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21. Juli 2009, 15:08 Uhr

Bundesbank kassiert nichts als Spott und Hohn

Wolfgang Clement wäre seit einigen Tagen soweit, andere müssten nach dem Willen der Bundesbank noch länger auf die Rente warten als ohnehin schon. Das Institut schlägt vor, dass die Deutschen erst mit 69 in die Rente gehen. Die Reaktionen sind vernichtend: Selten ist eine Idee so schlecht angekommen. Dabei ist es für die Bundesbank nur Musik aus ganz ferner Zukunft.

Bundesbank, Rente mit 69, Niebel, Scholz, Wiesehügel

Reif für die Rente: Wolfgang Clement ist am 7. Juli 69 geworden - und damit auch für die Bundesbank im rückzugsfähigen Alter© Marcus Brandt/DDP

Der Vorschlag der Bundesbank für eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre in den nächsten Jahrzehnten ist bei Politikern und Gewerkschaften auf scharfe Ablehnung gestoßen. "Das ist Quatsch", sagte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz dem "Hamburger Abendblatt". Es wäre viel gewonnen, "wenn nicht ständig neue unsinnige Vorschläge das Licht der Welt erblicken würden". Auch Politiker von FDP, Grünen und der Linkspartei verwarfen am Dienstag eine erneute Heraufsetzung des Rentenalters. Die Gewerkschaft IG Bauf nannte die Forderung absurd.

Die Bundesbank hatte in ihrem Monatsbericht angesichts der steigenden Lebenserwartung die stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2029 als geeignete Maßnahme bezeichnet. Zugleich brachte die Notenbank eine weitere Erhöhung ins Spiel - allerdings sehr langfristig. "Wenn das Verhältnis von Ruhestands- und Erwerbsphase näherungsweise konstant gehalten werden soll, wäre (...) bis 2060 eine Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 69 Jahre notwendig", heißt es im Monatsbericht.

Mit 69 Steine schleppen?

IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel erklärte, die Bundesbanker sollten mal auf eine Baustelle kommen und Zementsäcke und Steine schleppen. "Am Schreibtisch in der Bundesbank kann man es vielleicht bis 69 aushalten, auf der Baustelle ist die Vorstellung grotesk." Schon die Rente mit 67 bedeute für Arbeitnehmer, deren Gesundheit nicht mitmache, oft zwei Jahre länger Hartz-IV oder hohe Abschläge bei der Rente.

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel kritisierte, die Bundesbank-Forderung gehe an der Lebenswirklichkeit vorbei. "Die Bundesbank sollte sich lieber um eine verbesserte Bankenaufsicht kümmern, als die Bürger mit solchen Parolen zu verunsichern", sagte er der "Berliner Zeitung". Auch die Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast sagte, die Notenbank wäre gut beraten, ihr Kerngeschäft zu erledigen und sich um die Sicherheit des Bankensystems zu kümmern. Spekulationen über die Höhe des Rentenalters in 50 Jahren sollte die Bank unterlassen, das dies nur zusätzliche Verunsicherung schaffe, sagte sie derselben Zeitung.

Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine erklärte, eine weitere Erhöhung des Rentenalters laufe auf eine erneute Rentenkürzung hinaus. Die Bundesbank stelle ihre Forderung in direktem Bezug zu den durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark in Anspruch genommenen Staatsfinanzen. Von einer Erhebung einer Vermögenssteuer oder einer Börsenumsatzsteuer zur Verbesserung der Staatsfinanzen sei bei der Bundesbank hingegen nichts zu lesen.

Reuters
 
 
KOMMENTARE (10 von 84)
 
Margrit1 (23.07.2009, 23:46 Uhr)
neu Sau durchs Dorf
Seit wann beschäftigt sich die Bundesbank mit der Rente? Haben die nicht genügend zu tun?
Hätten die Politker nicht die letzten 25 Jahre unsere Rentenversicherung bestohlen, wäre genug Geld vorhanden.
Würden aus unserer Rentenversicherung nicht laufend versicherungsfremde Leistungen bezahlt, ebenfalls.
Leistungen, die Staatsaufgabe sind und somit von alleen Steuerzahlern zu zahlen wären.
Und würden nicht mittlerweile Mio Rente beziehen, die nie eingezahlt haben, häten wir kein Problem.
Der Staat sieht unsere Versicherungen (das betrifft auch die Krankenvers.) als eigenen Spartopf an, da liegt das Problem.
Und würden jugnenh Leute nicht 10 Jahre über eine Uni rutschen und erst mit 30 und später ins Berufsleben gehen, wäre auch so manches anders.
Aber es ist ja so einfach mal über die Rentner zu schimpfen.
Am besten wäre es doch, man jagt täglich ein paar Rentner bei Rot büer die Ampel und nennt das ganze dann sozialvertägliches Ableben, dann hat man das Problem gelöst.
REINI2 (23.07.2009, 23:01 Uhr)
Die Demografie – Lüge!!
Hier gibt es noch immer Schreiber, die nicht begriffen haben, dass es NICHT auf die Demografie ankommt ob man Die Rente bezahlen kann!
Es sind die Reichen und Neoliberalen, die solche LÜGEN verbreiten lassen.... über Medien die ihnen gehören!!
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„Vor 100 Jahren konnte ein Landwirt gerade einmal acht Menschen ernähren - heute sind es 80. Seine Produktivität hat sich gewaltig gesteigert. Sind wir heute bei den Renten vielleicht in einer ähnlichen Situation? Werden - was jetzt noch unvorstellbar scheint - in 30 Jahren einige wenige Junge viele Alte versorgen können?
Seit rund zehn Jahren haben Politiker und Medien die demographische Katastrophe als Megathema entdeckt, schüren Panik und rechtfertigen so Einschnitte ins soziale Netz. Dabei kann man die Zahlen, die vom statistischen Bundesamt vorgelegt werden, auch ganz anders interpretieren.
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Die Zahlen, die zunächst scheinbar eine ganz klare Sprache sprechen: Im Jahr 2000 finanzierten noch 4,1 Erwerbsfähige einen Rentner. 2050 sollen es nur noch zwei sein. Aber ist damit der Sozialbankrott wirklich vorprogrammiert? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Nein!
Schon seit 1871 gibt es immer weniger Erwerbsfähige pro Rentner. 1871 - zu Beginn der Bevölkerungsstatistik - waren es noch 14 Erwerbsfähige, die einen Rentner finanzierten. 1950 noch sieben, und heute sind es vier. Und trotzdem ging es Rentnern und Arbeitern immer besser.
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Die Arbeitsproduktivität der Beschäftigten hat sich in dieser Zeit so fulminant entwickelt, dass das möglich war und parallel sowohl der Arbeitende als auch der Rentner viel mehr Geld bekommen hat."
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Doch in Deutschland wird die Bevölkerung mit statistischen Winkelzügen systematisch in Angst versetzt. Was der Bevölkerung hier in der Regel vorgehalten werde, ist der Altenquotient. Während in 2000 noch dreißig Rentner auf einhundert Erwerbsfähige kommen, würden für 2050 schon sechzig prognostiziert. Eine Steigerung der Belastung um einhundert Prozent. Das klingt im ersten Moment erschreckend.
Doch nicht nur Alte, auch Kinder und Jugendliche müssen versorgt werden. Das beschreibt der Jugendquotient. Und hier soll die Belastung von 34 auf 29 zu Versorgende bis 2050 leicht sinken.
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In den letzten zehn bis 15 Jahren ist das Geld nicht in die Sozialkassen geflossen, weil die Arbeitnehmer auch kaum mehr Lohn bekommen haben. Die andere Sache ist aber falsch:
Das Geld, was erspart wurde beim Arbeitnehmer, ist nicht in sinkende Preise eingegangen, sondern in ganz massiv steigende Unternehmensgewinne, was man auch jeden Tag in der Wirtschaftspresse lesen kann."
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Tja Leute, das sagt euch keiner..... ihr sollt auch dumm gehalten werden, damit ihr euch am Ende sogar „freut“ wenn man euch betrügt!!
Den Artikel könnt ihr hier ganz lesen:
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=3286146/zan5l9/index.html
crvnshkr (22.07.2009, 12:42 Uhr)
80 KOMMENTARE - WOW!!!
Hier liegen die Nerven aber ganz schön blank... Um's kurz zu machen:
1) Warum die Bundesbank sich über das Renteneintrittsalter in 50 (fuffzich!) Jahren Gedanken macht und das auch noch mitten ins Sommerloch posaunt, ist mir ein Rätsel.
2) Bei Lichte besehen ist die Meldung genau so "brisant" wie Aussagen, dass es in x-hundert Jahren keine blonden Menschen mehr gibt oder der Meeresspiegel um so und so viel Meter ansteigen wird. So was kann doch kein Mensch wissen!!!
3) Wie gewohnt finde ich die Flut an "Die-Welt-ist-ja-so-schlecht!"-Kommentaren, die rein gar nichts mit dem Artikel zu tun haben, einfach nur erstaunlich. Ihr habt doch alle Recht! Der Rest auch.
OttoB (22.07.2009, 12:36 Uhr)
@Hallodri
Wenn sie nur die Einkommem meinten, dann hätten sie es besser geschrieben ich hätte dann gleich schreiben können das diese Aussage völliger Quatsch und ein Verdummungsversuch ist, denn sie haben geschrieben hiervon werden die Sozialleistungen bezahlt.
Das nur von der Einkommensteuer die Sozialausgaben bezahlt werden ist Blödsinn³ für wie dumm hatten sie die Menschen hier.
Jeder der sich nur ein bisschen für Politik interessiert weiß, das das nicht stimmt, zB weiß jeder das ein Teil der Ökosteuer dahin fließt.
ZITAT:
Und wer mit 62 nicht mehr will, mus zusehen, daß er bis dahin ein privates Kapital hat, um seinen Lebensstandard zu haltn...
Das Bedeutet das Niedriglöhner deren Geld nicht mal zum Leben reicht für sie keine vollwertigen Menschen sind.
Genau das ist das Problem des Neolieberalismus.
Halodri73 (22.07.2009, 11:54 Uhr)
@OttoB
Mein Kommentar auf den Sie sich beziehen, betraf das Einkommensteueraufkommen.
Daß jedoch diese Gruppe auch einen größeren Teil der Kapitalertragsteuer und durch höheren Konsum sicher auch prozentual ein wenig mehr Merhwertsteuer aufbringen dürfte, ist ja nur logisch, war allerdings nicht in meiner Aussage immanent. Sorry, wenn ich mich da missverständlich ausgedrückt habe.
In dieser Diskussionsrunde sollte auch nicht darum gehen, ob die Reichen reich sein dürfen, sondern wie wir das Rentendilemma lösen. Und Vorschläge à la " nehmt doch einfach die "Rente" der Politiker" einiger Poster hier helfen da nicht weiter.
Ich halte da mehr von sinnvollen Anreizen zur privaten Vorsorge und einem flexibleren Modell der Eintrittsregelung, wenn es um das Beginnalter der Ruhestands geht. Berufständische Versorgungswerke könnten etwas die früheren Eintrittsalter von schwer körperlich tätigen Menschen finanzieren bzw. die Rentenabschläge ausfedern, während Bürohengste ( wie ich einer bin...) ja auch länger arbeiten können, ohne die Gesundheit zu riskieren. Und wer mit 62 nicht mehr will, mus zusehen, daß er bis dahin ein privates Kapital hat, um seinen Lebensstandard zu haltn...
Halodri73 (22.07.2009, 11:47 Uhr)
@Kabelmann
Sie haben in einigen Punkten Recht, verkennen aber einen Teil des Gesamtproblems, wenn Sie die Demographische Entwicklung außer Acht lassen. Es muss eben beides betrachtet werden. Das Rentensystem wie wir es haben ist darauf ausgelegt, bei Vollbeschäftigung zu Funktionieren ( am Anfang war sogar noch echte Vollbeschäftigung gemeint und nicht 4% Arbeitslose, ab denen man heute schon von Vollbeschäftigung spricht!) UND ging von einer weiter wachsenden Bevölkerung aus. Beide Grundannahmen haben sich nicht bestätigt - mit fatalen Folgen.
Selbst heute wären die Rentenkassen bei Vollbeschäftigung kaum in der Lage, die Zahlungen alleine zu finanzieren.
Es reicht also nicht zu sagen: "Naja, nur weil die Löhne zu gering sind, ist die Kasse leer. Die Löhne mögen nicht im gleichen Maße, wie die Produktivität gestiegen sien - das geht auch schon in der theorie gar nicht, denn die Produktivitätssteigerung kommt ja nicht daher, daß der Mensch stärker geworden ist, sondern durch Maschinen, die auch erstmal bezahlt werden müssen. Und die Löhne und Gehälter sind in den letzten Jahrzehnten stärker gestiegen, als die Inflation! Bei einem funktionierenden Rentensystem hätten demnach die Renten genauso steigen müssen. Sind sie aber nicht! Warum?
Weil das System nicht dafür ausgelegt ist, den Lebensstandard zu halten, sondern nur um eine Grundsicherung zu gewährleisten ( wie Knilch_59 richtig angemerkt hat. Er hat Recht: Wer mehr will, der muss selbst vorsorgen )
Übrigens ist eine Beteiligung an einem Unternehmen noch keine direkte Wertschöpfung - da haben Sie schon Recht -, trägt jedoch zur Wertschöpfung bei, denn ohne Kapital gäbe es keine Investitionen.
Wenn wir endlich einsähen, daß es eben um Demographie UND Arbeitsmarkt geht, wären wir schon einen Schritt weiter in Richtung Lösung.
REINI2 (22.07.2009, 10:53 Uhr)
ALLE müssen einzahlen!!
Wenn zu wenig Geld in den Rentenkassen sind, so muss man sagen, dass aus dieser Kasse schon immer geplündert wurde!!
Versicherungsfremde Leistungen nennt man das! Unter anderem wurde die Einheit dadurch finanziert!
Nicht durch STEUERN FÜR ALLE..... nein... die Reichen teilten den Osten unter sich auf und die Arbeitnehmer zahlten ALLES!
Es gibt genügend Beispiele im Internet.... hier nur eine Seite von vielen:
http://www.rentenreform-alternative.de/versichfremd.htm
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Das Volk wurde von Politik und Wirtschaft schon immer ausgeplündert!
Deshalb müssen endlich ALLE EINZAHLEN!
Anscheinend bringt dass nur die Schweiz fertig..... bei uns bekommen die Politiker Spenden, damit es nicht so kommt!
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Wir brauchen den MINDESTLOHN um den Arbeitnehmern endlich wieder eine Existenzsicherung zu geben! Vermögenssteuer muss WIEDER eingeführt werden! Unternehmensgewinne höher besteuert und Spitzensteuer für Reiche auf 55% gesetzt werden!! Es ist außerdem ein Unding , dass die Pensionen nur nach den letzten drei Jahren berechnet werden ( Wo schon mal eine Beförderung ansteht!)...... und der „blöde“ Arbeitnehmer ein ganzes Leben auflisten muss!!
Pensionen gehören endlich gedeckelt!! Schluss mit der Ausbeutung!
REINI2 (22.07.2009, 10:29 Uhr)
VOLKSVERDUMMUNG!!
Ich kann es langsam nicht mehr hören.... Wir werden alle Hundert!
WER wird Hundert?? Der hatz4 Empfänger, oder der Pensionär?? Der Rentner.... mit 600€??
Hört doch auf die Menschen zu VERDUMMEN!!
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Alt werden nur die Reichen und die zahlen NICHT in die Rentenkasse ein!!
Pensionäre zahlen auch nicht in die Kasse ein... leben also auch von den Armen!! Die bekommen immer weniger Lohn, aber den MINDESTLOHN wollen nur die Linken!!
Ach, das würde die Arbeitslosigkeit nach oben treiben!!?
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Ich würde sagen, dass die Finanzkrise die Arbeitslosen produziert! Dabei hat die Wirtschaft und die Banken doch ALLE FREIHEITEN bekommen!
Überall wurde ausgebeutet... mit dem Ergebnis, dass alles verzockt wurde!
Wir zahlen die Schulden dieser Betrüger!Die geben uns Kredite, die WIR zahlen, damit wir die Schulden dieser Verbrecher begleichen können!
