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Er wurde von der CIA entführt, gefoltert, dann von der Bundesregierung allein gelassen. Nun steht Khaled el-Masri selbst vor Gericht. Er hat den Neu-Ulmer Oberbürgermeister verprügelt. Warum?
Das deutsche CIA-Entführungsopfer Khaled el Masri, der jüngst mitten in der Nacht in Neu-Ulm den Großmarkt Metro mit Benzin angezündet hat, sieht sich seit längerem von Geheimdiensten bedroht. Das sagte sein Anwalt Manfred Gnjidic stern.de.
Khaled El Masri, der im Jahr 2004 mutmaßlich vom amerikanischen Geheimdienst CIA entführt, gefoltert und monatelang gefangen gehalten worden war, hat Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Er will erreichen, dass seine Entführer von den USA an Deutschland ausgeliefert werden.
Nach der Brandstiftung in einem Neu-Ulmer Großmarkt sitzt Khaled el Masri nun auf unbestimmte Zeit in einer psychiatrischen Anstalt. Dort wird er nun seine Schuldfähigkeit untersucht. Das Ex-CIA-Folteropfer soll wegen des Streits um einen defekten iPod ausgerastet sein.
In der Affäre um die Verschleppung des Deutschen Khaled el Masri durch die CIA verstärkt die Opposition den Druck auf die Beteiligten. Erste Rücktrittsforderungen gegen Außenminister Frank-Walter Steinmeier wurden laut. Dieser will im Bundestag zur CIA-Affäre Stellung nehmen.
Er war voll schuldfähig und muss jetzt für zwei Jahre ins Gefängnis: Die Leidensgeschichte von Folteropfer Khaled el Masri geht weiter. Der Deutsch-Libanese selbst nahm das Urteil des Landgerichtes Memmingen fast schon apathisch zur Kenntnis.
Der mutmaßliche Terrorhelfer Atilla Selek, der seit November 2007 in der Türkei im Gefängnis sitzt, wird nach Informationen von stern.de nach Deutschland ausgeliefert. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 23-jährigen Ulmer vor, als Mitglied der so genannten "Sauerland-Gruppe" Anschläge in Deutschland mitgeplant zu haben.
Die Bundesanwaltschaft hat einen 45-jährigen Edelsteinhändler aus Rheinland-Pfalz festnehmen lassen. Aleem N. soll das Terror-Netzwerk Al Kaida mit Geld und Ausrüstung unterstützt haben.
Die türkische Polizei hat nach Informationen von stern.de im Zusammenhang mit geplanten Anschlägen auf US-Einrichtungen in Deutschland einen vierten Terrorverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um Attila S., einen engen Freund von Fritz G..
Die Generalbundesanwältin ermittelt gegen Aleem N., weil er das Terrornetz al Kaida unterstützt haben soll. Das hatte er in pakistanischer Haft zugegeben. Im Gespräch mit stern.de behauptet der Deutsch-Pakistaner nun, seine Aussage sei unter Folter erpresst worden - für die Chefermittlerin könnte das zum Problem werden.
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