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... und keiner gibt es zu: Gerade hat der Bundestag über den weiteren deutschen Einsatz in Afghanistan entschieden. stern-Reporter begleiten die Soldaten beim zermürbenden Kampf gegen die Taliban - und gegen kleinkarierte Vorschriften aus Berlin.
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am zweiten Tag seines Besuchs in Nordafghanistan deutsche Kampftruppen in der Unruheprovinz Baghlan besucht.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat am Freitag deutsche Soldaten in Afghanistan besucht. Seine Reiseroute musste der CSU-Verteidigungsminister allerdings ändern: Die schnelle Eingreiftruppe, die er ursprünglich besuchen wollte, befand sich im Gefecht mit den Taliban.
Aufbauen, stabilisieren, kämpfen - das sind die Aufgaben der Bundeswehr in Afghanistan. Krieg führen gehört offiziell nicht dazu. Wir erklären Ihnen, was deutsche Soldaten am Hindukusch machen.
Mehrere hundert Soldaten der Bundeswehr sind im Norden Afghanistans an einer Großoffensive gegen die Taliban beteiligt. Verteidigungsminister Franz Josef Jung mag dennoch weiterhin nicht von einem Krieg am Hindukusch sprechen. Er gesteht aber ein, dass sich die Lage im Land verschärft hat.
Neuer Angriff auf Nato-Soldaten in Afghanistan: Nahe des Hauptstützpunkts der Nato-Truppe Isaf sind zwei Raketen eingeschlagen. Zuvor hatten Aufständische gleich drei Mal deutsche Soldaten attackiert. Die Bundeswehrsoldaten überlebten einen Selbstmordanschlag, eine Sprengfalle und einen Raketenangriff unverletzt.
Es wird ernst für 200 Soldaten der Bundeswehr: Im Norden von Afghanistan löst die Augustdorfer Panzerbrigade 21 die norwegischen Kollegen als schnelle Eingreiftruppe ab. Ihre Aufgabe wird es sein, die Isaf-Schutztruppe abzusichern.
Es kann eine bisweilen heikle Aufgabe werden: Im Sommer soll die Panzerbrigade 21 der Bundeswehr als schnelle Eingreiftruppe der Nato nach Afghanistan entsandt werden. Am Montag haben die deutschen Streitkräfte die Einheit das erste Mal der Öffentlichkeit vorsgestellt.
Die Bundesregierung tut sich schwer damit, einzugestehen, dass sie Soldaten der Bundeswehr in einen echten Krieg schickt. Verteidigungsminister Franz Josef Jung sieht im Angriff die beste Selbstverteidigung, weiß aber selbst noch nicht genau, was die Soldaten erwartet.
Im Sommer ist es soweit: Auf Bitten der Nato entsendet die Bundesregierung Kampftruppen nach Afghanistan. Damit übernimmt die Bundeswehr erstmals offensive Aufgaben, die über den Schutz der Zivilbevölkerung hinausgehen. Zusätzlich wird das Kontingent in Kundus aufgestockt.
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