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Nach seiner Absage an Rot-Rot-Grün steht Christoph Matschie heftig in der Kritik. Sowohl Genossen als auch Linkspartei greifen den SPD-Landeschef scharf an, Gregor Gysi meint sogar: "Matschie tickt ja nicht mehr richtig."
Beim Thüringer SPD-Chef Christoph Matschie ist eine anonyme Morddrohung eingegangen. Er hatte sich für Koalitionsverhandlungen mit der CDU entschieden und damit Kritik geerntet. Das Landeskriminalamt ermittelt, der Politiker bekommt Personenschutz.
Intensiv sondierten SPD, Linke und Grüne in Thüringen ein gemeinsames Bündnis. Dann kam eine SMS. Und nun fetzen sich die Ex-Sondierer, dass es kracht. Ramelow über die SPD: "Das ist ein Scheinriese bei Lummerland."
Nach Linke-Kandidat Bodo Ramelow verzichtet auch SPD-Landeschef Christoph Matschie auf das Amt des Ministerpräsidenten in Thüringen. Dadurch soll eine rot-rot-grüne Koalition möglich werden - allerdings trotzdem unter SPD-Führung. Eine große Koalition kommt wegen des Ergebnisses der Bundestagswahl angeblich nicht mehr in Frage.
Der Mann will hoch hinaus: Christoph Matschie, SPD-Spitzenkandidat in Thüringen, will am Sonntag Ministerpräsident werden. Privat ist er leidenschaftlicher Freeclimber. Was die Wand mit den Wahlen zu tun hat - stern-Autor Tilman Gerwien hat nachgefragt.
Herzstück Schulreform: In Hamburg erteilten die Bürger der Schulreform eine brüske Absage. In Thüringen soll nun die Gemeinschaftsschule kommen - die Bürger sollen nicht gefragt werden.
Der schwarz-rote Koalitionsvertrag in Thüringen steht. Doch für den Verbleib an der Regierung musste die CDU ein paar dicke Kröten schlucken. Reformen, die sie bislang abgelehnt hatte, sollen jetzt umgesetzt und sogar bereits erlassene Gesetze zurückgenommen werden.
Der schwarz-rote Koalitionsvertrag in Thüringen ist unter Dach und Fach: Nach knapp zweiwöchigen Verhandlungen einigten sich CDU und SPD auf den Abschlusstext. Die SPD erhält die Hälfte der Ministerien, dafür wird die bisherige Sozialministerin Christine Lieberknecht die erste CDU-Politikerin an der Spitze eines Bundeslandes.
Linkspartei und SPD haben sich eine bizarre Schlacht um das Amt des thüringischen Ministerpräsidenten geliefert. Das zeigt, dass sie kaum zusammen regieren können. Dass die SPD nun in eine Große Koalition einsteigen will, ist vernünftig - und brächte sogar etwas für die Genossen im Bund.
Lediglich verhaltene Zustimmung hat Linke-Spitzenmann Bodo Ramelow mit seinem Verzicht auf das Ministerpräsidentenamt in Thüringen bei der SPD ausgelöst. Die Sozialdemokraten beharren auf ihrem Kandidaten. Führende Politiker der Linken auf Bundesebene verstehen die Welt nicht mehr.
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