13. Februar 2013, 16:00 Uhr

Im Land der Dirndl und Denker

Die rhetorische Kost ist traditionell deftig. Zum politischen Aschermittwoch liefern sich die Parteien heftige Redeschlachten. Die Pointen sind teils sehr gewitzt.

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Sieben Monate vor der Bundestagswahl ist der politische Aschermittwoch sehr unterhaltsam. Da wird FDP-Bundestagsfraktionschef Rainer Brüderle (Mitte) vom bayerischen Landesverband "im Land der Dirndl und Denker" begrüßt, und CSU-Chef Horst Seehofer muss sich wegen seiner dynamischen Meinungswechsel gefallen lassen, dass Bayerns SPD-Chef Florian Pronold ihn "Drehhofer" nennt.

Brüderle freute sich in Dingolfing über das Trikot, das Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil ihm überreichten. Brüderle selbst stänkerte unter anderem gegen den Spitzenkandidaten der bayerischen Sozialdemokraten, Christian Ude: "Der Ude ist so farblos, der könnte als weiße Tapete bei Obi sofort anfangen." Viele FDP-Anhängerinnen trugen Dirndl, um Brüderle ihre Unterstützung gegen die Sexismus-Vorwürfe zu signalisieren.

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