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Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen, auch bei den großen Banken. Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der Steuerfahndung Frankfurt, die jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.
Abgang eines Abweichlers: Nur einen Tag, nachdem er Andrea Ypsilanti seine Unterstützung bei der Wahl zur hessischen Ministerpräsidentin aufkündigte, hat Jürgen Walter den stellvertretenden Vorsitz der hessischen SPD niedergelegt. Seine Entscheidung teilte er der Partei per Fax mit.
Rückenwind für Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti: Die Basis der Linkspartei hat sich mit Mehrheit für die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung in Hessen ausgesprochen. Ypsilanti will am Dienstag im Landtag die geschäftsführende CDU-Regierung unter Ministerpräsident Roland Koch ablösen.
Andrea Ypsilanti will sich in einer Woche zur hessischen Ministerpräsidentin wählen lassen - und hat schon wieder ein Problem mit der eigenen Partei: Ihr SPD-Rivale Jürgen Walter lehnt einen Kabinettsposten ab und zieht sich zurück. Warum?
SPD, Grüne und Linkspartei in Hessen haben sich hinter den Kurs von Andrea Ypsilanti gestellt. Mit lediglich einer Ausnahme stimmten in dem Testlauf alle Parlamentarier der drei Fraktionen für Ypsilanti als künftige Regierungschefin. Die geheimen Probeabstimmungen sollten die entscheidende Landtagssitzung im November simulieren.
Auch vom Wechsel an der SPD-Spitze lässt sich Andrea Ypsilanti nicht beirren. Die hessische SPD-Vorsitzende kündigte nach einem ersten Treffen mit Vertretern der Linkspartei an, Sondierungsgespräche über die Bildung einer neuen Landesregierung aufzunehmen.
Vorhang auf für das rot-rot-grüne Abenteuer in Wiesbaden. Als erste hat die Linkspartei Stellung bezogen und ihren politischen Preis genannt: ein Beschäftigungsprogramm für 25.000 Menschen, kein Ausbau des Frankfurter Flughafens und, und, und. Andrea Ypsilantis SPD reagierte verschnupft.
"Koch muss weg." Unter diesem Schlachtruf rotten sich SPD, Grüne und Linke in Hessen erneut zusammen. Sollte Ypsilanti Ministerpräsidentin werden, hätte sie jedoch keine stabile Regierung. Die Linkspartei will über jedes Projekt einzeln verhandeln. Ein Albtraum für die Sozialdemokraten.
Die SPD scheint gespalten: Die Genossen in Hessen können sich angeblich eine Zusammenarbeit mit der Linken vorstellen, SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat dies nun strikt abgelehnt. Ihm schwebt eine andere Koalition vor.
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