Die EU geht einen neuen Weg bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: In den kommenden Jahren will sie rund 45.000 Arbeitslosen mit sogenannten Mikrokrediten unter die Arme greifen, damit ihnen der Sprung in die Selbstständigkeit gelingt. Wer sie bekommt, wie man sie beantragt und wie viel Geld es gibt.
Erfunden wurden sie für die Dritte Welt, doch in Zeiten der Krise setzt auch Europa darauf: Mikrokredite für Arme. Von dem erfolgreichen Konzept des Friedensnobelpreisträgers und Gründers der Mikrokreditbank Grameen, Muhammad Yunus, lernen auch die Industrieländer. Die EU hat 2010 zum Jahr der Armutsbekämpfung ausgerufen. In den kommenden Jahren will Europa rund 45.000 Arbeitslosen mit Mini-Darlehen unter die Arme greifen, damit sie den Sprung in die Selbstständigkeit schaffen.