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Angesichts der guten Konjunktur soll die Nettokreditaufnahme des Bundes rascher sinken als bisher geplant.
Die im vergangenen Jahr geringer als erwartet ausgefallene Neuverschuldung des Bundes ist nach Ansicht der Union auf die erfolgreiche Wirtschaftspolitik der schwarz-gelben Koalition zurückzuführen.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tritt auf die Schuldenbremse: Nach einem Bericht von "Spiegel Online" plant er für 2013 eine Neuverschuldung von 20 Milliarden Euro - 6 Milliarden weniger als 2011. Möglich mache dies ein Plus an Steuereinnahmen.
Gut gehaushaltet: In diesem Jahr wird die Neuverschuldung auf unter 20 Milliarden Euro sinken. Angesichts der ursprünglich eingeplanten 48 Milliarden Euro ist das fast schon eine Sensation. Aber Schäuble denkt gar nicht daran, den Sparkurs zu verlassen.
Die Entscheidung fiel mitten in der Nacht: 26,1 Milliarden neue Schulden sind für das kommende Jahr im Haushalt der Koalition eingeplant. 1,1 Milliarden weniger als Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble einkalkuliert hatte, aber deutlich mehr als in diesem Jahr.
Das Loch in der Staatskasse wird immer größer: Der Bund erhöht die Neuverschuldung in diesem Jahr um weitere 10,7 Milliarden auf 47,6 Milliarden Euro. Das geht aus dem Entwurf für einen zweiten Nachtragshaushalt hervor. Damit liegt die Nettokreditaufnahme für 2009 fast 15 Milliarden Euro über den Investitionen.
Mit Blick auf den Anstieg der Neuverschuldung im laufenden Jahr haben SPD und Grüne der Bundesregierung mangelnden Sparwillen vorgeworfen.
Jens Weidmann schießt gegen die Bundesregierung. Die Sparpläne des Kabinetts seien "nicht gerade ambitioniert". Der Schuldenabbau geht dem Bundesbankchef viel zu langsam.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Haushaltsplanung der Bundesregierung für die Jahre bis 2016 als unzulänglich kritisiert.
Das Bundeskabinett hat den von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgelegten Entwurf für einen Nachtragshaushalt 2012 beschlossen.
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