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17. Dezember 2009, 07:07 Uhr

Steuerzahlerbund fordert Haushaltsstopp

Was für ein Bundeshaushalt: 85,8 Milliarden Euro neue Schulden. Der Bund der Steuerzahler fordert den Bundestag auf, den Etat zu stoppen. Finanzminister Wolfgang Schäuble verteidigt den Entwurf, aber sogar aus Reihen der Regierungsparteien gibt es harte Kritik.

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Rekordverschuldung: Dem Bund fehlen Euros in Massen zu einem soliden Haushalt© Michael Gottschalk/DDP

Der Bund der Steuerzahler hat den Bundestag dazu aufgerufen, den Haushaltsentwurf der schwarz-gelben Bundesregierung mit einer geplanten Neuverschuldung in Rekordhöhe zu stoppen. Die Kreditaufnahme von insgesamt 100 Milliarden Euro sei unfassbar und nicht akzeptabel, sagte der Geschäftsführer Reiner Holznagel der "Braunschweiger Zeitung". "Das letzte Wort darf aber nicht gesprochen sein. Haushaltsrecht ist das Königsrecht des Parlaments." Die Bundestagsabgeordneten sollten Sparvorschläge einbringen, damit die Neuverschuldung weniger dramatisch ausfalle.

Selbst aus Reihen der Regierungsparteien kommt heftige Kritik. Die geplante Ausgabensteigerung des Haushaltes von 7,3 Prozent sei "nicht akzeptabel", sagte der FDP-Finanzexperte im Bundestag, Frank Schäffle, dem "Handelsblatt". Der Etat müsse eigentlich um mindestens 17,5 Milliarden Euro gekürzt werden, um den eigenen Koalitionsvertrag einzuhalten. "Es wäre ein schlechter Start der neuen Regierung, wenn sie bereits im ersten Jahr haushaltspolitisch sündigen würde", sagte Schäffler.

Die Etatpläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sehen für 2010 neue Kredite von 85,8 Milliarden Euro vor. Zusammen mit Kosten aus dem Konjunkturpaket und dem Bankenrettungsfonds könnte die Summe sogar bis 100 Milliarden steigen. Das ist die mit Abstand größte Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch die Ausgaben steigen stark auf 325,4 Milliarden Euro. Der deutliche Zuwachs gegenüber dem Vorjahr ist Folge der Milliarden-Programme gegen die Krise, des ersten Steuerpakets der Koalition sowie weiterer Sofortmaßnahmen von Union und FDP. Der für 2011 angekündigte Sparkurs bleibt bisher unklar.

Sparpläne? "Muss man prüfen"

Der Bund der Steuerzahler sieht bereits im Haushalt 2010 Einsparpotenziale. Der Verband habe ein Sparliste über 24 Milliarden Euro bei Subventionen, Arbeitsmarktprogrammen, Personal- und Verwaltungskosten sowie bei Posten in allen Ressorts vorgelegt. Die Bundesregierung müsse sich den Vorwurf gefallen lassen, auf jeden substanziellen Einsparvorschlag zu verzichten, sagte Holznagel.

Trotz der Rekordneuverschuldung und einem Konsolidierungsbedarf von bis zu 30 Milliarden Euro im Jahr 2011 schweigt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weiter eisern zu seinen Sparplänen. Zwar räumte er im ZDF erstmals ein, dass übernächstes Jahr etwa 25 bis 30 Milliarden fehlen könnten und durch hartes Sparen kompensiert werden müssen, wie das geschehen soll, ließ er aber wie bisher schon offen. Gute Vorschläge würden schnell zerredet, sagte Schäuble und wies den Vorwurf zurück, Union und FDP wollten mit ihrer Sparliste bis nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Mai 2010 warten, um die Wahlchancen an Rhein und Ruhr nicht zu beeinträchtigen. Mit Blick auf den künftigen harten Sparkurs sagte er lediglich: "Was das sein wird, muss man sorgfältig prüfen."

Schäuble verteidigt auch Steuersenkungen

Am Mittwoch hatte die Bundesregierung den Haushalt für 2010 beschlossen. Trotz der Schulden und fehlender Milliarden verteidigte Schäuble zudem das Paket mit Steuererleichterungen, das am Freitag vom Bundesrat abgesegnet werden soll. Dies sei wichtig, um Wachstum zu schaffen, sagte er Mittwochabend im ZDF-"Heute-Journal", zugleich distanzierte er sich von der in dem Paket enthaltenen Mehrwertsteuersenkung für Hotel-Übernachtungen. Das sei nicht seine Idee gewesen.

Die FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger betonte, sie halte die Kritik an Schwarz-Gelb für ungerechtfertigt. "Trotz Steuersenkungen, damit verbundenen Steuerausfällen und neuer Schwerpunkte landen wir nicht bei mehr Schulden als von der alten Koalition geplant", sagte sie der "Financial Times Deutschland". Der Etatentwurf für 2010 sehe geringere Schulden vor als noch von SPD-Finanzminister Peer Steinbrück zu Zeiten der schwarz-roten Koalition geplant. "Das hat uns keiner zugetraut. Alle, die sich schon vorab aufgeregt haben, dass die Verschuldung größer würde, sollen sich mal wieder abregen."

DPA/Reuters
 
 
KOMMENTARE (10 von 18)
 
tannebaum (18.12.2009, 10:07 Uhr)
@simbadische
habe auch zwei kinder und diese wohl gut erzogen. jedenfalls fallen sie immer wieder positiv auf.
wir unterstützen und "schubsen" sie in den schulischen aktivitäten, geben hilfe, fördern sie bei den schulpraktika mit und ich denke, sie werden es später mit ihrer bildung und ihren benimmregeln schon klarkommen. bei so viel egoisten, dummköpfen , besserwisser, die alle keine kinderstube haben, dürfte das nicht schwer werden.
Fakten (17.12.2009, 23:45 Uhr)
Und womit bezahlt die Berliner Junta dann Afghanistan?
Etwas mehr Patritismus! Das schadet dem Volk und hilft dem DAX.
OneSizeFitsAll (17.12.2009, 22:34 Uhr)
Alles hat ein Ende......
......auch die Wurst. Als ein Keynes- Gutenberg-Woll und Modigliani-Miller-Bebeutelter will ich mich gar nicht ans echte Eingemachte begeben. Es freut mich dennoch, dass hier ein grosser Teil der Menschen mit Herz und Verstand schreibt. Den ganz schlauen Wirtschaftsaktivisten hier möchte ich sagen, dass Lösungen oftmals in sehr einfachen Massnahmen zu finden sind. Z.B.
-Eine sofortige Abschaffung der Kameralistik in Bund, Ländern und Gemeinden.
-Durchsetzung der Bugetierung im Sinne Verantwortlichen Wirtschaftens.
-Eine echte Reform des ÖD auf allen Ebenen
-Sofortige Abschaffung des Berufsbeamtentums bis auf die Tätigkeiten mit wirklich schützenswerten hoheitlichen Aufgaben (z.B. Judikative, Polizei, Finanzämter...)
-Zusammenlegung von Bundesländern mit gleichzeitiger Reduzierung des Overheads
-Haftbarmachung der Verantwortlichen im öffentlichen Ausgabenbereich
und Mutti abwählen :-)

In diesem Sinne......
simbadische (17.12.2009, 16:30 Uhr)
Oh Tannebaum
sie schreiben mir aus der seele !

Aber wenn man die kommentare hier liest, dann gibt es doch einige wenige, die klare gedanken fassen können - also lassen sie uns die hoffnung nicht aufgeben !

und ich kann ihnen versichern, zumindest meine vier sprößlinge haben regeln gelernt und sind bereit, leistung zu bringen - auch wenn wir uns oft wie die deppen im dorf vorkamen beim blick auf das, was sich die nachbarn so alles leisten. und ich meine das nicht materiell. das stört mich nicht - mich stören die regelverstöße, die nicht geahndet werden. und das fängt bei kleinigkeiten an

der ehrliche SCHEINT immer der dumme...
Johann58 (17.12.2009, 16:11 Uhr)
schon vor 40 Jahren
haben wir gewusst, dass es kein unendliches Wachstum geben kann trotzdem glaubt immer noch die Mehrheit der Waehler den Unsinn, denn uns unsere Politiker erzaehlen. Nur der Staat kann ohne Sicherheiten Schulden machen, kein Mensch und keine Firma bekommt einen Kredit ohne entsprechende Sicherheit. Der Staat druckt einfach Geld. Erste Staaten sind bereits Bankrott und Deutschland ist auf dem besten Weg in die Insolvenz.

Im uebrigen ist es nicht der Haushalt der Grossen Koalition, die gibt es ja bekanntlich nicht mehr und Schaeuble wird doch wohl nicht etwas von der SPD uebernehmen, das wuerde ja bedeuten, dass er eintweder keinen eigenen Plan hat oder dass der Haushaltsentwurf der SPD gut war!

tannebaum (17.12.2009, 15:01 Uhr)
zeit für die wahrheit!
liebe politiker,

40 jahre erzählt ihr nun, es gebe ununterbrochen aufschwung, mehr geld, bessere lebensbedingungen und von allem anderen auch immer mehr und alles im überfluss.
bezahlt habt ihr das alles mit schulden. von wahl zu wahl. von regierungswechsel zu regierungswechsel...

ihr habt den leuten erzählt, dass die rente sicher ist und keiner vorsorgen muss. ihr habt erzählt, dass familie unnütz ist, es reicht doch, wenn die frau arbeitet und sich selbst verwirklicht. ihr habt die erziehung ausgesetzt und antiautoritäre bildungswege zugelassen. ihr habt jedem das tun lassen, was er wollte. ihr habt die gesellschaftlichen bindungen aufgelöst, die integration gegen die wand gefahren, die geburtenrate abgewürgt und habt alle zu egoisten werden lassen.
und ihr habt alles bezahlt. von wahl zu wahl ein wenig mehr...

am ende ist eine gesellschaft entstanden, wo eltern ihren kindern nicht mehr sagen: streng dich an, damit aus dir was wird.
ihr habt eine gesellschaft, wo jeder nur noch das macht, was er gerne möchte. er möchte die schule abbrechen - bitte sehr. die ausbildung? aber immer! und nur von staatsgeld leben und nichts lernen? auch möglich!!! ihr wollt kein deutsch lernen? geht auch! ihr wollt ne spassgesellschaft sein? unbedingt! immer party haben und ein-portionen-tiefkühlkost für dauersingles? wir machen es möglich!

jetzt haben wir eine zerfledderte gemeinschaft, viele egoisten und euch geht das geld aus um die dauerparty weiter zu finanzieren. denn zu viele sind ausgestiegen und beteiligen sich nicht mehr an deren finanzierung.
jetzt wird es zeit für die wahrheit. für das zugeben von furchtbaren fehlern.

es nützt auch nix, wenn ihr die neiddebatte selbst anheizt und den reichen alles in die schuhe schieben wollt. habt ihr die nicht selbst reich werden lassen???

schröder war der erste der sagte, dass gespart werden muss und das die party vorbei ist. gedankt hat man es ihm nicht. die eigenen parteigenossen wollten das nicht hören und widerriefen die wahrheit.
und die cdu tut so, als wäre noch geld da. aber nur, weil sie gesehen hat, was die spassgesellschaft macht, denn wenn niemand mehr deren party bezahlen will, dann wandert sie ab. die spd ist bei 19%+x und die linken, die versprechen, sie sorgen für jahrelanges weiterfeiern wird stattdessen gewählt...

aber das ist alles gelogen, denn das geld ist wirklich alle. alles geld, was die nachkriegsgeneration erwirtschaftet hat und dazu alle bisherigen schulden sind verprasst!!! und kaum einer heute hat lust sich so anzustrengen, wie es unsere omas und opas in der trümmerwelt nach 45 getan haben.

und deshalb fallen wir auch überall zurück. in der bildung, der qualität der erzeugnisse, der produktivität. für ein land, welches keine rohstoffe hat, ein fataler zustand.

aber noch will einfach niemand aufwachen....!!! haben denn alle angst vor der realität???
simbadische (17.12.2009, 14:47 Uhr)
- -STR_EDDS
Ich habe nun nicht BWL studiert und bin auch kein Wirtschafts-Weiser, aber eines habe ich doch gelernt : wenn ich kein Geld habe, muß ich meine Ausgaben auf das Nötigste beschränken und versuchen, die Einnahmen zu erhöhen. Steuergeschenke an Hotelbesitzer tun weder das eine noch das andere, oder?

Wir investieren unser bißchen Geld in die Zukunft unserer Kinder. Und in ökologisch sinnvolle Renovierung unseres (noch nicht bezahlten) Hauses. Da tun wir was für die Wirtschaft und für die Umwelt. Gleichzeitig ersparen wir uns die Unterstützung unserer arbeitslosen, weil schlecht ausgebildeten Sprößlinge und sparen Strom und Heizkosten. Womit wir wieder etwas mehr zum investieren haben - siehe oben -

Das ließe sich 1:1 auf den Bundeshaushalt übertragen!

Und wenn ich die Aussagen der meisten Wirtschaftswissenschaftler richtig verstanden habe, sehen die das genau so!
Aber warum soll ein Politiker auf einen unabhängigen Fachmann hören, wenn sich das Wahlvolk so schön verar...en läßt?
knilch_59 (17.12.2009, 12:23 Uhr)
@STR_EDDS: reicht mein Beitrag von 12:01 als erster Gegenentwurf?
Oder wollen Sie noch mehr? Es würde allerdings den Rahmen sprengen nachzuweisen, dass die alten Parteien komplett versagen, weil sie jeweils das Gegenteil dessen tun, was sie vom Namen her beanspruchen. Die CDU ist weder christlich noch demokratisch, CSU und SPD sind nicht sozial und was die FDP macht, hat weder mit freiheitlich, geschweige denn mit liberal zu tun.
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Im Bundeshaushalt manifestiert sich jahrzehntelanges sich selbst solange belügen, bis man es selbst glaubt: Wollen wir wirklich, dass über 3 Millionen (= rund 10 % der Erwerbstätigen) im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, also von Steuern und Abgaben zu bezahlen sind? Warum soll ein Staat jemandem nach 40 Jahren Erwerbsarbeit für weitere 30 Jahre 60% des Nettos als Rente garantieren müssen (Beamten und Arbeitnehmern im öD sogar über 75%)?
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Wem nützt ein Steuerrecht, das 80 Millionen Bürger zum Wurstschnappen nach Steuersparmodellen aufhetzt? In dem der Chef für seinen Weg auf die Arbeit mehr Geld zurück erhält als sein Mitarbeiter, und Arme den Weg aus dem versteuerten Einkommen vollständig bezahlen müssen? In dem der Unternehmer sein Einkommen mit 45% versteuern muss und derjenige, der nur Geld in die Firma investiert, lediglich 25% des Profits abliefern muss?
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Wie gesagt: dieser Haushaltsentwurf ist nicht nur der ökonomische, sondern vor allem der intellektuelle Offenbarungseid der Deutschen Politik!
knilch_59 (17.12.2009, 12:01 Uhr)
Politik, die auf Sicht fährt, ...
Also völlig frei von Ideen, besessen von der Ideologie des Machterhaltes. Nichts aus der Krise lernen, sondern Krise als Chance benutzen wollen, die alten Fehler weitermachen zu dürfen: Zitat Merkel: "die Wirtschaft auf den Wachstumspfad zurückführen", bedeutet Exportweltmeister, Verlust von Arbeitsplätzen in der Massenproduktion, rein in eine dubiose "Dienstleistungsgesellschaft".
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@Isabel1974: der Film ist einfach nur blöd, weil Dienstleistungen und ihr Wert und Preis darin gar nicht vorkommen. Wer den Film versteht, beweist völliges Unverständnis von Wirtschaft.
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Ja, wir brauchen eine andere Haushaltspolitik. Das kann aber nur einher gehen mit einer geänderten Wirtschafts- und Finanzpolitik, was Reformen bedeuten würde. Die aber beißen sich mit dem auf-Sicht-fahren-Wollen der Riegierigen. Weil dahinter ein Masterplan, eine Vision, stehen müsste, aber die sind aufgrund einer strikten Weisung aus der Uckermark verboten.
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Böses Wort: wir brauchen SteuerERHÖHUNGEN. Das Maß der gesellschaftlichen Umverteilung wird, leider, in den nächsten Jahren steigen müssen. Unsere Bildung / Erziehung sind unterfinanziert, dem natürlich wachsenden Bedarf der Sozialkassen wird weder etwas entgegengesetzt, noch etwas getan, um ihn zu befriedigen.
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Immer wieder: wem nützen Staatsschulden? Denen, denen die dem Staat Geld leihen können. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass der Staat pleite sei, weil er sich das Geld ja bei seinen Bürgern leiht. Wir sind Sparweltmeister mit einer Sparquote von knapp 12% der Einkommen. Unsere Spareinlagen sind fünfmal höher als die Staatsschulden. Es gibt also jede Menge Leute, die momentan mehr Geld haben, als sie brauchen, und die es nicht ausgeben möchten. Bei denen hat eine Steuerreform anzusetzen: Höhere Zinsabschlagsteuer oder zinslose Zwangsabgabe an den Staat. Wer sich dem entzieht und dann doch lieber sein Geld ausgibt, macht dann alles richtig. Der fördert dann die Wirtschaft direkt und braucht sich nicht mehr über die (zu) hohen Abgaben zu beschweren. Und mehr Spaß am Leben gibt es obendrein!
STR_EDDS (17.12.2009, 12:00 Uhr)
@simbadische
Dann treten Sie doch den intellektuellen Gegenbeweis an und formulieren, wie ein Haushaltsplan (mit dem Aktuellen sind Sie und andere ja offenbar nicht einverstanden) denn bitteschön aussehen sollte.
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Als der erste Entwurf des Bundeshaushaltes durch die GroKo (auf dessen Zahlen der Aktuelle ja fußt) vorgestellt wurde, hat hier niemand gebrüllt.
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Aber es ist wie bei jedem Thema: es wird kritisiert ohne Alternativen zu benennen. Entweder aus mangelnder Sachkenntnis (und das unterstelle ich den meisten Kommentatoren hier) oder aus dem Wissen heraus, dass manche Tatsachen und Wahrheiten so unbequem sind, dass sie selbst unter sozialistischem Rotlicht nicht erfreulicher werden.
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