. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
2. März 2010, 08:47 Uhr

Keitel beklagt Zustand der Regierung

"Nicht optimal", "fahrlässig", "Mangel an Ernsthaftigkeit": In einem Interview rechnet Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, gnadenlos mit dem Zustand der schwarz-gelben Regierungskoalition ab.

Keitel, BDI, Industrie, Koalition, schwarz-gelb, Bundesverband der Deutschen Industrie,

Abrechnung mit Schwarz-Gelb: BDI-Präsident Hans-Peter Keitel© Harald Dettenborn/AFP

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat das Auftreten der schwarz-gelben Regierungskoalition scharf kritisiert. BDI-Präsident Hans-Peter Keitel sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vier Tage vor einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel, auch fünf Monate nach der Wahl herrsche noch Orientierungslosigkeit. "Wir haben in Deutschland an Drehmoment verloren." Die Regierung wisse selbst, "dass sie an verschiedenen Stellen nicht optimal agiert, und zwar fahrlässig, denn bei ausreichender Ernsthaftigkeit könnte es besser laufen."

Keitel kritisierte auch die von FDP-Chef und Vizekanzler Guido Westerwelle ausgelöste Hartz-IV-Debatte. Diese sei fahrlässig aus wahltaktischen Gründen losgetreten worden. "Man darf sich nicht unter dem Druck von Umfragen in eine populistische Ecke flüchten", sagte Keitel, ohne Westerwelle direkt anzusprechen. Auch in der Steuer-, Klima- und Gesundheitspolitik machte er einen "Mangel an Ernsthaftigkeit" aus. Alles in allem brauche Deutschland mehr Wachstum, sagte der BDI-Präsident: "Zwei Prozent sind für Deutschland angemessen und auch erreichbar." Die Bundesregierung rechnet lediglich mit einem Plus von 1,4 Prozent.

APN
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Koalition Etwas Ruhe nach dem Sturm

Sie schlagen und vertragen sich: Per Zeitungsinterview hatte Kanzlerin Angela Merkel ihrem Vizekanzler mitgeteilt, dass ihr seine Hartz-IV-Polemik nicht gefällt. FDP-Chef Guido Westerwelle konterte - ebenfalls per Zeitung. Allerdings scheint ein Krisentreffen im Kanzleramt die Stimmung ein wenig aufgehellt zu haben. mehr...

Hans-Peter Keitel im Interview "Politiker sind nicht unbedingt gute Unternehmer"

BDI-Chef Hans-Peter Keitel hat eine ziemliche Wut. Auf Investoren, die mit ihrer Habgier die Welt an den Abgrund trieben. Auf den Staat, der ihm nun viel zu mächtig wird. Und darauf, dass in den Köpfen mancher Bürger der Sozialismus wieder herumspukt. stern-Autor Arno Luik hat sich mit ihm unterhalten. mehr...

Hans-Peter Keitel BDI-Chef sieht "Schamgrenzen" beim Ruf nach dem Staat

BDI-Chef Hans-Peter Keitel, Sprachrohr für 100.000 deutsche Unternehmen, ermahnt seine Klientel. Bei den Rufen nach dem Staat müsse es "Schamgrenzen" geben, sagte Keitel im stern-Interview. Auch den Fall Opel sieht der Verbandschef kritisch und macht bei einigen Unternehmern eine Bedienmentalität aus. mehr...

stern-Interview BDI-Chef Keitel: "Es muss Schamgrenzen geben"

Das Sprachrohr für 100.000 Unternehmen mahnt zur Selbstdisziplin: Bevor die Firmen den Staat um Hilfe riefen, sollten sie versuchen, ihre Probleme allein zu lösen. Im stern-Interview äußert Hans-Peter Keitel seinen Ärger über kurzfristige Gewinnmaximierung und die Konsequenzen. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch