafft, Rot-Grün abzulösen.

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    In Rheinland-Pfalz erreicht laut Hochrechnungen von Infratest dimap und der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen die SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer 37,3 bis 37,5 Prozent. Die CDU mit ihrer Spitzenkandidatin Julia Klöckner kommt nur auf 32,5 bis 32,8 Prozent. Die Grünen verlieren deutlich und schaffen mit 5,0 bis 5,4 Prozent nur knapp den Wiedereinzug in den Landtag. Der AfD gelingt mit 10,2 bis 10,8 Prozent auf Anhieb der Sprung in den Landtag, und auch die FDP ist mit 6,2 bis 6,4 Prozent nach fünf Jahren erneut im Parlament vertreten.

  • Thomas Krause

    Laut ARD hat Kretschmann in Baden-Württemberg durch seine Zugkraft gewonnen. 48 Prozent der Wähler haben die Grünen wegen Kretschmann gewählt.

  • Thomas Krause

    In Baden-Württemberg spricht Wahlsieger und Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu seinen Anhängern. Man habe Geschichte geschrieben und die Grünen zur stärksten Kraft im Lande gemacht. Das sei der Auftrag, weiter die Landesregierung in Baden-Württemberg zu bilden und den Ministerpräsidenten zu stellen. Die ARD hat mit Tonproblemen zu kämpfen, daher ist die Rede schwer zu verstehen. Kretschmann will daran arbeiten, dass Baden-Württemberg ein Land bleibt, in dem es sich zu leben lohnt. Dann beendet die ARD die Übertragung und schaltet zurück ins Studio.

  • Thomas Krause

    Die rechtspopulistische AfD erzielt in Sachsen-Anhalt auf Anhieb 21,8 Prozent und wird damit zweitstärkste Kraft. Die Hochrechnung des MDR soeht die AfD sogar bei 22,8 Prozent.

  • Thomas Krause

    Der rheinland-pfälzische CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder hat die Niederlage seiner Partei in Rheinland-Pfalz eingeräumt. Die Partei habe nur ihr Wahlziel erreicht, eine Mehrheit von Rot-Grün zu verhindern, sagte er im SWR-Fernsehen. "Was wir nicht erreicht haben, ist, dass wir stärkste Partei werden. Insofern scheint ein Glückwunsch an die SPD erst einmal angebracht."

  • Thomas Krause

    Die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die CDU bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg nach ersten Hochrechnungen klar als stärkste Partei abgelöst. Die Grünen kamen laut ARD und ZDF auf 32,1 bis 32,3 Prozent, die CDU lag bei 27,5 Prozent.

  • Thomas Krause

    Nun ist die erste ARD-Hochrechnung für Rheinland-Pfalz da:
    SPD 37,3
    CDU 32,5
    Grüne 5,4
    FDP 6,2
    Linke 3,0
    AfD10,8

  • Thomas Krause

    Die AfD zieht laut Prognosen in alle drei Landtage ein. In Sachsen-Anhalt kommt sie auf 21,5 Prozent und wird damit zweitstärkste Kraft. In Rheinland-Pfalz kommt sie auf 10,0 Prozent und in Baden-Württemberg auf 12,5 Prozent. Damit ist die Partei in 8 der 16 Landtage vertreten.

  • Thomas Krause

    Aus der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die CDU nach einer Prognose für das ZDF als klarer Sieger hervorgegangen, kann aber voraussichtlich nicht ihre seit 2006 bestehende Koalition mit der SPD fortsetzen. Der am Sonntag um 18.00 Uhr veröffentlichten Prognose von der Forschungsgruppe Wahlen zufolge erreichen die Christdemokraten von Ministerpräsident Reiner Haseloff bei leichten Verlusten 30,5 Prozent. Die rechtspopulistische AfD erzielt auf Anhieb 21,5 Prozent und wird damit zweitstärkste Kraft. Die Linke kommt nach deutlichen Verlusten auf 16,5 Prozent, die SPD auf 12 Prozent. Den Grünen gelingt mit 5 Prozent ebenso der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde wie der FDP mit 5 Prozent.

  • Thomas Krause

    Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat sich die SPD nach einer Prognose für das ZDF überraschend deutlich als stärkste Kraft behauptet, kann aber ihre seit 2011 bestehende Koalition mit den Grünen nicht fortsetzen. Der am Sonntag um 18.00 Uhr veröffentlichten Prognose der Forschungsgruppe Wahlen zufolge erreicht die SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer 37,5 Prozent. Die CDU mit ihrer Spitzenkandidatin Julia Klöckner kommt nur auf 33 Prozent. Die Grünen verlieren deutlich und schaffen mit 5,0 Prozent nur knapp den Wiedereinzug in den Landtag. Der AfD gelingt mit 10,0 Prozent auf Anhieb der Sprung in den Landtag, und auch die FDP ist mit 6,5 Prozent nach fünf Jahren erneut im Parlament vertreten.

  • Thomas Krause

    Die ersten Prognosen sind da. Laut ARD werden die Grünen in Baden-Württemberg stärkste Kraft. In Rheinland-Pfalz wird die SPD laut ZDF in Rheinland-Pfalz stärkste Kraft - damit bleibt Malu Dreyer Ministerpräsidentin. In Sachsen-Anhalt ist die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff laut ZDF stärkste Kraft. Die AfD kommt auf 21,5 Prozent.

  • Thomas Krause

    In der ARD ist man sich schon sicher: alle drei Ministerpräsidenten werden Schwierigkeiten haben.

  • Thomas Krause

    Nur noch wenige Minuten, dann gibt es die ersten Prognosen. Die spannendste Frage in allen drei Ländern: Wie stark wird die AfD?

  • Thomas Krause

  • Thomas Krause

    In Sachsen-Anhalt gingen bis 14 Uhr 35,4 Prozent der Wahlberechtigten
    an die Urnen, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. So
    viele waren es zu diesem Zeitpunkt bei keiner der drei
    vorausgegangenen Landtagswahlen.

  • Thomas Krause

    In Rheinland-Pfalz gaben bis 14.00 Uhr dem Trend zufolge landesweit inklusive Briefwahl 56 Prozent der Bürger ihre Stimme ab, wie ein Sprecher des Landeswahlleiters mitteilte. Bei der Wahl vor fünf Jahren habe die Wahlbeteiligung zur gleichen Zeit bei 43 Prozent gelegen.

  • Thomas Krause

    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sich bis zum Mittag eine stärkere Wahlbeteiligung als bei der Abstimmung 2011 abgezeichnet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lag die Wahlbeteiligung um 12.00 Uhr bei 25 Prozent. Bei der Landtagswahl 2011 waren es zu diesem Zeitpunkt 19,8 Prozent gewesen. Ein stärkerer Andrang an den Wahlurnen war nur bei denWahlen 1994 (25,7) und 1998 (35,7) verzeichnet worden.

  • Thomas Krause

    Schönen guten Abend!
    Wer in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Sachsen-Anhalt wahlberechtigt ist und noch nicht gewählt hat: Schnell ins Wahllokal! In einer guten halben Stunde schließen die Wahllokale. Für alle anderen beginne jetzt hier die Wahlberichterstattung. Ich heiße Thomas Krause und bin Nachrichtenredakteur beim stern und freue mich auf einen hoffentlich spannenden Wahlabend mit Ihnen.

täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools