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Im Konflikt um die beim Börsengang der Bahn geplanten Bonus-Zahlungen für den Vorstand hat Verkehrs-Staatssekretär Matthias von Randow seinen Posten verloren. Er hatte als Vertreter der Regierung den Sonderzahlungen zugestimmt - ohne seinen Chef, Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, darüber zu informieren.
Muss er denn nun gehen oder darf er bleiben? Der Bundestag debattierte am Donnerstag geschlagene zwei Stunden über das politische Schicksal von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Das Ergebnis war eindeutig: Die Große Koalition hält zwar an dem SPD-Mann fest, aber das Ansehen des Bahn-Ministers ist auch im Parlament erheblich ramponiert.
Eine "ganz normale Sache" oder doch eher eine Strafversetzung? CDU-Bundestagspräsident Norbert Lammert hat einen der besten Kontrolleure der Parteienfinanzierung, Johannes Becher, in den wissenschaftlichen Dienst versetzt. Zuletzt hatte dieser Spenden-Schwindeleien der FDP im Visier.
Der Börsengang der Deutschen Bahn ist abgesagt, der angeschlagene Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee gerettet. Den Preis für den Alleingang der Regierung muss der Staatskonzern tragen. Und Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, dessen Lebenstraum sich gerade in Luft auflöst.
Das Bundesfinanzministerium hat die Lösung des Streits um Bonuszahlungen für Bahn-Manager auf die kommende Legislaturperiode verschoben. Ein Börsengang stehe derzeit nicht an, hieß es. Damit sei auch der Streit um die geplanten Boni, der auch Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee unter Druck gesetzt hatten, derzeit nicht aktuell.
Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee muss sich im Streit um Bonuszahlungen für Bahn-Vorstände harte Kritik von Hartmut Mehdorn gefallen lassen. Der Bahn-Chef zeigte sich "enttäuscht und verwundert", dass der Minister Vergütungsthemen in die Öffentlichkeit getragen habe.
Bundesverkehrsminister Tiefensee gerät wegen der Boni-Zusagen bei der Bahn immer weiter unter Druck: Nun hat er den Vorstand der Deutschen Bahn öffentlich dazu aufgefordert, auf die umstrittenen, aber bereits vom Aufsichtsrat beschlossenen Bonus-Zahlungen zu verzichten.
In Sachen Bonuszahlungen an den Bahn-Vorstand hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sich erneut blamiert. Der Minister wird mittlerweile sogar in den eigenen Reihen mit Hohn und Spott überzogen. Statt sich über "Pfütze" Tiefensee lustig zu machen, sollte die SPD aber besser schnell nach Ersatz suchen.
Überraschendes Eingeständnis von Verkehrsminister Tiefensee: Er habe schon viel früher als bisher angegeben von den Bonuszahlungen für die Bahn-Chefs gewusst, ließ der Minister über seinen Sprecher mitteilen. Offen blieb, warum Tiefensee bisher behauptete, er sei erst kürzlich informiert worden.
Aufregung um die Gehälter der Bahn-Chefs: Den Konzern-Vorständen winkt offenbar nicht nur ein Bonus zum Börsengang, sondern auch eine kräftige generelle Gehaltserhöhung. Die Opposition attackiert deshalb die Kanzlerin. Sie könne nicht einerseits Manager zur Mäßigung aufrufen, andererseits aber bei der Bahn Boni zulassen.
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