Startseite

Al Kaida soll Anschläge auf europäische Züge planen

Die brisante Information soll vom amerikanischen Geheimdienst stammen: Laut Medienberichten bereiten Islamisten Bombenanschläge auf Züge vor. Das Innenministerium dementiert eine neue Sicherheitslage.

  Das Terrornetzwerk al Kaida soll in ganz Europa Anschläge auf Schnellzüge geplant haben

Das Terrornetzwerk al Kaida soll in ganz Europa Anschläge auf Schnellzüge geplant haben

Extremisten der al Kaida planen einem Zeitungsbericht zufolge Anschläge auf Schnellzüge in ganz Europa. Die deutschen Sicherheitsbehörden seien deshalb in Alarmbereitschaft versetzt worden, berichtete die "Bild"-Zeitung. Der Hinweis zu den geplanten Anschlägen stamme vom US-Geheimdienst NSA, der offenbar vor wenigen Wochen ein Telefonat zwischen hochrangigen Mitgliedern der al Kaida abgehört habe, schrieb die Zeitung unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Sicherheitskreise. Dabei solle eine Anschlagserie auf Züge in Europa zentrales Thema gewesen sein. Aus diesem Grund würden deutsche Behörden seit mehr als zwei Wochen die ICE-Trassen und Bahnhöfe der Deutschen Bahn mit einer Reihe von zusätzlichen Maßnahmen sichern, unter anderem durch intensive Zivilstreifen der Bundespolizei.

Innenministerium: "Sicherheitslage hat sich nicht verändert"

Dagegen hat sich nun das Bundesinnenministerium gewandt: "Die Sicherheitslage hat sich nicht verändert", sagte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin. Es lägen keine aktuellen Hinweise vor, die die Lage verschärft hätten. Vielmehr gebe es immer wieder Warnhinweise der Nachrichtendienste, denen nachgegangen werde. Diese würden nicht kommentiert. Deutschland liege grundsätzlich "im Zielspektrum des internationalen dschihadistischen Terrorismus".

Die "Bild"-Zeitung zitierte nicht näher bezeichnete Sicherheitsexperten weiterhin mit den Worten, denkbar seien Sabotageakte an Schienen und Oberleitungen, Anschläge mit Sprengsätzen auf Schnellzugtrassen oder -tunnel oder auch Bombenanschläge in den Schnellzügen selbst.

Kritiker werfen den USA Ablenkungsmanöver vor

Anfang August waren aufgrund von Terrorwarnungen des NSA vorübergehend 21 US-Botschaften in islamischen Ländern geschlossen worden. Die USA hatten angeblich geheime Kommunikationen zwischen hochrangigen Al-Kaida-Mitgliedern aufgefangen, in denen es um Terroranschläge auf amerikanische Einrichtungen ging. Auch Deutschland und Großbritannien hatten ihre Vertretungen im Jemen an zwei Tagen nicht geöffnet.

Das Auffangen elektronischer Kommunikation ist eine der Hauptaufgaben des US-Geheimdienstes NSA, dessen massive Spähprogramme US-Whistlebloewer Edward Snowden enthüllt hatte. Kritiker bemängeln, dass Berichte über eine Terrorbedrohung ein guter Weg sei, vom Wirbel um die NSA-Programme abzulenken. Für die NSA wäre das Aufdecken eines Terrorkomplexes zum jetzigen Zeitpunkt eine gute Möglichkeit, das angekratzte Image aufzupolieren.

lin/Reuters/Reuters

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools