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Er hat in den Medien zwar hohe Wellen geschlagen, aber im internen Ranking des Herder-Verlags liegt "KT" deutlich hinter Ex-EKD-Chefin Margot Käßmann. Und noch deutlicher hinter einem weiteren Würdenträger.
Sie nennen ihn den "Wald-Wowi": Michael Adam, SPD, hat sein Amt als jüngster Landrat Deutschlands angetreten. Das Porträt einer unmöglichen Karriere.
Zwei Wochen, sechs Termine und eine schier ausweglose Mission: Verzweifelt versucht Angela Merkel auf Regionalkonferenzen, die CDU wieder zu einen. Vergeblich. Ihre Botschaft kommt bei den einfachen Mitgliedern nicht an, die Machtbasis der Partei zerbröselt.
Es ist die schärfste Abrechnung mit dem politischen Kurs von Angela Merkel seit sie im Amt ist: Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel wirft der Kanzlerin Versagen bei der Führung von Land und Partei vor.
Was hatte sich die FDP mit ihrer neuen Führungscrew nicht alles vorgenommen. Und nun das: Die Kanzlerin diktiert den Atomausstieg - und die Liberalen maulen. Einmal Verlierer, immer Verlierer?
Ihre Unlust war groß, ihre Ratlosigkeit noch größer: Kanzlerin Merkel sollte das Wahldebakel ihrer CDU in Bremen erklären. Doch auf die meisten Fragen hatte sie nur gebetsmühlenartige Antworten.
"Nach zehn Jahren konservativer Regierung braucht das Saarland dringend den Wechsel." So steht es im Wahlprogramm der saarländischen Grünen. Nun bleibt Peter Müller, CDU, Ministerpräsident - weil die Grünen mit ihm koalieren. Ihre Geschäftsstelle wird mit Beschwerden bombardiert.
Ihn umgab der Mythos, einer der besten Wahlkämpfer der Republik zu sein. Er ist es nicht. Und dass Franz Müntefering nach dem Wahldebakel nicht schon weggespült wurde, hat nur einen Grund: Die SPD ist in der Schockstarre.
Was bringt der G-20-Gipfel in Pittsburgh? "Nüschte", sagt Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin im stern.de-Interview - und lässt kein gutes Haar an Steinbrück, Merkel und der Großen Koalition.
Egal, ob die SPD nach der Wahl in der Opposition landet oder noch einmal in der Großen Koalition unterschlüpfen darf: Sie muss sich programmatisch und strategisch neu aufstellen. Ein Plädoyer für eine Re-Sozialdemokratisierung der SPD.
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