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28. Dezember 2007, 09:13 Uhr

Koch warnt vor kriminellen Ausländern

Nach dem Überfall auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn, warnt der hessische Ministerpräsident Roland Koch vor der kriminellen Energie jugendlicher Ausländer. Er fordert ein strengeren Strafvollzug für Täter im Alter von 18 bis 21 Jahren.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch, CDU, während einer Pressekonferenz in Wiesbaden© Frank May/DPA

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat sich nach dem brutalen Überfall auf einen Rentner in der Münchener U-Bahn besorgt über die Kriminalität bei jungen Ausländern geäußert. "Wir haben zu viele kriminelle Ausländer", sagte Koch der "Bild"-Zeitung. Niemand dürfe sich hinter seinem Migrationsstatus verschanzen, sagte der Ministerpräsident, der bei der Landtagswahl im Januar wiedergewählt werden will. Koch machte eine seiner Ansicht nach verfehlte Integrationspolitik mit verantwortlich für Gewaltausbrüche jugendlicher Ausländer.

"Null Toleranz gegen Gewalt muss ganz früh beginnen und Bestandteil unserer Integrationspolitik sein", sagte Koch der Zeitung. "Bis vor kurzem wurden in multi-kultureller Verblendung Verhaltensweisen toleriert, die inzwischen zu hochexplosiven Gruppen-Aggressionen führen können." Koch sprach sich zudem dafür aus, dass häufiger der geschlossene Strafvollzug für Täter im Alter von 18 bis 21 Jahren angewandt werden soll.

Reuters
 
 
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