Startseite

Prism-Programme nutzen identische Datenbanken

Das Prism der Bundeswehr in Afghanistan hat nichts mit dem Prism der NSA zu tun - beteuert der BND. Doch einem Medienbericht zufolge greifen beide Programme auf dieselben Datenbanken zurück.

  NSA-Hauptsitz in Maryland, USA: Was haben das Prism-Programm der NSA und das der Bundeswehr gemeinsam?

NSA-Hauptsitz in Maryland, USA: Was haben das Prism-Programm der NSA und das der Bundeswehr gemeinsam?

Die US-Spähaffäre wird um einen undurchsichtigen Punkt reicher: Gestern hatten der BND und die Bundesregierung noch offiziell erklärt, es gebe mehrere Prism-Programme, die nichts miteinander zu tun hätten. Zum einen das der NSA, dessen Datenspionage Edward Snowden öffentlich gemacht hatte. Zum anderen das Prism-Programm der Bundeswehr in Afghanistan, das zur Überwachung von Terrorverdächtigen eingesetzt wurde. Ein neuer Medienbericht widerspricht dieser Darstellung.

Die von der Bundesregierung als "nicht identisch" bezeichneten US-Spähprogramme mit dem Namen Prism greifen nach Presseinformationen auf dieselben streng geheimen Datenbanken des US-Geheimdienstes NSA zu. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf gut informierte Quellen in den USA berichtet, speist und bedient sich das in Afghanistan betriebene Prism aus den NSA-Datenbanken "Marina" und "Mainway". In "Marina" werden den Angaben zufolge Internet-Verbindungsdaten gespeichert, während "Mainway" die Verbindungsdaten von Telefonverbindungen archiviert.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte dagegen erklärt, bei dem in Afghanistan verwendeten Prism-Programm handele es sich um ein völlig anderes System. Die Datenbanken "Marina" und "Mainway" werden nach "Bild"-Informationen auch genutzt, um abgehörte und abgefangene Daten deutscher Staatsbürger zu speichern.

Angeblich sieben Anschläge dank NSA-Infos vereitelt

Unterdessen sprechen offizielle Stellen auf einmal von sieben dank NSA-Informationen vereitelten Anschlägen in Deutschland. Diese Zahl habe Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen am Mittwoch dem Innenausschuss des Bundestages genannt, berichtet die "Mitteldeutschen Zeitung" unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer. Maaßen habe diese Fälle im Detail erläutert. Zwei Hinweise hätten demnach auf dieselbe Spur geführt.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte zunächst von fünf vereitelten Anschlägen gesprochen. Sein Sprecher hatte dies später relativiert und gesagt, es könnten auch weniger gewesen sein.

kmi/AFP/AFP

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools