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Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben sich darauf verständigt, das Waffenrecht zu verschärfen. Geplant ist, Waffenbesitzer stärker zu kontrollieren. Außerdem sollen Spiele wie Paintball und Laserdom, bei denen die Tötung des Gegners simuliert wird, mit Bußgeldern geahndet werden.
Nach dem Amoklauf von Winnenden waren Rufe nach einem schärferen Waffenrecht laut geworden. Jetzt haben die Koalitonsspitzen sich auf Maßnahmen geeinigt: Waffenbesitzer sollen unangemeldet kontrolliert werden, und Kampfspiele wie Paintball oder Laserdom werden verboten.
Reine Kosmetik, völlig unzureichend - die Pläne der Koalition zur Verschärfung des Waffenrechts stoßen beim Bund Deutscher Kriminalbeamter und den Hinterbliebenen des Amoklaufs von Winnenden auf großen Widerstand. Aber auch Waffenbesitzer laufen gegen den Gesetzentwurf Sturm.
Der Bundesrat hat auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause Dutzende Gesetze auf den Weg gebracht. Die Länderkammer billigte unter anderem die neue Regelung zu Patientenverfügungen und die Verschärfung des Waffenrechts. Welche Gesetze kommen - und welche nicht.
Drei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden hat der Bundestag ein schärferes Waffenrecht verabschiedet. Nach dem Gesetz müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren.
Ein Verbot von Herstellung und Verkauf sogenannter Killerspiele ist ausgemachte Sache. Darauf haben sich die Innenminister der Länder verständigt. Sie hoffen damit, die Tendenz zu mehr Gewalttaten durch Jugendliche zu brechen. Zu diesem Zweck sollen zudem Schusswaffen schwerer zugänglich sein als bisher.
Zweieinhalb Monate nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Bundesregierung ein schärferes Waffenrecht auf den Weg gebracht. Waffenbesitzer sollen in Zukunft schärfer kontrolliert und schwere Verstöße mit Gefängnis bestraft werden, entschied das Kabinett. Ein ursprünglich vorgesehenes Verbot von Kampfspielen ist dagegen vom Tisch.
Aufatmen bei der Kampfspiel-Gemeinde. Noch am Dienstag hatte die Koalitionsfraktion aus CDU und SPD angekündigt, Spiele wie Paintball oder Laserdom zu verbieten. Doch nach massivem öffentlichen Druck wird dieses Verbot vorerst aufgehoben.
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