4. September 2012, 10:15 Uhr

Die Billiglöhner der Nation

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Mindestlöhne, Niedriglöhne, Lohnuntergrenze, Wachleute, Reinigungskräfte, Frisöre, Friseure ©

Friseure: Haare schneiden macht nicht reich. So verdient ein angestellter Friseur in Nordrhein-Westfalen nach Tarif 1313 Euro brutto im Monat. Dramatisch schlechter sieht es im Osten aus: Ein Friseur in Sachsen erhält bis zu einem Jahr nach bestandener Gesellenprüfung ein Arbeitsentgelt von 615 Euro im Monat. Immerhin: Ab dem zweiten Jahr steigen die monatlichen Einkünfte auf 755 Euro brutto.

Für viele Menschen hierzulande stellt sich die Lohnrealität noch härter dar: Einer Studie des Forschungsunternehmens Prognos zufolge arbeiten in Deutschland 1,2 Millionen Menschen für weniger als 5 Euro die Stunde. Weitere 2,4 Millionen Arbeitnehmer bekommen einen Stundenlohn von unter 7,50 Euro.

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