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24. Mai 2008, 13:20 Uhr
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Dem Klimaschutz-Paket droht das Aus

Die Debatte um die Klimaschutz-Maßnahmen von Bundeskanzlerin Angela Merkel spalten den Bundestag wohl noch stärker, als bisher bekannt. Nach Medienberichten steht das gesamte zweite Klimapaket der Bundesregierung vor dem Scheitern. Doch ein Regierungssprecher widerspricht.

Von ihren Klimaschutzzielen könnte wenig übrig beliben: Bundeskanzlerin Angela Merkel© Michael Gottschalk/DDP

Der Konflikt in der schwarz-roten Bundesregierung über das vereinbarte Klimapaket ist nach Zeitungsberichten umfassender als bislang bekannt. Nach Informationen von "Welt am Sonntag" und "Berliner Zeitung" streiten die Ressorts Wirtschaft, Umwelt, Verkehr und Finanzen nicht nur über die Einführung einer CO2-abhängigen Kraftfahrzeugsteuer. Auch der Ausbau der Stromnetze und die von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) geplante Erhöhung der Lkw-Maut stoße bei Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) auf große Vorbehalte, erfuhren beide Blätter aus Regierungskreisen. Wegen der anhaltenden Differenzen droht dem gesamten zweiten Klima- und Energiepaket von Bundeskanzlerin Angela Merkel womöglich das Aus.

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm ist Spekulationen entgegengetreten, wonach das zweite Klimapaket der Bundesregierung vor dem Scheitern steht. Es werde in vier Wochen auf der Tagesordnung des Kabinetts stehen und entschieden werden, sagte Wilhelm am Samstag in Berlin. Der Wille und Bereitschaft dazu sei am Freitag in einer Runde der Staatssekretäre aller Ministerien deutlich geworden. Die "Welt am Sonntag" hatte berichtet, die beteiligten Ressorts hätten noch am Freitag versucht, die Differenzen auszuräumen; allerdings sei man sich in den entscheidenden Details nicht näher gekommen. Tiefensee hatte angekündigt, die Lkw-Maut um 14 Cent erhöhen zu wollen. Zu diesem Zweck gab er ein Wegekostengutachten in Auftrag. Aber noch seien bestimmte Annahmen in diesem Gutachten strittig, zitiert die Zeitung Regierungskreise. Beim Ausbau der Stromnetze streiten Wirtschafts- und Umweltministerium demnach vor allem darüber, ob die Kabel unterirdisch verlegt oder an Strommasten aufgehängt werden sollen.

"Die Lage ist völlig verfahren"

Laut "Berliner Zeitung" geht es ferner um Maßnahmen zur Energieeinsparung in Gebäuden. In Regierungskreisen hieß es dazu: "Die Lage ist völlig verfahren. Derzeit sieht es nicht mehr nach einer Einigung aus." Vom Tisch sei die geplante Kennzeichnung umweltfreundlicher Autos.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller (SPD), warnte vor einem endgültigen Scheitern: "Wir können die Kanzlerin (Angela Merkel, CDU) beim Klimaschutz, bei dem sie viel internationale Reputation erworben hat, jetzt nicht im Regen stehen lassen." Je länger die Verabschiedung der Klimapakete dauere, desto schwieriger sei es, die Klimaschutzziele noch zu erreichen.

CSU will Klimaschutzprojekt stoppen

Nach monatelangen Auseinandersetzungen in der schwarz-roten Bundesregierung gerät die geplante Kfz-Steuerreform möglicherweise vollends ins Wanken. So will die CSU-Landesgruppe das Klimaschutzprojekt von Bundeskanzlerin Merkel zu Fall bringen, wie CSU-Abgeordnete jetzt deutlich machten. "Wir brauchen völlige Klarheit, dass nicht die Autofahrer der Altfahrzeuge die Zeche bezahlen", sagte der CSU-Verkehrsexperte Andreas Scheuer der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Ähnlich äußerte sich der energiepolitische Koordinator der CSU- Landesgruppe im Bundestag, Georg Nüßlein, in der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Das Vorhaben sei vorerst erledigt, weil die Koalition nicht gegen den ausdrücklichen Wunsch eines Partners entscheiden könne, sagte er. Zuvor hatte die Regierung bekanntgeben müssen, dass die für Dienstag geplante Kabinettssitzung zum Klimaschutzprogramm und damit auch zur Kfz-Steuerreform auf den 18. Juni verschoben wurde.

