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Peter Altmaier nimmt sich Twitterer Donald Trump zum Vorbild

Donald Trump hat seinen Sieg auch den sozialen Medien zu verdanken - vor allem Twitter hat es dem künftigen US-Präsidenten angetan. Davon will Kanzleramtsminister Peter Altmaier sich für den nächsten Wahlkampf etwas abschauen.

Kanzleramtsminister Peter Altmaier mit roter Krawatte und dunklem Jackett

Rote Krawatte zu dunklem Jackett: Bei der Kleidungswahl ist Kanzleramtsminister Peter Altmaier schon ganz bei seinem Twitter-Vorbild Donald Trump

Der künftige US-Präsident ist in Sachen Twitter aus Sicht von Kanzleramtsminister Peter Altmaier ein guter Lehrmeister. "Donald Trump hat Twitter zu einem mächtigen Instrument während des Wahlkampfs gemacht", sagte Altmaier dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Ich würde allen empfehlen, sich sehr genau anzusehen, wie er dieses Medium gebraucht." Man könne davon lernen - im Guten wie im Schlechten. Trump twittert auch nach seinem Sieg der häufig und vielbeachtet.

"Twitter ist die schärfste Waffe der Demokratie"

Altmaier selbst geht aktuell auf die 134.000 Follower auf zu und twittert regelmäßig und gern. Im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" äußerte er sich positiv dazu, dass sich Trump auch nach seinem Wahlsieg weiterhin mit Twitter an die Öffentlichkeit wendet.: "Wenn Donald Trump twittert, wissen wir zumindest Bescheid", sagte der Kanzleramtsminister.

Bereits vor drei Jahren, im Februar 2014, hatte Altmaier auf Twitter geschrieben:"Twitter ist heute die schärfste Waffe der : Wir haben es nur noch nicht bemerkt!"

An eine Präsidentschaftskandidatur Donald Trumps war damals noch nicht zu denken. Und doch ist Trump nun das beste Beispiel dafür, dass Altmaier mit dieser Einschätzung ganz richtig lag. Die weitreichenden Folgen dessen Auftreten auf Twitter wurden jüngst am Dienstag wieder allzu deutlich. Trump hatte sich zu Wort gemeldet und in die konstituierende Sitzung des frisch gewählten US-Kongresses eingemischt - damit hat er erfolgreich verhindert, dass sich die Abgeordneten mit der für Korruption zuständige Ethik-Kommission beschäftigen.

Die US-amerikanischen Demokraten blicken mit Sorge auf den twitternden Präsidenten in spe. Chuck Schumer, der neue Fraktionschef der Demokraten, hat bereits gewarnt: "Die USA können sich keine Twitter-Präsidentschaft leisten". Trump müsse so langsam in der Wirklichkeit ankommen.

jen

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