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Nach der Brandstiftung in einem Neu-Ulmer Großmarkt sitzt Khaled el Masri nun auf unbestimmte Zeit in einer psychiatrischen Anstalt. Dort wird er nun seine Schuldfähigkeit untersucht. Das Ex-CIA-Folteropfer soll wegen des Streits um einen defekten iPod ausgerastet sein.
Die spektakuläre Entführungsgeschichte des Deutsch-Libanesen Khaled el Masri wird immer glaubwürdiger. Das liegt nicht nur an seinem bewegenden Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss, sondern auch an einem überraschenden Zeugen.
Entschuldigung und Wiedergutmachung forderte Khaled al Masri von der CIA. Unmöglich, hat jetzt das amerikanische Bundesgericht entschieden: Im Fall eines Prozesses müssten Staatsgeheimnisse preisgegeben werden.
Politiker fordern Konsequenzen aus den neuesten Enthüllungen im Fall Khaled el Masri. Angeblich sind drei CIA-Agenten, die den Deutschen entführt haben sollen, enttarnt. Der grüne Abgeordnete Ströbele fordert Haftbefehle gegen sie.
Der Bundesnachrichtendienst könnte an der Verschleppung des deutschen Staatsbürgers Khaled el Masri durch die CIA beteiligt sein. Das berichtet der stern in seiner neuen Ausgabe.
Weil die USA ihn für einen Terroristen hielten, wurde el Masri 2003 in Mazedonien festgenommen. 2004 verschleppte ihn der CIA nach Afghanistan. Jetzt klagt der Deutsch-Libanese am Menschenrechtsgerichtshof.
Er wurde von der CIA entführt, gefoltert, dann von der Bundesregierung allein gelassen. Nun steht Khaled el-Masri selbst vor Gericht. Er hat den Neu-Ulmer Oberbürgermeister verprügelt. Warum?
Er wurde von der CIA entführt und gefoltert. Danach fiel Khaled el Masri wegen Gewaltausbrüchen auf. Zuletzt verprügelte er den Bürgermeister von Neu-Ulm. Ein Psychiater urteilte jetzt: El Masri ist zwar an der Seele verletzt, aber nicht verrückt.
Wusste die deutsche Regierung, dass der US-Geheimdienst CIA den Deutschen Khaled el-Masri entführte - und sah tatenlos zu? Belege dafür gibt es bislang keine. Aber nicht nur El Masris Aussagen im Bundestag werfen neue Fragen auf.
Er war das Zentrum der Zentrale der rot-grünen Regierung. Und diese Vergangenheit verteidigt Frank-Walter Steinmeier offensiv. Berlin habe sich bei den CIA-Verschleppungs-Aktionen nicht zum Komplizen gemacht, beteuerte der heutige Außenminister vor dem BND-Untersuchungsausschuss.
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