Er gilt als einer der führenden Köpfe der rechten Szene - und geht. Dass Molau seinen Austritt öffentlich macht, ist für Aussteiger allerdings höchst ungewöhnlich.
Niederlage für Udo Pastörs vor dem Amtsgericht Saarbrücken. Der Chef der Schweriner NPD-Landtagsfraktion ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Dem Gericht zufolge hatte er Juden und Türken verunglimpft sowie zu Hass und Gewalt gegen sie aufgestachelt.
In Leipzig instrumentalisieren Rechtsextreme den Mord an der achtjährigen Michelle. Sie treten bei Gedenkveranstaltungen auf und fordern die Todesstrafe für Kinderschänder. Der Onkel des Mädchens gilt selbst als rechtsextrem und engagiert sich bei den Demonstrationen. Die Eltern dístanzieren sich von dem Treiben.
Die Innenminister aus Bund und Ländern diskutieren derzeit über die NPD. Die SPD setzt auf ein neues Verbotsverfahren, die Union ist skeptisch - größtenteils. In Mecklenburg-Vorpommern versucht der CDU-Innenminister die Rechten mit einem Radikalenerlass aus Ämtern fernzuhalten.
Die NPD versucht systematisch, sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Auch Fußballvereine und ihre Fans werden gezielt unterwandert. Aber woran erkenne ich einen Rechtsextremen? Und was tue ich, wenn er am Spielfeldrand pöbelt? Die unterklassigen Vereine fühlen sich von der Politik allein gelassen.
Der sächsische NPD-Abgeordnete Matthias Paul hat sein Mandat niedergelegt und tritt von allen Parteiämtern zurück. Zuvor waren gegen ihn Ermittlungen wegen des Verdachts der Kinderpornografie bekannt geworden.
Die SPD droht sich wegen eines weiteren Verbotsverfahrens der NPD zu zerstreiten. Nach dem gescheiterten Versuch 2003 will Fraktionschef Peter Struck notfalls Gesetze ändern, Justizministerin Brigitte Zypries pocht währenddessen auf politische Mittel.
Die NPD-Landtagsfraktion in Sachsen bröselt auseinander: Nach dem dritten Parteiaustritt innerhalb einer Woche, ist die Zahl der rechtsextremen Abgeordneten von zwölf auf neun geschrumpft.
Innerhalb von wenigen Tagen haben zwei NPD-Abgeordnete des sächsischen Landtages ihren Austritt aus der rechtsextremen Partei erklärt. Ein nicht ungefährlicher Schritt, denn mit Aussteigern geht die "Szene" nicht zimperlich um.
Die NPD lässt ihre Parteizeitung in Polen drucken. Das musste Sachsens Parteichef Holger Apfel in einer Landtagsdebatte zugeben. Grund sei eine "Pogromstimmung" gegen seine Partei, so Apfel - eine Äußerung die für einen Eklat sorgte.
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