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Chance vertan: Kurz vor der Landtagswahl in Bayern kämpft die CSU mit dem Rücken zur Wand, beim Rededuell mit SPD-Mann Franz Maget konnte Ministerpräsident Günther Beckstein nicht punkten. Vor allem beim Thema Hauptschule hätte er besser schweigen sollen.
Die "Bild"-Zeitung hat heute über eine angebliche Affäre des potenziellen Stoiber-Nachfolgers Horst Seehofer berichtet. Im stern.de-Interview vermutet Bayerns SPD-Fraktionschef Franz Maget politisches Kalkül hinter der Veröffentlichung. Er erinnert an den Fall Waigel.
Der bayerische SPD-Spitzenpolitiker Franz Maget ist als Anschlagsziel im Visier der in München verhafteten Neonazis gewesen. Das teilte Bundesinnenminister Otto Schily mit.
Die CSU ist schwach wie nie - und dennoch dümpelt Bayerns SPD bei schlappen 21 Prozent. Im Interview mit stern.de erklärt Franz Maget, Fraktions-Chef im Landtag, wann und wie die Genossen an die Macht kommen wollen.
Franz Müntefering ist zurück. Einige Wochen nach dem Tod seiner Frau startete er in München sein politisches Comeback mit einer umjubelten Rede auf einer Wahlkampfveranstaltung der SPD. Der Westfale teilte munter gegen die politische Konkurrenz aus und stahl dem Gastgeber die Schau.
Die bayerische SPD schwankt zwischen Aufbruchsstimmung und Realitätsverlust. Auf ihrem Programmparteitag in Weiden setzen sie auf Bildungs- und soziale Gerechtigkeit - und schneiden sich ein Stück vom weiß-blauen Kuchen ab, den die CSU schon seit Jahren backt.
Die CSU steckt in der Krise und im Umfragetief, doch Bayerns Sozialdemokraten können daraus kein Kapital schlagen. So wurde der Landesparteitag in München von der Historie geprägt - und von der Hoffnung.
Der große Verlierer von 2003 darf noch einmal ran: Bayerns SPD schickt Franz Maget als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im September ins Rennen. Der Frischgekürte sparte nicht mit deftigen Worten in Richtung CSU.
Wenn es der SPD im Bund schlecht geht, geht's der Bayern-SPD traditionell noch ein wenig schlechter. Erstaunlich ist jedoch, dass die weiß-blauen Genossen es nicht einmal schaffen, von der Krise der CSU zu profitieren. Im Gegenteil. Dennoch liebäugeln sie mit einem Regierungswechsel.
Es ist vollbracht: Horst Seehofer wurde zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Jetzt wartet auf den neuen Supermann der CSU viel Arbeit. Er muss die Sache mit der Erbschaftssteuer regeln und mit den Steuer-Vorschlägen seines Parteifreundes Michael Glos fertig werden.
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