Startseite

Schavan geht gestärkt in Nominierungswahl

Trotz immer neuer Vorwürfe zeigt sich Bildungsministerin Annette Schavan von den Plagiatsvorwürfen kaum beeindruckt - ihren Wahlkreis in Baden-Württemberg zumindest scheint sie sicher zu haben.

  Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will für die Bundestagswahl kandidieren

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will für die Bundestagswahl kandidieren

Die wegen ihrer Doktorarbeit unter Druck stehende Bundesbildungsministerin Annette Schavan kann weiter mit breiter politischer Rückendeckung aus ihrer Heimat rechnen.

Die CDU im Wahlkreis Alb-Donau/Ulm wollte die 57-Jährige am Freitagabend erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl aufstellen. "Ich rechne mit einem Ergebnis, das bei 90 plus X Prozent liegen wird", sagte Kreisgeschäftsführer Thomas Schweizer.

Gestärkt durch Plagiatsaffäre

Nach Ansicht des CDU-Politikers Oswald Metzger ist Schavan durch die Plagiatsaffäre innerparteilich sogar gestärkt worden. "Sie kämpft, und sie überzeugt auch in privaten Gesprächen", sagte Metzger, der dem CDU-Vorstand in Baden-Württemberg angehört, im rbb-Inforadio. Schavan sei vom Typ her keine, die auf "Bella Figura" setze, sondern durch inhaltliche Arbeit überzeugen wolle.

Die Universität Düsseldorf hat am Dienstag ein Verfahren zur Aberkennung von Schavans Doktortitel eingeleitet. Schavan selbst forderte im Bayerischen Rundfunk ein "ergebnisoffenes Plagiatsverfahren" und bestritt erneut den Vorwurf, bei ihrer Doktorarbeit abgeschrieben zu haben. Auf die Frage, ob sie bei ihrer Arbeit Fehler gemacht habe, sagte sie: "Gibt es einen Menschen, der von sich behaupten könnte, in den Texten seines Lebens keine Fehler gemacht zu haben?"

In der Plagiatsaffäre hatte sich ihr Heimatwahlkreis schon in den vergangenen Tagen geschlossen hinter Schavan gestellt. "Ich nehme an, dass sich die CDU-Mitglieder in hohem Maße solidarisieren", sagte Schweizer. Am Abend waren rund 2000 Stimmberechtigte zur Wahl aufgerufen. Bei der letzten Nominierung 2008 hatte Schavan rund 57 Prozent der Stimmen erhalten. Damals gab es drei Gegenkandidaten, dieses Mal tritt Schavan ohne Mitbewerber an.

steh/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools