Er sieht gut aus, ist charmant und gilt als konservativer Hoffnungsträger der Union: David McAllister, 42. Politisch ist er ein Zögling von Christian Wulff, von ihm erbte er die niedersächsische Staatskanzlei, als Wulff 2010 glaubte, ein guter Bundespräsident werden zu können. McAllister ist der Sohn einer deutschen Lehrerin und eines schottischen Soldaten, in seinem Kleiderschrank sind auch ein paar Schottenröcke, in die er sich bei Gelegenheit hüllt.
Der zweifache Vater und Jurist hat sein Bundesland bislang unauffällig geführt, in die Bundespolitik mischt er sich kaum ein, obwohl er sich allenthalben seiner guten Kontakte zu Kanzlerin Merkel rühmt. In den Umfragen liegt McAllister als Person deutlich vor seinem Herausforderer Stephan Weil von der SPD.
Puh, das war harter Stoff: Sowohl Landeschef McAllister als auch Herausforderer Weil wirkten bei ihrem TV-Duell ziemlich steif und brav. Den einzigen Elfer, der sich ergab, verwandelte McAllister.
Niedersachsen-Wahl Verpeilte Piraten vor dem UntergangDer Hype um die Piraten ist vorbei - nun werben sie in Niedersachsen mit Drogenfreigabe und Tekkie-Zeugs um Wähler. Das muss schief gehen.
FDP-Revolutiönchen Rösler bleibt, Brüderle wird SpitzenkandidatIn Berlin brodeln die Gerüchte - die sich aber zu einem plausiblen Plan verdichten: Schafft es die FDP in Niedersachsen, bleibt Rösler Parteichef, Brüderle wird Spitzenkandidat.
Nobody schlägt Mac: Der neue Ministerpräsident von Niedersachsen heißt Stephan Weil (SPD). Wer ist der Mann? Sieben Punkte, die Sie wissen müssen.