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Annette Schavan reicht Klageschrift ein

Annette Schavan hat vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht Klage gegen die Aberkennung ihres Doktortitels eingereicht. Es ist ein letzter Versuch, ihren Ruf wieder herzustellen.

  Ex-Bildungsministerin Annette Schavan klagt vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht gegen die Aberkennung ihres Doktortitels

Ex-Bildungsministerin Annette Schavan klagt vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht gegen die Aberkennung ihres Doktortitels

Die zurückgetretene Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat ihre Klage gegen den Entzug ihres Doktortitels durch die Universität Düsseldorf eingereicht. Die Klageschrift sei am Dienstag an das Verwaltungsgericht Düsseldorf abgeschickt worden, teilten ihre Anwälte am Mittwoch auf Anfrage mit.

Die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität hatte Schavan am 5. Februar wegen Plagiaten in ihrer mehr als 30 Jahre alten Doktorarbeit "Person und Gewissen" den Doktortitel aberkannt. Schavan bestreitet jede Täuschungsabsicht und hatte über ihre Anwälte bereits unmittelbar nach der Entscheidung der Uni rechtliche Schritte angekündigt.

Entscheidung sei "unverhältnismäßig" gewesen

In einer Erklärung rügten Schavans Anwälte damals unter anderem, die Entscheidung der Uni Düsseldorf sei in einem "fehlerhaften Verfahren" zustande gekommen und "materiell rechtswidrig". Die gesetzlich vorgeschriebene Vertraulichkeit des Verfahrens sei durch "mehrfache selektive Information der Öffentlichkeit verletzt" worden. Die Entscheidung sei auch "unverhältnismäßig", da die angeführten Zitierverstöße "geringfügig" seien. Das rechtfertige nicht "die Rücknahme der Promotion und damit des einzigen berufsqualifizierenden Abschlusses" von Schavan.

Schavan trat wenige Tage nach dem Entzug des Titels von ihrem Ministeramt zurück. Neue Bundesbildungsministerin wurde die frühere niedersächsische Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU).

jat/AFP/DPA/DPA
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