. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
22. Juni 2009, 10:00 Uhr

Hilft mehr Bildung gegen Armut?

Deutschland ist ein reiches Land, trotzdem lebt jeder achte Deutsche in Armut. Aber wie kann Armut wirksam bekämpft werden? "Mehr Geld in die Sozialkassen", fordert Armutsforscher Christoph Butterwegge. stern-Autor Walter Wüllenweber widerspricht: "Die Armen haben Geld genug - es muss mehr in Bildung investiert werden."

Armut, Reichtum, Arme, Reiche, arm, reich, Deutschland, Bildung, Bildungsdebatte

Walter Wüllenweber ist überzeugt: Im Bildungssystem direkt ist das Geld viel besser angelegt als bei den Familien© stern

PRO: "Mehr Geld in die Bildung"

Von Walter Wüllenweber

In Deutschland haben die Armen Geld genug. Sie besitzen Spülmaschinen, Mikrowellenherde, DVD-Spieler, meist mehrere Fernseher, die neuesten Handys sowieso. Das listen die Erhebungen des Statistischen Bundesamtes detailliert auf. Hartz-IV-Empfänger verfügen heute über einen höheren materiellen Lebensstandard als westdeutsche Facharbeiter in den 1970er Jahren oder 16 Millionen DDR-Bürger kurz vor der Wende. Wenn das Haben der einzige Maßstab zur Beurteilung von sozialen Situationen wäre, wenn nur das monatliche Haushaltseinkommen zählen würde - dann könnten wir uns zufrieden zurücklehnen. Dann müssten wir uns um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland keine Gedanken machen.

Müssen wir aber doch. Denn in keinem westlichen Land werden die Menschen aus unteren sozialen Schichten so massiv benachteiligt wie in Deutschland. Wir leisten uns den teuersten Sozialstaat in der Geschichte der Menschheit. Das kann man ertragen. Doch gleichzeitig ist unser Sozialstaat der mit Abstand erfolgloseste. Das ist unerträglich. Die so genannten Armen werden zwar gut versorgt, aber all die Sozial-Milliarden helfen ihnen nicht, sich aus ihrer Situation zu befreien. Unzählige internationale Studien belegen: In keinem westlichen Land ist der Aufstieg so schwer wie in Deutschland. Einmal unten - immer unten. Kann ein Sozialstaat vollständiger scheitern?

Seit Jahrzehnten versuchen wir, die Ungleichheit mit immer derselben Methode zu verringern: mit mehr Geld. Heute müssen wir feststellen: Das hat nicht funktioniert. Die Chancenungerechtigkeit wird größer statt kleiner. Gleichzeitig haben aber andere Länder in den vergangenen Jahren große Fortschritte bei der Chancengleichheit erzielt. Diese Länder haben jedoch nicht das Geldverteilen ins Zentrum gestellt. Ihre Strategie der Armutsbekämpfung heißt Bildung.

"Bildung für alle" - Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre einte dieses Ziel auch die deutsche Gesellschaft. Dann kam die erste Wirtschaftskrise. Seitdem heißt es: Sozialknete für alle. Seit 1970 sind die öffentlichen Ausgaben für den Sozialstaat viereinhalb mal so stark gestiegen wie die für Bildung. Wir haben zwar den teuersten Sozialstaat, aber bei der Bildung ist Deutschland geizig. Seit über 30 Jahren geben wir weniger für Bildung aus, als der Schnitt der OECD-Länder. Kein anderes, westliches Land hat in diesen Jahrzehnten bei der Armutsbekämpfung seine Strategie so einseitig auf die Erhöhung, und die Erhöhung, und die Erhöhung der Transferzahlungen gesetzt wie Deutschland. Ein Irrweg. Denn gerechter ist Deutschland durch das Verteilen von Geld nicht geworden.

Die Almosen vom Staat sind nur ein Schmerzmittel. Sie machen die Benachteiligung erträglich. Aber sie beseitigen sie nicht. Die erfolgreichen Sozialstaaten haben in dieser Zeit in die Reform ihrer Bildungssysteme investiert. Sozial ist, was Bildung schafft.