Die Grünen warnen vor einer internationalen Blamage und fordern von Kanzlerin Merkel ein Machtwort. Von den 30 Maßnahmen, die die Regierung vor einem Jahr geplant habe, seien inzwischen mehr als die Hälfte gestrichen, verschoben oder abgeschwächt worden, kritisierte Bundestags-Fraktionsvize Bärbel Höhn in der "Braunschweiger Zeitung". Wirtschaftsminister Glos verhindere eine Maßnahme nach der anderen. "Wir haben den Verdacht, dass er das Klimapaket nicht ernsthaft genug umsetzt, um so die Verlängerung der AKW-Laufzeiten durch die Hintertür vorzubereiten", sagte Höhn.

DPA
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Nostradamus (24.05.2008, 16:46 Uhr)
@H.P: Zeugen Jehovas
predigen seit Jahrzehnten den Weltuntergang.
Um es mal so zu sagen: Es gibt Wissenschaftler, die haben ein paar Messwerte, die auf Grund von Statistik einen Trend erkennen lassen, der Grund zu Annahme gibt, dass es wärmer wird.
Warum das so ist weiss konkret keiner genau. Es ist höchst wahrscheinlich, dass der Mensch damit zu tun hat aber es gibt eine Faktoren, die auch ußerhalb des menschlichen Einflussbereich liegen. Dazu gehört, dass die Sonne mehr Energie abgibt genau so, wie dass das Erdmagnetfeld schwächer wird und auch daher mehr Energie auf die Erde trifft.
Das CO2 als Ursache zu sehen ist eine starke Vereinfachung.
Was viele Wissenschaftler aber nicht in ihre Rechnung haben sind die Mess- und Regelkreise des Planeten Erde, die leider sehr träge sind und nicht gleich zeitgerecht reagieren.
Ein Mess- und Regelkreis ist der Golfstrom. Dieser wird langsam aber sicher reagieren, wenn es auf der Nordhalbkugel immer wärmer werden wird und zwar wird er langsame, nicht wie mancher Filmregisseur meint über nacht, sondern deutlich langsamer. Daher wird es auch wieder kälter werden.
Abschmelzen der Pole und Gletscher würde ich in verschiedene Effekte einteilen, die in der Hauptsache die Gemeinsamkeit haben, dass sie kleiner werden.
Die Pole, und insbesondere die großen Eisflächen sind unter anderem bedroht auch durch die Schiffahrt. Wer mit dem Eisbrecher durch das Nord- oder Südpolarmeer fährt hinterläßt Spuren, die vergleichbar sind mit einem Anfänger, der versucht eine Glasscheibe zu zerschneiden. Spliter, Risse und Schwachstellen. Auf der anderen Seite sind gerade ein paar Südpolarforscher zurückgekommen, die gemessen haben, dass das Wasser am Südpol so kalt ist wie schon lange nicht mehr.
Das abschmelzen von Grönland und die gemessene Erwärmung wird ähnliches auch für den Golfstrom zur Folge haben. Mess- und Regelkreise haben sowas an sich. Sie versuchen in der Regel eine Art Gleichgewicht zu halten. Problematisch wird es dann, wenn sich die tatsächlichen von den gemessenen Werten stark unterscheiden, weil der Sensor sehr träge ist. Dann könnte aus einer Sinuskurve mit einer sehr geringen Frequenz etwas seltsames werden. Dann wird es zu einem ernsten Problem.
Jedenfalls was die, die einfach nur Temperaturen messen und dann hoch rechnen nicht auf ihrer Rechnung haben, dass sind die komplexen Regelkreise dieser Erde und die, die mit der daraus resultierenden Fehlinformation in Presse, Funk, Fernsehen und Politik das Volk verwirren, die tragen allenfalls zur Eskalation bei.
Dass die Gletscher schmelzen hängt auch damit zusammen, dass seit den 50'iger Jahren die Niederschlagsmengen deutlich gesunken sind. Es hat aber auch was damit zu tun, dass die Bevölkerung in den Alpen explodiert ist. Es hat auch was mit extremen Massentourismus zu tun, denn das alles bringt nicht nur CO2 sondern auch massenhaft Abwärme.
Bei Autos und Häusern ist der Wirkungsgrad unterirdisch. Hinzu kommen auch Effekte wie die Verschmutzung durch Ruß etc.. Dunkle Flächen nehmen mehr Wärme auf als schneeweiße. Etc. Etc. Etc.. Das heisst CO2 allein ist es nicht.
Ein weiterer Effekt ist die Wolkenbildung. In diesem Frühjahr hatten wir mal was sehr schönes nämlich seit fast 6 Wochen strahlend blauen Himmel und was haben wir noch? Eiskalte nächte. Die Luftfahrt ist ein Teil des Problems, weil diese erheblich zur Wolkenbildung und damit auch zur Aufheizung des Planeten. Habe gehört, dass an dem Thema ein Holländer forscht, daher ist diese meine seit Jahren vertretene Idee wohl nicht ganz blödsinnig.
CO2 könnte man, wenn Geld da wäre, auch mittels entsprechender Aufforstungsprogramme binden. So kommen wir aber zum nächsten Problem nämlich der Armut in der dritten Welt. In fast allen Ländern dieser Welt, die nicht auf mitteleuropäischem Niveau leben wird gerodet, brandgerodet etc. und zwar um Energie oder kurzfristig Ackerland zu gewinnen. Das Problem hier prinzipiell Überbevölkerung. Nun vertrete ich jedoch die Meinung, dass jeder geborene Mensch eine Chance haben soll und nicht Leben zu verhindern. Ich bin ein Mensch der auf Expansion, vernünftige wohlgemerkt, setzt. Der Schaden, der in Südamerika in den vergangenen 50 Jahren angerichtet wurde, seit über 2000 Jahren in Afrika und auch in Südostasien oder Europa ist diesbezüglich gewaltig.
Hier sollte man vielleicht auch mal nachdenken, warum die Durchschnittstemperatur steigt, damit die Verdunstung über den Meeren auch steigen müßte aber tatsächlich die Niederschläge sinken. Öh...da ist was unstimmig.
Jedenfalls Mutter Erde ist ein lebender Organismus und wir sind wie Bakterien im Darm des Menschen entweder nützlich und verhelfen dem höheren Organismus zu langem Leben oder aber er wird uns, auf seine Weise abschütteln. Das ist wohl richtig aber umbringen werden wir nicht die Erde sondern allenfalls uns selbst.
Naja, das Leben auf der Erde konnte sich auch nur auf Grund der komplexen Mess- und Regelkreise etablieren, die die notwendige Stabilität des Klimas ausmachen. Von daher bin ich zwar skeptisch aber werde nicht aus angst vor dem Tode Selbstmord begehen.
Was unsere Politiker machen ist jedoch dem Volk politisch den Selbstmord aufzudrängen, indem es ihm die Lebensgrundlage raubt bzw. ihm nur ein Leben auf niedrigstem Niveau erlaubt. Eben um Ressourcen zu planen.
Hartz IV sehe ich auch als Folge der Klimaidiotie. Lieber 10 Mio. die staatlich alimentiert von der Hand in den Mund leben, als 10 Mio. die samt ihrer Familien in den Urlaub fahren oder fliegen, die sich ein Auto leisten können etc..
ecomoc4u (24.05.2008, 16:26 Uhr)
pakete...
laut dem foto ist das klimaschutzpaket ca. 70 cm. gross. auch ist es interessant, das es sich hier um ein paket handelt. das kenne ich von weihnachten, als ich noch ein kind war...
Nostradamus (24.05.2008, 16:12 Uhr)
@friedolin: Politischer Unsinn
ist, wenn man die Energiesteuern so hoch setzt, dass alle Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung auf Grund zu hoher Kosten nicht durchgeführt werden.
Aber ich denke es gibt sicherlich einen Beamten, der, wenn Du mit Deiner Wohnung in Konkurs gehst die liebevoll renovierte Wohnung dann ersteigert, sich bei allen brüstet wie günstig er da ran gekommen ist, und dann noch spezielle Förderung bekommt, weil seine Wohnung plötzlich nicht mehr Altbau ist sondern unter Denkmalschutz steht und außerdem das Innenministeriumn ein spezielles Wohnförderprogramm für Beamte auflegt, um diese vor Altersarmut zu schützen.
Dein scheinbares Pech ist das Glück der anderen.
Das Schlimme in diesem Land ist die Unberechenbarkeit der Handelnden und wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich vermuten, dass sie uns systematisch in die Armut treiben wollen und uns eine Fehlinvestition nach der anderen machen lassen.
Tatsächlich sind unsere Führungseliten einfach nur doof, egoistisch und korrupt aber dafür eloquent, d.h. um keine noch so blöde Antwort verlegen.
Friedolin, Du wärst dann eben ein Kollateralschaden, wie ihn bereits 40 Millionen Deutsche erlitten haben.
Allerdings kann ich Deine Argumente in dem speziellen Fall nicht wirklich nachvollziehen. Soweit ich weiß sind alle Renovierungskosten in Deutschland zu 100% auch für Privatleute seit 2007 absetzbar. Das heisst es lohnt nicht mehr Handwerker schwarz zu beschäftigen, so man denn Steuern zahlt. Also würden die Kosten von 30-40.000,00 Euro nur Deine Steuerlast senken. Wenn Du allerdings keine Steuern in der Größenordnung zahlst, dann würde ich empfehlen die Kosten über mehrere Jahre zu verteilen. Du müßtest ja nicht umgehend beginnen. Kannst erstmal Material kaufen, Bauantrag stellen, Dir Angebote von Handwerkern einholen oder es langsam aber sicher selber machen etc. etc..
Also in dem konkreten Fall hat Stiefvater Staat eigentlich, wenn meine Informationen stimmen, mal was vernünftiges gemacht.
H.P. (24.05.2008, 13:27 Uhr)
Die Erde, ein lebender Organismus
Ich halte mich lieber daraus, was der Mensch nicht mit Vernunft lernt, lernt er am Ende durch Verlust und Leid. Eine Lösung wird kommen, die aber nicht einfach sein wird.
Die Erde ist ein lebender Organismus, der sich selbst heilen kann.
Doch die Regulierung der Selbstheilung versagt derzeit, weil zu lange gewartet wurde. Wir nehmen der Erde so viel weg, dass sie nicht länger in der Lage ist, unsere vertraute und komfortable Umwelt aufrecht zu erhalten.
Selbst wenn wir die Schwelle zum umkehrbaren Klimawandel schon überschritten haben, werden Ausmaß und Tempo der schädlichen Veränderungen noch immer davon beeinflusst, was wir in nächster Zukunft tun. Vielleicht aber auch davon, was die Erde tut. Denn ihre Regelkreise und Mechanismen, von denen erst ein winziger Teil erforscht ist, lassen vermuten, dass hinter allem eine überragende Intelligenz steckt. Eine ordnende Kraft, die weit über den Rahmen des menschlichen Ermessens und Berechnens hinausgeht!
Wittigofranko (24.05.2008, 13:04 Uhr)
Statt Kfz-Steuer Co²-Abgabe mit Ökobonus
Die Kfz-Steuer ist vollkommen überholt und extrem verwaltungsaufwändig.
Leider scheiterten in den letzten 25 Jahren alle Versuche die Kfz-Steuer abzuschaffen daran, dass sie eine Ländersteuer ist. Der Bund muss hier endlich seine Kompetenzkompetenz wahrnehmen und die Kfz-Steuer zur Bundessache machen. Zudem wäre das ersatzlose Streichen der Kfz-Steuer ein sinnvolles Steuersenkungsprogramm. Das Kfz-Steueraufkommen beträgt ca. 8 Milliarden im Jahr. Würde diese abgeschafft, ließen sich die Einnahmeausfälle verkraften: Arbeitnehmer und Rentner würden davon profitieren!
Fiskal- und Umweltpolitik sind miteinander im Widerstreit - zu Lasten der Umwelt. Drastisch formuliert könnte man sagen, dass der Staat durch Umweltverschmutzung sogar noch Geld einnimmt. Nur dieses Geld fehlt den BürgerInnen zum Ansparen für ein Sprit sparendes Ersatzfahrzeug.
Außerdem würde dadurch die Diskussion um die Pendlerpauschale entschärft. Ebenso die Diskussion über die Besteuerung von Dienstwägen. Durch die CO²-Abgabe wären die Unternehmen mittelbar gezwungen Dienstwägen mit Spritspartechnologie zu ordern. Zudem hätten weniger durstige Dienstwägen nach der Leasingzeit einen positiven Effekt für den Gebrauchtwagenbestand. Damit hätten wird strukturell auch einen Gebrauchtwagenmarkt mit Sprit sparenderen Autos.
An die Stelle der Kfz-Steuer sollte eine CO²-Abgabe treten, die zu Beginn das gleiche Aufkommen hat wie die bisherige Kfz-Steuer.
Die CO²-Abgabe würde auf jeden Liter Treibstoff aufgeschlagen und separat an der Zapfsäule und auf den Tankbelegen ausgewiesen. Die Höhe der CO²-Abgabe pro Liter Treibstoff würde anfänglich zwischen 15 und 20 Eurocent liegen.
Der doppelte Zweck der CO²-Abgabe liegt in der Begrenzung des CO²-Ausstosses und der Rückvergütung pro BundesbürgerIn zum Jahresende. Bei ca. 80 Mio. Menschen wären dies 100 € pro Kopf und Jahr. Für ein vierköpfige Familie wäre das immerhin ein Ökobonus von 400 € jährlich. Damit ließe sich u.a. der Kauf eines Autos ansparen, das weniger Treibstoff braucht.
Die CO²-Abgabe mit Ökobonus ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch öko-logisch! Zudem wäre der Ökobonus auch eine Einstiegsmöglichkeit ein bedingungsloses Grundeinkommen – wenn auch aus der Luft. All das ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern ein Impuls für eine öko-soziale Marktwirtschaft.
Ludwig Paul Häußner
Universität Karlsruhe (TH) – IEP
friedolin (24.05.2008, 12:48 Uhr)
Die Bürgern zittern schon ..
.. vor dem nächsten Umweltpaket.
Ich zum Beispiel zittere vor dem Zwang zur Hausdämmung, denn dann kippt meine Finanzierung für den Altbau den ich vor ein paar Jahren erstanden habe und seither liebevoll restauriere und teilweise vermietet habe.
Geschätzte Kosten von 30-40000 Euro, wenn ich die ganze Bude aussen mit Faserzeug dämmen muss (trotz 50cm dicker Natursteinmauern), kann ich beim besten Willen nicht tragen (auch wenn ich zinslose Kredite bekäme).
