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Bundeswehr will Helikopter-Drohnen kaufen

Nach dem gescheiterten Euro-Hawk-Projekt steht Thomas de Maizière unter Druck. Das Verteidigungsministerium erwägt jetzt den Kauf von Helikopter-Drohen sein - auch das birgt Probleme.

  Verteidigungsminister Thomas de Maizière muss noch die Scherben des Euro-Hawk-Debakels zusammenkehren, da steht bereits der nächste Drohnenkauf ins Haus

Verteidigungsminister Thomas de Maizière muss noch die Scherben des Euro-Hawk-Debakels zusammenkehren, da steht bereits der nächste Drohnenkauf ins Haus

Nach dem Aus für die Aufklärungsdrohne Euro Hawk strebt das Verteidigungsministerium einem "Spiegel"-Bericht zufolge rasche Fortschritte beim Kauf von Helikopter-Drohnen an. Bis Ende August solle ein Vertrag zum Kauf unbemannter Hubschrauber des Typs Camcopter S-100 unterschriftsreif sein, berichtete das Magazin. Ein Sprecher des Ministeriums sagte dazu lediglich, die Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise im Projekt einer Helikopter-Drohne werde derzeit vorbereitet.

Die Sache mit der Zulassung …

Die kurzfristige Vorgabe aus der Leitungsebene des Ministeriums erhielten laut "Spiegel" die Prüfer des Wehrbeschaffungsamtes in Koblenz am vergangenen Dienstag. Die maximal 200 Kilogramm schweren Fluggeräte sollten auf Korvetten der Bundeswehr stationiert werden und von dort zu Aufklärungseinsätzen starten. Die aus Österreich stammenden Helikopter kosteten insgesamt rund 30 Millionen Euro. Beamte des Wehrbeschaffungsamtes befürchteten aber, dass es - wie beim Euro Hawk - Schwierigkeiten mit der Zulassung geben könnte.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte das Projekt Euro Hawk im Mai gestoppt. Zu dem Zeitpunkt waren aber bereits mehr als 500 Millionen Euro Kosten entstanden. De Maizière steht wegen der Affäre erheblich unter Druck. Die Opposition wirft ihm vor, zu spät gehandelt zu haben, und fordert seinen Rücktritt. Noch im Juni soll ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, der die Hintergründe aufarbeiten soll. Das Projekt war 2001 unter der damaligen rot-grünen Regierung gestartet worden. Allerdings hatte die Drohne in der vorliegenden Form keinerlei Aussicht auf die luftrechtliche Zulassung.

swd/AFP/Reuters/Reuters

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