Die Geld-Armen und die Bildungs-Armen sind dieselben Menschen. Die Frage ist nur: Was war zuerst? Ist die Bildung der Armen mangelhaft, weil sie sich eine bessere nicht leisten können? Oder umgekehrt: Werden und bleiben Menschen arm, weil sie schlecht gebildet sind? Diese Frage ist längst geklärt - nicht die Armen sind immer die Dummen, sondern die Dummen sind immer arm. Schlechte Bildung ist die Ursache. Armut ist die Folge.

Per Definition sind in Deutschland die meisten Studenten ökonomisch arm. Aber sie sind reich an Bildung. Na ja, sagen wir, sie sind zumindest nicht bildungsarm. In der Zukunft werden sie auch die ökonomische Armut überwinden. Denn Akademiker sind in Deutschland nicht von Armut bedroht. Ein Studium ist noch immer der sicherste Schutz vor Langzeitarbeitslosigkeit und Hartz IV. Das beweisen die Zahlen. 1975 lag die Arbeitslosenquote unter Akademikern bei knapp unter fünf Prozent. Und heute, 34 Jahre später? 4,1 Prozent. Der Taxi fahrende Jurist war immer ein Märchen und bleibt ein Märchen.

Ganz anders war die Entwicklung für Ungelernte. Auch sie starteten 1975 bei etwa fünf Prozent Arbeitslosenquote. Doch inzwischen sind mehr als ein Viertel der Menschen ohne Ausbildung arbeitslos. Tendenz weiter stark steigend. Gesund und fleißig zu sein, das reichte 1975 noch für einen passablen Job. Heute gibt's dafür Harzt IV. In der Wissensgesellschaft sind die Ungelernten überflüssig.

Wenn mangelnde Bildung die Ursache für Armut ist, und bessere Bildung den einzigen Ausweg aus der Armut darstellt, dann bleibt nur eine Frage: Wie bilden wir die Armen? Geld in die Familien oder Geld ins Bildungssystem?

Kindern beim Lernen zu helfen will gelernt sein. Eltern, die selbst kein Gymnasium besucht haben, sind von der immer komplizierter werdenden Bildungswelt in aller Regel völlig überfordert. Häufig fehlt ihnen schon das Bewusstsein für die seit ihrer Schulzeit dramatisch gestiegene Bedeutung des Lernens. Jeder Praktiker weiß: Vielen Hartz-IV-Familien, denen man 200 Euro für die Bildung ihrer Kinder überweisen würde, investierten einen Großteil des Geldes in Zigaretten, Unterhaltungselektronik oder Fastfood. Die erfolgreichen Bildungs- und Sozialstaaten haben deshalb auch diese Frage längst umfassend beantwortet: Im Bildungssystem direkt ist das Geld viel besser angelegt als bei den Familien.

Lesen Sie auch das CONTRA von Christoph Butterwegge: "Mehr Geld in die Sozialkassen"

Zur Person Stern-Autor Walter Wüllenweber hat sich in vielen Reportagen mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in der Unterschicht beschäftigt. Für seine Artikel wurde er mit dem Deutschen Sozialpreis ausgezeichnet und zum Reporter des Jahres gewählt.

 
 
KOMMENTARE (10 von 90)
 
ganzbaf (24.06.2009, 11:04 Uhr)
Außerdem:

Wer zu viel arbeit und zu fleißig ist, der nimmt anderen nur die Arbeit weg! ;-)
.
Arbeit ist nämlich längst ein knappes Gut geworden.
Und die ganzen "Prahlhänse" mit ihren (angeblichen) 90Std.-Wochen gehören im Grunde eigesperrt. Die gönnen den anderen nämlich keine Arbeit, wie UNLÖBLICH... ;-D
ganzbaf (24.06.2009, 10:58 Uhr)
Nur...

ausgewiesene Schlechtmenschen würden je als "Makler" arbeiten.
Das sieht ihrem Verwandtenkreis wieder mal ähnlich... ;-Ä
vegefranz (24.06.2009, 06:05 Uhr)
Hilft mehr Fleiß gegen Armut? Ja! #2

Ich verweise auf ein Beispiel aus der Familie. Ein 55jähriger (also in dem Alter, in welchem man nach Ansicht der Gutmenschen ohnehin keine Chance hat), hat hatte seinen Job in der Immobilienbranche verloren. Danach hat er nicht lange gejammert, sondern sich als Makler selbständig gemacht. Jetzt verdient er mehr al vorher.
Klar ist aber, dass man den "Armen" immer eine Ausrede für ihre Passivität gibt, wenn die "Bildung, Clement, Güllner, der "Kapitalismus" oder sonstwer an der Situation schuld sein soll. Richtig ist, dass jeder erst einmal selbst für seine Lage verantwortlich ist und diese aktiv ändern sollte.
ganzbaf (23.06.2009, 23:37 Uhr)
Also ist jetzt...

der (mangelnde) "Fleiss" schuld, an den real ca. 7 Millionen Arbeitslosen?
.
Ein fleißiger Arbeitsloser ist halt ein besonders fleißiger Arbeitsloser aber immer noch arbeitslos.
.
Wahrscheinlich räumt er 3x am Tag die Wohnung um oder löst alle erreichbaren Kreuzworträtsel im Umkreis von 10 Kilometer.
.
Arbeitsplätze in X-Millionenumfang schafft nur, wer die Arbeitszeiten den Realitäten anpasst.
Und die besagt (z.B.): Heute ernährt 1 Bauer 250 Menschen, vor 100 Jahren 25.
vegefranz (23.06.2009, 21:44 Uhr)
hilft mehr Fleiss gegen Armut?

