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Geheime Papiere über den Bombenangriff auf zwei Tanklaster offenbaren ein doppeltes Desaster: Die Militärs nahmen den Tod von Zivilisten in Kauf. Und die politische Führung versagt bei der Aufklärung eines möglichen Kriegsverbrechens
Politprominenz beim Papst: Am dritten Tag seines Deutschlandbesuchs hat Benedikt XVI. unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder und CDU-Chefin Angela Merkel zu Privataudienzen in Köln empfangen. Zehntausende Jugendliche sind unterwegs zum Marienfeld.
Oder: Die Gedanken sind auch vor dem Einschlafen sehr frei. Worum es heute geht: Ein Selbstgespräch auf dem Sofa, zwei Kinder, kreuz und quer, Star Wars und Justin Biber, Zahnpasta-Reste, Krümel und eine verdächtige Gummi-Schlange. Als ich kürzlich des Nachts nach Hause kam und die coole Babysitterin verabschiedet hatte ("ich fahr' jetzt noch auf eine Elektro-Party nach Bergedorf"), die Marie und Alexander so mögen ("sie ist immer wie ein Hippie angezogen, lässig"), lagen die Zwei auf dem Sofa. Und ich betrachtete sie, während ich noch leise Musik ( Groove Collective Live At PS 1 ) für mich auflegte - wenn die Kids erst einmal schlafen, sind sie kaum wach zu kriegen. Da lagen sie nun, einigermaßen kreuz und mehr. Alexander zugedeckt mit seiner Star Wars-Bettwäsche und auf dem Kopfkissen-Bezug sorgten R2D2, der Astromech Droide und C-3 PO, der Protokoll Droide, bestimmte für spannende und lustige Träume. Bei Marie sah die Lage schon anders aus, ist ihre liebste Bettwäsche doch gerade mit dem Konterfei von Justin Biber bedruckt. Dessen Lebens- und Karriere-Story könnte sie ihm Schlaf heruntersagen und dazu noch einige Songs von ihm vorsingen. Sie ist halt ein kleiner, romantischer Riesen-Fan von ihm und steht "voll" dazu. Der getrennte Papi findet das in Ordnung und fragt sich bei seinem Selbstgespräch, zwischen seinen Kindern auf dem Sofa sitzend und beide an den Köpfchen streichelnd, wen er so in ihrem Alter toll fand. Und er glaubt sich zu erinnern: Es waren The Beatles und hier besonders John Lennon, der irgendwie wahnsinnig unabhängig wirkte - als machte er 24 Stunden lang immer nur das, was er wollte. Nun, vermutlich machte er tatsächlich 24 Stunden lang immer nur das, was er wollte. How nice! Am Mund von Marie entdeckte ich einige Zahnpasta-Reste, das fand der getrennte Papi prima, war es doch ein sichtbares Zeichen, dass seine Tochter sich die Zähne (aber wie fast immer) geputzt hatte. Bei Alexander war sich der getrennte Papi nicht gänzlich sicher, neben dessen Kopf lag, verdächtig, eine angeknabberte Gummi-Schlange vom Kiosk und einige Keks-Krümmel schienen die überhaupt nicht zu stören. Da ich freilich wußte, dass ich die gar nicht mögen würde, hab' ich die Krümmel entsorgt und die bunt gescheckte Gummi-Schlange auf den Küchentisch verbannt für den Rest der Nachtruhe. Nach meinem Zähneputzen ließ ich mich zwischen meine Kinder nieder und das Sofa war schon super-schön vorgewärmt. Trotzdem deckte ich sie nochmals mit Star Wars und Justin Biber zu, sprach ein kleines Nachtgebet für uns Drei und bin - glaub' ich - innerhalb von einer halben Minute selig eingeschlafen. Alsbald dann wieder mehr vom getrennten Papi...
Hunderttausende junger Pilger haben sich vor dem Nachtgebet mit Papst Benedikt XVI. auf dem Marienfeld bei Köln eingefunden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde die A1 zwischen Köln-West und dem Veranstaltungsort gesperrt.
Die Euphorie um den Papst-Besuch in Bayern hält auch am vierten Tag an: Zehntausende warten bereits seit den frühen Morgenstunden in Regensburg auf den Pontifex. Um den Ansturm zu bewältigen, wurde sogar die Autobahn gesperrt.
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