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Zschäpe wollte womöglich aussagen

Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe wollte laut einem Bericht ursprünglich vor Gericht aussagen. Das habe Zschäpe vor der Anklageerhebung durchblicken lassen.

  Beate Zschäpe sitzt seit Mitte November in Untersuchungshaft. Ihr Anwalt hat jetzt offenbar Hafterleichterungen durchgesetzt

Beate Zschäpe sitzt seit Mitte November in Untersuchungshaft. Ihr Anwalt hat jetzt offenbar Hafterleichterungen durchgesetzt

Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe soll laut "Bild"-Zeitung vor der Anklageerhebung doch aussagebereit gewesen sein und einen Wechsel ihrer Anwälte erwogen haben. Das habe die in Köln inhaftierte 37-Jährige in Gesprächen auf einem Gefangenentransport am 25. Juni gegenüber ihren Begleitern vom Bundeskriminalamt deutlich gemacht, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das ihr vorliegende zwölfseitige Gesprächsprotokoll.

Die Bundesanwaltschaft hat Zschäpe Anfang November der Mittäterschaft an der Mord- und Anschlagsserie sowie den Banküberfällen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) angeklagt.

Nach jüngsten Angaben ihrer Anwälte will Zschäpe aber auch vor Gericht schweigen. Sie seien sich mit ihr einig, dass sie keine Angaben zur Sache machen werde, sagten ihre Verteidiger der "Süddeutschen Zeitung". "Wir mussten Frau Zschäpe nicht dazu überreden", betonte ihr Kölner Anwalt Wolfgang Heer. Ob diese Ankündigung für die gesamte Dauer des Prozesses Bestand haben werde, stehe allerdings nicht fest.

Dem "Bild"-Bericht zufolge sagte Zschäpe im Sommer ihren BKA-Begleitern, sie habe sich gestellt, um auszusagen. Ihre Anwälte rieten ihr aber ab, deshalb sei sie unsicher. Sie würde sogar überlegen, die Verteidiger zu wechseln. Zschäpe wurde der Zeitung zufolge mit dem Gefangenentransport von Köln nach Gera verlegt, damit Mutter und Großmutter sie im dortigen Gefängnis besuchen konnten.

kng/DPA/DPA
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