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Snowden wartet auf Asylangebot aus Deutschland

Derzeit sitzt Edward Snowden in Moskau fest. Vorerst sicher, aber mit ungewisser Zukunft. Der meistgesuchte Mann der Welt würde gern in Deutschland Unterschlupf finden, wie er dem stern sagte.

  Edward Snowden - auf diesem Foto noch in Hongkong - hofft, dass er ein Asylangebot aus Deutschland erhält

Edward Snowden - auf diesem Foto noch in Hongkong - hofft, dass er ein Asylangebot aus Deutschland erhält

Für die USA ist er ein Verräter, für Großbritannien ebenfalls, für viele andere ist Edward Snowden ein Held. Ohne den 30-Jährigen wüsste die Welt nichts über die Abhörtechniken der amerikanischen und britischen Geheimdienste. Seine Veröffentlichungen über die Arbeitsweise der NSA machen ihn für die USA zu einem der meistgesuchten Männer der Welt. Derzeit genießt der Whistleblower Asyl in Russland. Doch das läuft voraussichtlich in sechs Monaten ab.

Snowden kann sich jedoch vorstellen, in Deutschland zu leben, sofern er ein entsprechendes Asylangebot bekäme. "Ich habe großen Respekt vor Deutschland", so Snowden in seiner E-Mail-Korrespondenz mit dem stern. Die Sorge vor einer Auslieferung an die USA teilt er nicht. "Keiner in der deutschen Regierung glaubt ernsthaft, die USA würden Deutschland sanktionieren, weil es einem prominenten Kritiker ungesetzlicher Überwachung Asyl gewährt. Das würde am Ende den USA mehr schaden als Deutschland."

US-Geheimdienste haben Narrenfreiheit

Mit der Debatte, die er durch seine Enthüllungen angestoßen hat, sei er zufrieden, so Snowden: "Veränderung kommt, aber nicht über Nacht." Den Reformwillen des US-amerikanischen Parlaments hält er allerdings für begrenzt. "Die Mitglieder des Geheimdienstausschusses im Kongress jubeln den Nachrichtendiensten noch immer eher zu, als dass sie diese im Zaum halten", so Snowden.

Der ehemalige Mitarbeiter einer Beratungsfirma der NSA verließ im Mai die USA. Von Hongkong aus veröffentlichte er Details über US-Spionageprogramme. Mit einem Täuschungsmanöver und mit Hilfe der chinesischen Behörden gelangte er von Hongkong nach Moskau, wo er mehrere Wochen im Transitbereich des Flughafens festsaß, da die USA seinen Pass für ungültig erklärten. Russland gewährte dem Whistleblower Asyl, so dass sich Snowden im Land frei bewegen kann, wenn auch sein Aufenthaltsort geheim ist.

Ende Oktober besuchte der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele Snowden in Moskau. Zusammen mit zwei Journalisten sprach er mit dem früheren Geheimdienstmitarbeiter. Dabei ging es um die Frage, ob Snowden für eine Aussage vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss nach Deutschland kommen - oder aber von einer deutschen Delegation in Russland befragt werden könnte. Snowden überreicht dem Grünen-Politiker einen Brief an Kanzlerin Angela Merkel. Darin versicherte der Whistleblower, dass er Deutschland bei der Aufklärung des Spähskandals helfen wolle. Ströbele sagte, dann müsse Snowden aber die Möglichkeit haben, in Deutschland oder einem ähnlichen Land bleiben zu können.

Andrea Ritter

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