So tyrannisiert uns unsere eigene Regierung mit immer mehr Schnickschnack den keiner mehr bezahlen kann. Wen wunderts wenn die Damen und Herren langsam Angst bekommmen dass man ihnen in den Arsch tritt.
PreachTheGospel (24.05.2008, 12:30 Uhr)
Vereinigt Euch
Wenn Ihr dauernd jammert über alle Steuern und alle Steuern die da noch kommen sollen, dann sollten wir uns mal alle geschlossen weigern, Dinge wie die GEZ, Kaffeesteuer etc. zu zahlen.
Alle anderen lachen schon über uns.
csyas (24.05.2008, 11:40 Uhr)
...
Wer ist schuld?
...letztlich die Bürger mit ihrem stupiden Wahlverhalten...
Nostradamus (24.05.2008, 11:40 Uhr)
CO2 Steuer ist Schwachsinn
Das ist nur ein weiteres Bürokratiemonster.
Letztendlich ist die Mineralölsteuer die beste CO2 Steuer, weil hier direkt der Ausstoß von CO2 über die verbrannte Menge Kraftstoff ermittelt werden kann.
Eine CO2 Steuer auf theoretischen CO2 Ausstoß ist Schwachsinn und schützt allenfalls die teuren und großen Spritfresser, da eben diese Steuer sich weniger im Portemonaie bemerkbar machen würde als eine weitere Anhebung der Mineralöl- bzw. der ohnehin schon auf Sprit liegenden Ökosteuer.
Dies ist nur typisch deutscher Unsinn ein leicht zu lösendes Problem wiedermal mit dem denkbar größten Aufwand an Kosten und dem geringsten Nutzen für zu lösen.
Letztendlich sollten diejenigen, die viele Ressourcen verbrauchen auch dafür zur Kasse gebeten werden. Auf der anderen Seite befinden sich diese gerade weil sie ständig zur Kasse gebeten werden in der Situation immer mehr Ressourcen zu verbrauchen, um ihr Leben bestreiten zu können.
Hohe Energiesteuern und Umweltauflagen sorgen dafür, dass es fast nur noch Niedriglohnarbeitsplätze und eine große Beschäftigung bei Beamten und öffentlichem Dienst gibt. Die, die nicht an der Staatswirtschaft teilhaben, fahren Montags von Ost nach West von Süd nach Nord, müssen Arbeitsplätze in bis zu 100km Entfernung annehmen und werden von dem Öko-Lehrer, Öko-Beamten, Öko- Politiker dafür beschimpft, der letztendlich auf deren Kosten sich einen Palast der Extraklasse hinbaut, dafür zweimal im Jahr auf die Galappagosinseln fliegt, weil es da noch echte Natur gibt, der mit seinen Forschungsschiffen das Eis des Nord- und Südmeeres zerdeppert, um dann festzustellen, dass sich große Schollen abspalten und man unbedingt die Energiepreise erhöhen müßte, damit die Umwelt mehr geschont wird.
An der Realität ist doch keiner interessiert sondern daran, dass man den Massen und den intellektuell weniger begabten ein paar Brosamen hinschmeißt, die so aussehen als würde was verändert werden.
Die ganze Schoose ist ohnehin nur blinder Aktionismus mit dem Ziel besser Kasse zu machen. Hohe Energiepreise= hohe Steuereinnahmen. Die Einkünfte aus der Mineralölsteuer haben sich in den vergangenen 10 Jahren mindestens vervierfacht.
Wofür braucht der Staat des Geld? Um die steigenden Staatsausgaben in den Griff zu bekommen und zu verhindern, dass die revoltieren, die das meiste Potential dazu haben. Das sind die, die an Waffen gebildet sind, die wissen wie man organisiert und entsprechende Strukturen aufbaut etc.. Das deutsche Volk, den einfachen Bürger hat man dafür zu einer verweichlichten Hammelherde gemacht, das bis zum Schluß sein Glück in "Wir haben uns alle lieb" suchen wird.
Versagernation.
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