22. Februar 2013, 13:38 Uhr

Einzug der FDP in den Bundestag bleibt unsicher

Laut einer Umfrage des ZDF stagniert die FDP derzeit bei 4 Prozent. In der Beliebtheitsskala liegt Kanzlerin Merkel weiterhin vorne, auch wenn sie leichte Einbußen hinnehmen muss.

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Die FDP-Führungsriege hat Grund zur Sorge - die Umfragewerte ihrer Partei sind im Keller©

Die FDP muss nach einer aktuellen Umfrage weiter um den Einzug in den nächsten Bundestag bangen. Laut ZDF-Politbarometer (Forschungsgruppe Wahlen) verharren die Liberalen bei 4 Prozent. Eine Infratest-dimap-Umfrage im Auftrag der ARD hatte die FDP Mitte dieser Woche noch bei 5 Prozent gesehen.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU laut Politbarometer auf 40 Prozent (minus 1). Die SPD könnte um einen Punkt auf 30 Prozent zulegen, ebenso die Grünen mit jetzt 14 Prozent. Die Linke bliebe unverändert bei 6 Prozent. Die Piratenpartei würde mit 2 Prozent wie die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Neben einer großen Koalition hätte damit nur ein Bündnis aus CDU/CSU und Grünen oder aus SPD, Grünen und Linken eine Mehrheit.

Die Beliebtheitsskala führt weiterhin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit 2,1 Punkten an, auch wenn sie im Vergleich zum Spitzenwert Ende Januar (2,5) Einbußen verzeichnen muss. Auf Platz zwei liegt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 1,3 (1,8). Es folgen der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier mit 1,0 (1,2), Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit 0,8 (0,8) und SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 0,5 (0,6). Auf einer Stufe stehen der Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mit jeweils 0,4 (0,5).

amt/DPA
 
 
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