. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
3. Juni 2011, 05:05 Uhr

Wehrbeauftragter fordert bessere Bundeswehr-Ausrüstung

Nach dem Tod von vier Soldaten innerhalb weniger Tage hat der Wehrbeauftragte des Bundestages die Ausrüstung der Bundeswehr kritisiert. Es würden vor allem Spezialfahrzeuge gegen Sprengfallen gebraucht.

Nach dem erneuten Tod eines deutschen Soldaten in Afghanistan macht der Wehrbeauftragte des Bundestages Mängel bei der Ausrüstung mit dafür verantwortlich, dass Bundeswehrsoldaten Sprengfallen in Afghanistan nicht rechtzeitig orten und entschärfen können. "Eine entscheidende Schwachstelle sind immer noch die fehlenden Möglichkeiten, tödliche Sprengfallen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen", sagte Hellmut Königshaus der "Allgemeinen Zeitung" aus Mainz. Die Bundeswehr war am Donnerstag zum dritten Mal innerhalb weniger Tage Ziel eines tödlichen Angriffs geworden. Bei dem Anschlag mit einem selbstgebauten Sprengsatz in der Provinz Baghlan wurde ein Soldat getötet, zudem gab es fünf Verletzte.

"Das entscheidende Problem ist, dass wir immer noch nicht in der Lage sind, diese Sprengfallen rechtzeitig zu orten und unschädlich zu machen", sagte Königshaus. Im Gegensatz zu den deutschen Soldaten verfügten beispielsweise die US-Streitkräfte über schweres Gerät zum Aufspüren und Beseitigen von Sprengfällen aus geschützten Fahrzeugen heraus, sogenannte Route Clearance Packages. "Ich habe bereits vor einem Jahr dafür gefordert, solche gepanzerten Spezialfahrzeuge mit Roboterarm auch für unsere Truppen einzuführen und in Afghanistan einzusetzen", sagte der Wehrbeauftragte.

Die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan sollen den Angaben nach 2012 vergleichbares Gerät aus Deutschland erhalten. "Jeder Tag Wartezeit ohne solche Spezialfahrzeuge ist aber ein Tag zu viel", sagte Königshaus. Angesichts der sich häufenden Anschläge auf deutsche Soldaten mahnte er zur Besonnenheit: "Wir erleben im Moment in Afghanistan eine sehr, sehr bittere Zeit. Aber wir sollten jetzt trotz allem Ruhe und Nerven bewahren."

cjf/AFP/Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Erneuter Anschlag auf Bundeswehr Tod im Schützenpanzer

Es war früher Vormittag im Norden Afghanistans, als eine selbstgebaute Bombe den deutschen Schützenpanzer vom Typ Marder in die Luft sprengte. Ein Bundeswehrsoldat kam bei dem Anschlag ums Leben - es ist der vierte Tote innerhalb einer Woche. mehr...

Baghlan in Afghanistan Bundeswehrsoldat stirbt bei Anschlag

Bei einem Anschlag auf die Bundeswehr in der afghanischen Provinz Baghlan ist ein Soldat ums Leben gekommen. Fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. mehr...

Nach Anschlag auf Bundeswehr in Afghanistan Verletzter General wird ausgeflogen

Der verletzte General Markus Kneip wird gemeinsam mit einer ebenfalls bei einem Anschlag in Afghanistan schwer verwundeten Kameradin nach Deutschland gebracht. Auch die beiden toten Bundeswehrsoldaten sollen in die Heimat geflogen werden. Isaf-Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass es sich nicht um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe