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Opfer des DDR-Regimes blicken mit Sorge nach Thüringen

Laut dem SED-Forscher Hubertus Knabe blicken viele Opfer des DDR-Regimes mit Sorge auf die Ministerpräsidentenwahl in Thürigen.

  Bodo Ramelow ist als erster Politiker der Partei Die Linke zum Ministerpräsident gewählt worden

Bodo Ramelow ist als erster Politiker der Partei Die Linke zum Ministerpräsident gewählt worden

Viele Opfer des DDR-Regimes sehen die mögliche Regierungsübernahme der Linkspartei in Thüringen nach Worten des SED-Forschers Hubertus Knabe mit großer Sorge. "Sie spüren, dass die Lehren aus der Geschichte in Vergessenheit geraten. Und sie haben das Gefühl, dass diejenigen zurück an die Macht kommen, die vor 25 Jahren entmachtet wurden", sagte der Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" mit Blick auf die Ministerpräsidentenwahl in Erfurt an diesem Freitag.

Für die Ängste der SED-Opfer spreche auch die Zusammensetzung der Linken im Landtag. "Denn die Linksfraktion besteht vor allem aus ehemaligen DDR-Funktionären und früheren Stasi-Spitzeln. Mehr als zwei Drittel der Abgeordneten sind alte SED-Genossen", sagte Knabe. Zwei Abgeordnete der Linken haben sich offen zu einer Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst beziehungsweise die politische Polizei der DDR bekannt.

ono/DPA/DPA
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