Was ist die Pflegeversicherung, was leistet sie und was kostet sie? Welche privaten Zusatzversicherungen gibt es, welche sind sinnvoll? stern.de hat die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst und erklärt die Änderungen im Pflegesystem ab 2008.

Bei Pflegebedürftigkeit hilft die Pflegeversicherung© Patrick Pleul/DPA
Die Pflegeversicherung, als fünfte Säule der Sozialversicherung eingeführt, soll die finanziellen Belastungen für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige abfedern und die Sozialhilfeträger entlasten. Zudem sollen alte und kranke Menschen davor bewahrt werden, im Fall der Pflegebedürftigkeit auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.
"Die Entwicklung der Pflegeversicherung zeigt, dass die Entscheidung für sie richtig war", sagt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. "Die Pflegeversicherung hat geholfen, die hilfebedürftigen Menschen vom Rand der Gesellschaft zurückzuholen und ein Bewusstsein für eine menschenwürdige Pflege zu schaffen."
Am 1. April 1995 konnten Pflegebedürftige in Deutschland erstmals Leistungen zur häuslichen Pflege aus der gesetzlichen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Um ausreichend Geld für die Leistungen der Pflegeversicherung zur Verfügung zu haben, wurde die Beitragspflicht zum 1. Januar 1995 eingeführt. Außer der häuslichen, ambulanten Pflege können seit dem 1. Juli 1996 auch pflegebedürftige Menschen in Pflegeheimen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.
stern.de erklärt welche Leistungen pflegebedürftige Menschen von der Pflegeversicherung erhalten und was es mit den Pflegestufen auf sich hat.
Außerdem lesen sie, welche Beiträge an die Pflegeversicherung gezahlt werden müssen, welche Möglichkeiten Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen haben, sich zusätzlich zur Pflichtversicherung privat abzusichern und welche Änderungen die Pflegereform ab 2008 mit sich bringt.