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NPD-Anhänger zu dumm zum Bahnfahren

Eine Demo von NPD-Anhängern musste abgesagt werden, weil niemand kam. Geplant war das allerdings nicht. Die Rechtsradikalen waren einfach nur in den falschen Zug eingestiegen. Alle.

  Ein Blick auf die Anzeigentafel am Bahnhof lohnt sich - dann klappt's auch mit der Demo

Ein Blick auf die Anzeigentafel am Bahnhof lohnt sich - dann klappt's auch mit der Demo

Freiburg war vorbereitet auf die NPD-Anhänger. Polizei und Notärzte waren in Alarmbereitschaft, ein Gegenprotest sagte sich an. 20 Rechtsradikale wollten am Samstag im Breisgau demonstrieren, weil einem NPD-Mitglied der Beamtenstatus verwehrt worden war. Die Demo sollte am Nachmittag um 14.30 Uhr vor dem Verwaltungsgericht Freiburg starten.

Doch zwei Stunden davor sagte der Veranstalter alles wieder ab. Denn die NDP-Anhänger waren in den falschen Zug gestiegen - und statt in Freiburg in Mannheim gelandet, 200 Kilometer weiter nördlich.

Wie die "Badische Zeitung" berichtet, wollten die Rechtsradikalen über Karlsruhe nach Freiburg fahren. Doch die Bundespolizei hielt sie zurück und ließ sie nicht in den Zug einsteigen. In dem saßen Ultras aus Frankfurt, unterwegs zum Fußballspiel im Breisgau.

"Wir vermissen nichts"

Ohne jeden Blick auf die Anzeigetafel stiegen die NPDler einfach in den nächsten abfahrenden Zug - und fuhren nach Mannheim.

Als das Missgeschick auffiel, sagten sie ihre Demo ab.

Die Polizei räumte die Absperrungen weg und konnte sich nun ganz auf den Rückrundenauftakt der Fußball Bundesliga, das Heimspiel des SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt, konzentrieren. "Wir vermissen nichts", zitiert die "Badische Zeitung" Bürgermeister Otto Neideck.

jen
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