ja!
Skillet4 (23.06.2009, 14:48 Uhr)
Sehr geehrte(r) @michianso, 7:16 h!
Was Sie im ersten Absatz schreiben, gebe ich hiermit inhaltsgeprüft zur weiteren Verwendung an Sie zurück.
Ich habe im Übrigen Ihren Beitrag (22.6.2009, 16:38 Uhr) mit Interesse gelesen, und es geht mir nicht darum, Ihnen auf den Schlips zu treten, sondern um kritische Auseinandersetzung mit solchen Inhalten, die das auch verdienen.
Zu Abs. 3:
Sie haben da völlig Recht: jeder Mensch, unabhängig von seiner intellektuellen Leistung verdient es, sein Wissen und Können durch Motivation zu verbessern!
Man sollte aber auch der Realität ins Auge sehen: die Chancen sind naturgemäß ungleich verteilt.
Zu Abs. 4:
Behaupten kann man viel.
Zum Beispiel, dass es eine bekannte und eine Dunkelziffer von, wie Sie es nennen, Sozialschmarotzern gibt, ohne konkrete oder Verdachtszahlen zu nennen.
Nicht dass wir uns missverstehen: auch ich finde es nicht in Ordnung, schwarz zu arbeiten.
Schwarzarbeit ist allerdings ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das sich nicht auf ALG 2 – Empfänger beschränkt.
Um bei dem tierischen Vergleich zu bleiben: wer schwarz arbeitet, muss es sich auch gefallen lassen, als schwarzes Schaf bezeichnet zu werden, einverstanden. Ich halte es allerdings für unangemessen, die damit verbundene im Grunde asoziale Geisteshaltung pauschal zu unterstellen. Denn schwarze Schafe sollten in der Herde normalerweise gut zu erkennen sein.
Wenn man die Augen nicht davor verschließt, meine ich.
Schönen Gruß von Sk.4
Sternchen2020 (23.06.2009, 14:32 Uhr)
Warum gebietet eigentlich niemand
den politischen Akteuren dieser Propaganda Paroli?
.
Die reiche BRD wurde sicher nicht so reich, weil nur Idioten herumgelaufen sind.
.
Die beiden letzten Regierungen haben
versagt und verstecken sich jetzt hinter dem Wort Bildung. Sie unterstellen den Menschen, an der Situation auf dem Arbeitsmarkt selbst schuld zu sein, weil sie ungebildet sind.
.
Und fast alle nehmen das hin und tönen ins selbe Horn
.
Die Menschen werden ausgebeutet mit schelchten Löhnen, das ist Fakt.
.
Und dass wir es mit ziemlich vielen ungebildeten, dafür aber mehr eingebildeten Politikern zu tun haben, auch as ist Fakt.
.
Das Prinzip ist ähnlich, wie kürzlich das Anmahnen von oben, die Leute seien zu dick. Schaut man sich Merkel, Gabriel oder Schmidt an, fragt man sich, was solche unqualifizierten Äußerungen von selbst betroffenen Dicken eigentlich soll.
Wertlos (23.06.2009, 12:15 Uhr)
Erschreckende Ansichten hier
So ich habe mir grade mal die Mühe gemacht alle Kommentare hiervon durchzulesen und bin wenn ich das mal so sagen muss echt erschrocken was hier teilweise so geschrieben wird.
Bildung mag ja eine Möglichkeit sein Leute aus der Armut zu bringen in dem Sie einen besser Bezahlten job Bekommen. Tatsächlich aber frage ich mich wer bedient mich den in der Zukunft im Restaurant auf einer Galla oder Prüft im Theater meine Eintrittskarte.
Wohl keiner! Scheinbar alles umsonst und Selbstbedienung?
Super Lösung, es wird nur nicht Funktionieren es gibt nun mal auch so genannte „Scheissarbeit“, Problem hier ist allerdings Niemand bekommt extra Geld dafür weil er sich wie ein Fußabtreter von anderen Behandeln lässt (Trotz freiwilligem versicht auf Menschenwürde) wird diese Arbeit nicht Honoriert. Oder gar Anständig Bezahlt. Im Gegenteil weil man freiwillig auf etwas verzichtet wird man sogar noch schlecht gemacht und für Unfähig erklärt.
Tatsächlich ist Harz IV kein Zuckerschlecken. Das weis ich aus eigener Erfahrung.
Aber Natürlich habe ich Trotzdem obwohl Single Ein Spülmaschiene, Waschmaschiene, eine 500€ Teuere Spüle einen LCD TV Und sogar ganze 3 Computer P1/120 AMD/700 MHZ P4/2,2 GHZ
Sogar Video und DVD Player. Hey Leute ich habe sogar ca. 200 PC Programme zuhause. Von 1990 – 2007 Und Ich muss Sagen seit 2005 Bin ich Arbeitslos und Lebe von Harz IV.
Und wisst ihr was dieses Zeug Stammt alles Aus meiner Arbeitszeit. Ca 9-10 Jahre alt alles.
Urlaub?? Sorry, seit ich 7 war nicht mehr (heute 32). Alkohol, Drogen, sonstiges: Ne es sei den man will meine Herzmedikamente als Droge aufführen.
Party aber klar und dann kommt immer der Notarzt oder wie?? Weil ich Ja Körperlich so Belastbar und immer noch Arbeitsfähig bin. (Angeborener Herzfehler)
Solange es in Ruhe Sitzend am Tisch ist. äähhh Ruhe?? Lestungsbasierte Wirtschaft??? Rofl.
Kino Disko Sonstiges. Ui könnte so ca. 2 Jahre her sein.
Ps. Vor Gut 5 Monaten ging mein Kühlschrank kaputt war wohl zu alt geworden naja 15 Jahre sind halt lange Zeit. Gut das mir meine Eltern und Schwestern nach 5 Monaten ohne Kühlschrank und 3 Wochen dauerdurchfall einen Geschenkt haben das Sozi. Wollte nicht weil so was ja im Harz IV Satz eingerechnet sei. Ach Übrigens ich kriege nicht 351 € sonder nur 312 € weil die Heizkosten wohl zu hoch sind, wie ist das passiert naja 6 Brandstiftungen und meine Wohnung der Rauchabzug gut das da kein Heizkosten verloren gehen.
Eine von der Feuerwehr bei mir eingetretene Tür total Undicht und der Vermieter repariert nichts Rechtbeistand übers amt gegen den Vermieter „nö“. Staat „nö“ lass mal gehen sie zum Mieterschutzbund das kostet nur relativ wenig. HAHA
Sinnlosigkeit!!!
Derzeit Weiterbildung von der ARGE über eine Privatschule. Rechnungswesen Datev, KHK usw. Problem??? Ja hier gibt’s zwar die Software und Kopierte Bücher dafür aber keinen den man mal fragen kann wenn man dort ein Problem hat. Angeblich soll man ja nacher ein Zertifikat kriegen für was??? Weil man irgendwas nicht kapiert hatt??? Und Niemand da ist den man fragen kann??
Ein Hoch auf meinen IHK Abschluss den ich seit einer Prüfungsausbildung mit 20 hatte. Der war wenigstens was Wert.
Dieses System ist so kaputt kaputter geht’s nicht mehr.
Solange Arbeiten die nicht mit einem Studium Gleichzusetzen sind nicht Honoriert und belohnt werden Wird es irgendwann in sich zusammenbrachen.
ganzbaf (23.06.2009, 10:37 Uhr)
Zu viel Ahnungslose...

mit zu viel wenig Ahnung...;-P
.
Die Bildungsverteilung Arbeitslose/Nichtarbeitslose ist ungefähr gleich.
.
Unterschied:
Hochgebildete kannn man (meist) nicht so leicht feuern. (="Freistellen" ;-)
.
Aber nicht umsonst verlassen jedes Jahr zehntausende Hochgebildete Deutschland Richtung benachbartes Ausland (und weiter weg). Wahrscheinlich, weil hier so viele Leute gut bezahlte Leute gesucht werden?!?...;-P
.
Die meisten offenen Stellen sind zudem fiktiv.(!) (Zwecks Werbung/Außenbild/Imagepflege.) Oder man sucht Personal, dass man eignetlich schon hat. Nur eben billigeres oder (noch) höhergeblidetes...)-:
.
Die deutschen Arbeitgeber, Manager, Aktionäre sind einfach zu gierig UND zu geizig.
So einfach ist das...)-:
.
ES GEHT NICHT OHNE EINE der zunehmenden Rationalisierung geschuldeten NÄCHSTEN STUFE an Arbeitszeitverkürzung!
Die letzte, mit dem 8-Std. Arbeitstag, wurde in Amerika vor über 100 Jahren gezündet!
(Europa ca. 50.)
.
Denkt mal darüber nach.... ;-DD
.
Und RE-Umverteilung gehört auch mit dabei.
nightmare_online (23.06.2009, 10:21 Uhr)
@michianso, @eltalein etc pp.
Und nun nach den blumigen Schilderungen ihrer Phantasie ein Schuss Realität:
Laut offizieller Statistik der Bundeanstalt beträgt der Anteil des Misbrauchs von H-IV genau 0.8%.
Meine Empfehlung fürs nächste Mal: Die Diskrepanz zwischen dieser Zahl und dem was Sie hier zum Besten geben entspringt vermutlich der BILDung.
MEHR ZUM ARTIKEL
Pro und Contra Hilft mehr Bildung gegen Armut?

Deutschland ist ein reiches Land, trotzdem lebt jeder achte Deutsche in Armut. Aber wie kann Armut wirksam bekämpft werden? "Mehr Geld in die Sozialkassen", fordert Armutsforscher Christoph Butterwegge. stern-Autor Walter Wüllenweber widerspricht: "Die Armen haben Geld genug - es muss mehr in Bildung investiert werden." mehr...

Armut in der Bundesrepublik "Die Regierung lässt die Armen im Stich"

Slums in Deutschland? Für den Armutsforscher Christoph Butterwegge ein vorstellbares Krisen-Szenario. Im stern.de-Interview geht der Experte auch deshalb mit der Bundesregierung hart ins Gericht und erklärt, was gemacht werden muss, damit Deutschland wieder ein echter Sozialstaat wird. mehr...

Armut in Deutschland "Die Mittelschicht ist bedroht"

Der Armutsatlas verzeichnet ein krasses Wohlstandsgefälle in Deutschland. Drohen soziale Zerwürfnisse? Wer muss sich vor Armut fürchten? Was für Folgen hat die Angst vor dem Absturz? Der Soziologe Berthold Vogel gibt Antworten. mehr...

Kopfwelten Armut, die zu Kopf steigt

Fast 2,5 Millionen Kinder gelten bei uns als "armutsgefährdet". Das ist nicht einfach nur schade oder bemitleidenswert, sondern Grund zu großer Sorge, wie auch Hirnforscher bestätigen. Denn der äußere Mangel kann schon bei Babys zu inneren Reifungsverzögerungen führen, die sie ein Leben lang nicht mehr los werden. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe