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26. März 2007, 12:41 Uhr

Die Freiheit als Kulturschock

Nach mehr als 24 Jahren ist die ehemalige RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt wieder frei. Das Geldabheben am Bankautomaten hat sie schon gelernt, nun warten weitere Alltagshürden des Jahres 2007 auf sie. Die könnten bald auch auf ihre RAF-Mitkämpferin Eva Haule zukommen.

Mohnhaupt 1977: Früher gabs das Essen für ein paar D-Mark im Restaurant© AFP/BKA

Es sind sicher nicht nur die Nebensächlichkeiten, die Brigitte Mohnhaupt in Freiheit zu schaffen machen werden. Nach 24 Jahren wurde die Ex-RAF-Terroristin nun aus der Haft entlassen und alltägliches wie Geld aus einem Bankautomaten zu ziehen oder S-Bahn-Karten kaufen, hat sie schon bei einigen Freigängen gelernt. Aber: "Wenn Langzeit-Häftlinge Knall auf Fall entlassen werden, beginnt die Zeit in Freiheit meist mit einem Kulturschock", sagt Lothar Strehl, Bewährungshelfer im Dienst des Landgerichts Regensburg. "Beispielsweise sind es die Leute gewohnt, dass ein Essen im Restaurant für ein paar D-Mark zu haben ist."

"Lebenspraktische Übungen" vom Bewährungshelfer

In machen Fällen müssten die Bewährungshelfer sogar "lebenspraktische Übungen" mit ihren Schützlingen durchführen - etwa, wenn es um das Überqueren einer vielspurigen Straße gehe. "Fast alle, die so lange in Haft waren, haben ihre Marotten", sagt Strehl. Einer seiner Klienten habe beispielsweise ständig alle Türen verrammelt, "weil er es aus dem Gefängnis so gewohnt war". Andere Ex-Häftlinge hätten größte Schwierigkeiten damit, regelmäßig ihre Wäsche zu waschen und sich selbst Essen zuzubereiten: "Denn im Gefängnis gibt es ja eine Art Rund-um-die-Uhr-Betreuung."

Fünf Jahre wird sich ein Bewährungshelfer um Brigitte Mohnhaupt kümmern - die übliche Frist für langjährige Inhaftierte wie die nun 57-Jährige. In der Zeit muss sie Reisen ins Ausland anmelden, Bescheid sagen, wenn sie den Arbeitgeber wechselt oder umzieht, wie der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger zu stern.de sagte. Straffällig darf sie in der Zeit selbstverständlich auch nicht werden. Selbst relativ harmlose Vergehen wie Alkohol am Steuer können sie wieder ins Gefängnis bringen. In der Praxis würde aber wohl nur eine schwere Straftat dazu führen, dass die Bundesanwaltschaft eine erneute Inhaftierung beantragen würde. Der Aichacher Anstaltsleiter Wolfgang Deuschl sieht da aber keine Gefahr: "Ich kann aus meiner Sicht aber davon ausgehen, dass sie nicht mehr straffällig wird."

Auf Hartz IV und Sozialrente angewiesen

Beruflich könnten Ex-Häftlinge nach 20 oder gar 30 Jahren Haft in aller Regel nicht mehr Fuß fassen. Meist müssten sie mit Hartz IV und anschließend mit einer Sozialrente auskommen. Angeblich soll Mohnhaupt allerdings bereits einen Job in einer Autoteilefabrik haben. In ihrer Sozialprognose heißt es, dass sie auf Dauer nicht ohne "öffentliche oder private Unterstützung" wird auskommen können - einen "richtigen" Beruf hat sie nicht gelernt, ihre Zeitungswissenschaftsstudium nicht beendet.

Der frühere Strafverteidiger Rupert von Plottnitz, der im Baader-Meinhof-Prozess den Terroristen Jan-Carl Raspe vertrat, sagt, innerhalb kürzester Zeit müssten die Ex-Häftlinge ihre soziale Isolation überwinden, die Arbeitsplatzsuche beginnen und selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen: "Wenn man da ohne private Unterstützer oder familiären Rückhalt dasteht, ist der Rückweg in die Gesellschaft ein ganz hartes Brot." Zumal es in deutschen Gefängnissen eher die Ausnahme als die Regel sei, dass Langzeit-Häftlinge im Umgang mit Computern oder anderen Geräten geschult würden, die es vor 25 Jahren noch gar nicht gab, so von Plottnitz.

Auf die Hilfe zahlungskräftiger Sympathisanten können entlassene RAF-Häftlinge nach Überzeugung von Ex-Anwalt von Plottnitz nicht mehr hoffen. Zwar hat die in den 70er Jahren gegründete "Rote Hilfe", die sich als Solidaritätsorganisation für politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum sieht und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, noch immer mehr als 4300 Mitglieder. "Solche Organisationen sind aber eher Geschichte als Gegenwart."

Das gleiche Schicksal dürfte bald auch der den ehemalige RAF-Terroristen Eva Haule erwarten. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main wolle bald prüfen, ob die 52-Jährige vorzeitig entlassen werden könnte, so Gerichtssprecher Wolfgang Weber. Das dazu beauftragte Gutachten, das klären soll, ob von Haule noch eine Gefahr für die Gesellschaft ausgeht, wird Weber zufolge im Juni oder Juli erwartet. Haule wird am 1. August 2007 insgesamt 21 Jahre im Gefängnis gesessen haben - ihrer Mindesthaftdauer. Die in Stuttgart geborene Haule gehörte der dritten Generation der RAF an und wurde 1986 verhaftet. Wegen der Beteiligung an der Ermordung eines amerikanischen Soldaten im August 1985 in Wiesbaden und am Sprengstoffanschlag auf einen US-Luftwaffen-Stützpunkt wurde sie zu lebenslanger Haft verurteilt. Die 52-Jährige sitzt derzeit in Berlin ein, wo sie als Freigängerin eine Ausbildung zur Fotografin macht.

Wird Birgit Hogefeld die letzte Gefangene sein?

Sollte nach Haule auch Christian Klar freikommen, er hat beim Bundespräsidenten ein Gnadengesuch gestellt, wäre Birgit Hogefeld das letzte inhaftierte Ex-RAF-Mitglied. Sie könnte frühestens 2011 freikommen. Die 50-Jährige wird dann 18 Jahre im Gefängnis gesessen haben.

nik mit AP/DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 12)
 
jzee (28.03.2007, 16:46 Uhr)
@rosenengel
(ahh diese sch*** sternseite, jetzt hab ich einen langen text in dieses viel zu kleine fenster geschrieben und nun ist der einfach weg, weil mich dieses grottenschlechte script mich ohne grund ausgeloggt hat!:-( )
nochmal von vorne:
bei dem was du diesesmal geschrieben hast hab ich den eindruck das wir in dieser hinsicht viele gemeinsamtkeiten haben.
in meinen augen stellt extremer kapitalismus ein verbrechen dar.
auch ein general der offenbar schon durch seine freie berufswahl das töten zum lebensinhalt macht,
ist ein verbrecher. und das gilt für alle. ausgenommen die verteidigung der eigenen freiheit.
nur sind diese verbrechen zu unrecht gedultet bzw nicht unter strafe gestellt, was eine nicht verurteilung zur folge hat.
aber wie ich auch schon einigemal geschrieben habe:
die tötung eines menschen ist niemals gerechtfertigt, egal welches verbrechen er begangen oder auch nicht begangen hat.
möglicherweise kam diese meinung in meinen formulierungen nicht ausdrücklich genug zur geltung.
eine gewisse bewunderung für die RAF kann ich trotzdem nicht leugnen.
Diese bewunderung gilt jedoch nicht den morden, sondern dem idealismus (und damit ist nicht das verkorkste system der ddr gemeint).
zB die sprengung einer neu erbauten haftanstalt bei der niemand zu schaden gekommen ist, ausser dem staat.
der staat baut immer mehr davon und sperrt einfach alles weg was probleme macht, löst damit aber keines. (nennt sich symptom bekämpfung)
kennst du den film "clockwork orange"? hast du den abschiedsbrief der RAF aus der Gallerie gelesen?
auch wenn das mittel mit dem die RAF gekämpft hat, der tötung von menschen, nicht richtig ist,
so schließt das nicht die richtigkeit der idee aus. die freiheit des individuums, und diese ist nach wie vor bedroht.
(um diese langsam abdriftende diskussion evtl weiterzuführen: jzee23@gmail.com)
Rosenengel (27.03.2007, 17:49 Uhr)
@jzee
Schau, auch wenn Du es versuchst zu negieren, trotzdem schwingt in Deinen Sätzen Bewunderung für die RAF - Terroristen mit, und Du sprichst von einer Mitschuld deren Opfer.Mitschuldig an was? Wurden diese Menschen irgendwann wegen einem Verbrechen verurteilt, das die RAF das Recht hatte, diese zu töten?
Ich habe Alle Deine Sätze wohl sehr genau gelesen. Und was ich da raus gelesen habe, habe ich formuliert.
Was Du über die heutige Zeit schreibst, stimmt. Auch mich stört dieses hinübergleiten in einen immer schlimmer werdenden Überwachungsstaat. Aber ich kämpfe dagegen mit legalen Mitteln an, wie z.B. das man sich beim Bundespetitions - Ausschuß beschwert und seine Wählerstimme denjenigen gibt, wo man denkt, die sind weniger schlimm. Ich schreibe Leserbriefe an verschiedene Zeitungen und beteilige mich an Diskussionen wie dieser. Und freue mich über die herrschende Vielfalt der Meinungen der Kommentarschreiber.
Aber nie würde ich auf die Idee kommen, etwas mit Gewalt, mit Blut und Mord, ändern zu wollen.
Für mich sind alle Gewalttäter gleich, egal ob Links - oder Rechtsradikal, egal ob Skinhead oder türkische Jugendliche die Jagd auf Deutsche machen.
jzee (27.03.2007, 15:32 Uhr)
@rosenengel > nachtrag
letzendlich ging es mir vorallem darum das die opfer der RAF auch keine unschuldslämmchen waren, was allerdings keine rechtfertigung für deren mord darstellt...
jzee (27.03.2007, 15:23 Uhr)
@rosenengel
ich frage mich ob du meine sätze: a)versteht micht nicht falsch, ich finde das diese leute nicht den tot verdienten, aber sie gerieten auch nicht ohne grund in das fadenkreuz der RAF. und b) Die RAF hat einen sehr krassen weg eingeschlagen der ebenso unmenschlich war wie das verhalten der opfer, beides ist nicht zu entschuldigen.
absichtlich überlesen hast?
mein aufruf das gehirn einzuschalten und widerstand gegen ungerechtigkeit zu leisten ist keinesfalls mit aufruf zum mord gleichzusetzen, den du mir mit der sinngemäßen wiederholung der phrase "was wäre, nach Deiner Logik, deren Strafe?" scheinbar unterstellen möchtest. ich hab nicht das recht zu richten ebensowenig wie die RAF es hatte, dennoch hat sie es getan, obwohl jeder mensch eine 2. chance verdient hat.
es ist ein problem der menschheit und auch des deutschen volkes, das es sich einschüchtern lässt und nicht den mund aufbekommt ausser hinter der hand zu meckern und sich zu beschweren!
ich bin für den rechtsstaat, aber ich bin gegen eine kapitalistische ausbeutung des volkes, einen gesetzes dschungel, der jeden bürger zu jeder zeit wegen irgendetwas bestrafen kann (unwissenheit schützt vor strafe nicht) ect.
die stasi ebenso wie die bevormundung der bürger der ddr hab ich mit keiner silbe erwähnt noch gefordert, gleiche prinzipien wiederfahren uns ja gerade in der heutigen zeit in unserer bundesrepublik, da seien nur einmal die stichworte massenüberwachung, general verdacht und kein entscheidungsrecht genannt. oder wurden wir gefragt ob wir in die eu wollen, oder ob wir den euro wollen ?? beides bringt mehr nachteile als vorteile mit sich, vorteile ja, aber wohl nur für die wirtschaft.
ich glaube du hast mein anliegen nicht ganz verstanden.
Rosenengel (27.03.2007, 09:52 Uhr)
@jzee > apropos Tellerrand > Nachtrag
Freiheit des Individiums?
Die RAF - Terroristen wurden von der "DDR" bezahlt, geschult und bekammen Unterschlupf. Dieses Staatsform, die die RAF mit terroristischer Gewalt erreichen wollte, hat ihre Bürger bevormundet, es gab keine Rede- und Presse - Freiheit. Alles und Jeder wurde bespitzelt. Als dann die Arbeiter im Arbeiter - Paradies ob dieser unhaltbaren Zustände meuterten, weil sie eben diese Freiheiten vorderten, zeigten die Genossen im Arbeiterparadies, was sie davon hielten: Am 17.Juni 1953 wurde der Arbeiteraufstand in der "DDR", dem selbsternannten Arbeiterparadies, mit Hilfe russischer Panzer blutig niedergeschlagen. Dies ist es, was Leute wie Mohnhaupt und Klar unter individueller Freiheit verstehen.
Rosenengel (27.03.2007, 09:41 Uhr)
@jzee > apropos Tellerrand >
Weisst Du was eine heutige Demokratie von dem Mittelalter unterscheidet? Das es kein Faustrecht mehr gibt. Du stilisierst feige Mörder zu Richtern. Nicht jeder der in der SS war, muss auch zwangsläufig ein Verbrechen begangen haben. Günter Grass war auch in der SS. Was müsste dann, nach Deiner Logik, mit dem geschehen? Und Politiker gleichzusetzen mit Verbrechern, die ihren Tod verdient haben, weil sie einem politischen System vorstehen? Wir leben heute noch im selben politischen System, das Grundgesetz und die Staatsform wurden nicht geändert. Weisst Du überhaupt, wozu Du da Aufrufst?
Und da die RAF - Terroristen ja nicht irgendwo aus einem Ei geschlüpft sind und der Widerstand im III. Reich keine Massenerscheinung war, wäre es in diesem Zusammenhang interessant, mal die Lebensläufe der Eltern und sonstigen Familienmitglieder von RAF - Terroristen zu kennen. Die müssten ja dann nach gleichem "Recht" behandelt werden, wie die anderen Opfer der RAF.
Bekannt sind aus dem Widerstand Namen wie die der Geschwister Scholl z.B.. Von Mohnhaupts oder Klars habe ich noch nie etwas in diesem Zusammenhang gehört. Was haben deren Familien während des III. Reiches getan, wem haben sie gedient? Was wäre, nach Deiner Logik, deren Strafe?
jzee (27.03.2007, 01:24 Uhr)
zensur? zensur! zensur!?
ich wunder mich gerade wo die ganzen kommentare von heute mittag hin sind? es stand zwar überall das gleiche drinn: "böhse monhaupt zeigt keine reue und wieso bekommt die denn eine gnade, die armen opfer ect." aber dennoch wunder ich mich das diese kommentare offensichtlich von stern.de entfernt wurden... wieso?
vermutlich schreibe ich jetzt auch umsonst, aber ein versuch ist es schließlich wert!
abgesehen davon möchte ich noch eine anmerkung zu den armen unschuldigen opfern machen. selbstverständlich können einem die angehörigen leid tun, keine frage!
versteht micht nicht falsch, ich finde das diese leute nicht den tot verdienten, aber sie gerieten auch nicht ohne grund in das fadenkreuz der RAF. seht euch bitte die Gallerie dazu an. Unter den Opfern sind: Politiker, die früher bei der SS waren; Kriegsführer und Generäle (legale Massenmörder), Kapitalisten (wusstet ihr das kapitalismus eine böse krankheit ist, die dem großteil der menschheit sehr schadet (niedriglöhne) und den planeten zerstört(umsatz vor umwelt) ?)
Die RAF hat einen sehr krassen weg eingeschlagen der ebenso unmenschlich war wie das verhalten der opfer, beides ist nicht zu entschuldigen.
dennoch stand ihre ideologie für die freiheit des individiums und seine freie entfaltung nach seinem willen welche, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, auch heute nicht existiert! ihre ideologie richtete sich auch gegen die ausbeutung und unterdrückung des menschen.
seht die dinge differenzierter, denn woran wollt ihr messen was richtig und falsch ist, wenn sich allein in deutschland die mehrheit alles gefallen lässt, was von oben kommt?
ich kann euch nur dazu anregen einmal über den tellerrand hinwegzusehen und das böse im unterdrücker und nicht im wiederstand zu sehen!
mit freundlichen grüßen
UKARGIE (26.03.2007, 18:41 Uhr)
Moerderin
Einfach umfassbar, dass man eine Moerderin soviel Bemitleidung bringt, and die Menschen die kaltbluting ermordet hat denkt jezt niemand! Genausoe verhaelt es sich in Goirssbritannien mit den IRA-Terroristen, die kriegen mehr Aufmerksamkeit asl die Opfer, die sie kaltblutig getoetet hatten!
Terrorkeks (26.03.2007, 17:10 Uhr)
schreib n Buch!
Geldsorgen wird Fr. Mohnhaupt sicher nicht bekommen. Bestimmt hat sie Kohle im Knast durch arbeiten verdient (und nur wenig Gelegenheit gehabt es auszugeben) und ich bin bestimmt nicht der erste der vorschlägt das sie unbedingt und recht bald ein Buch über ihr Leben schreiben soll. Das wird garantiert ein Bestseller!!! Also ich würde es kaufen.
Pijey (26.03.2007, 15:44 Uhr)
Opfer oder Täter ??
also ehrlich gesagt habe ich ein großes Problem wenn ich diesem Artikel hier so lese. Einerseits war ja der Springerverlag ein Ziel dieser Brigade.
Ich denke doch das die 24 jährige Abwesenheit in der Gesellschaft einen Grund hatte, oder??
Der Grund weshalb sie sie solange Abwesend war sind die eigentlichen Opfer und die können heute nicht mehr lernen wie man einen Geldautomaten bedient. Also lasst mal die Kirchen im Dorf und wenn sie nicht klarkommt soll sie eben zurück gehen. Dort ist sie eh besser aufgehoben.
Also ich denke sie hat ihr Schicksal selbst bestimmt und soll es auch nun alleine tragen.
Mann oh Mann, ich habe ein grenzenloses Mitleid mit diesen Massenmördern....
Nicht zu fassen hier in diesem Staat.
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