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Das ist so, als würde ein Bankräuber versuchen in der Spielbank sein geraubtes Geld zu vervielfachen....... und dann... als alles weg ist, zur Bank geht, sich beschwert und verlangt, dass die Bank seinen Verlust ersetzt!!
Und diese Bank bedankt sich dann auch noch!
REINI2 (22.07.2009, 10:13 Uhr)
Bundesbank hat die Finanzkrise mit verursacht!
Die Bundesbank sollte sich schämen so einen Stuss zu verbreiten! Sie hat doch auch Mitschuld an dem ganzen Finanzdesaster!
Die Bundesbank kontrolliert doch die Landesbanken …... und wo war die Kontrolle?? Ich würde mal die Herren auswechseln.... und zwar ohne Abfindung!! Bei Wiki steht unter anderem:
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„Andererseits wirkt die Bundesbank an der Bankenaufsicht mit. Hierbei arbeitet sie eng mit der BaFin zusammen. Dabei geht es vor allem um die Sicherung der Stabilität des Finanzsystems. Die Bundesbank übernimmt dabei die laufende Überwachung der Banken, wertet also die Jahresabschlussberichte der Institute aus und führt Prüfungen nach § 44 KWG (siehe Kreditwesengesetz) durch. Sie liefert die statistischen Daten zur wirtschaftlichen Lage der Kreditinstitute. Die BaFin erlässt Verfügungen, Prüfungsanordnungen und Rundschreiben, meist in Abstimmung mit der Bundesbank.“
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Die Bafin ist doch nur ein Abnicker! Wie ein Brandstifter, der sich selber kontrolliert!! In Wahrheit haben wir einen Kapitalismus, der von der Gier lebt! Es wird Zeit, dass die Linken über 20% kommen, damit dieses Pack endlich aufhört uns auszubeuten!!
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Was unsere Bundesbank noch für Aufgaben hat hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bundesbank
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Jedenfalls nicht für Rentenkürzung zu plädieren!
REINI2 (22.07.2009, 09:59 Uhr)
Die Reichen beuten den Staat aus!
Halodri73 (21.7.2009, 21:36 Uhr) hör doch bitte auf die Menschen zu verdummen! Wie kann man so unverschämt sein und behaupten, dass die Reichen den Staat finanzieren!?? Die BEUTEN DEN STAAT AUS!
Damit du auch mal weißt wer hier die Steuerlast trägt, ein kleiner Auszug aus dem Stern (erstaunlich, aber wahr..)
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„Der Staat ist ein Geldjunkie und deshalb nicht wählerisch. Er holt sich den Stoff, wo er ihn am leichtesten bekommt: bei den Arbeitnehmern. Wenn am Monatsende das Gehalt fließt, fließt auch die Lohnsteuer. Im vergangenen Jahr 132 Milliarden Euro. Wer eine CD kauft oder sich die Haare schneiden lässt, gibt auch dem Staat - die Mehrwertsteuer. 170 Milliarden Euro zuletzt. Weiter umzingelt sind wir von: Kraftfahrzeugsteuer, Biersteuer, Lotteriesteuer oder Alkopopsteuer, und Mineralölsteuer!“
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„Die Hauptlast des Steuerstaats schultern die Arbeitnehmer, zwei Drittel bis drei Viertel der 540 Milliarden Euro stammen aus ihren Taschen, schätzen Experten. 100 Milliarden zahlen die Firmen, und vielleicht 20, 30 Milliarden Euro geben die Zins-Menschen ab, die Geld arbeiten lassen. Genau weiß es keiner, weil es über die Steuern viele Zahlen gibt, nur diese politisch hochbrisanten nicht.“
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„Laut DIW ist der Anteil, den die Superreichen beitragen, inzwischen um ein Fünftel geringer als Anfang der 90er Jahre. Das hat Gründe. Der Spitzensteuersatz sank, und bei den Reichen wachsen die Einnahmen aus Vermögen und Unternehmensgewinnen überproportional, sie machen mittlerweile 95 Prozent ihrer Einkommen aus - bei denen aber ist der Zugriff für den Fiskus am schwersten. Auch dank Anlagefirmen wie Alternative Capital Invest, die Niki Lauda, Boris Becker und Michael Schumacher aufmarschieren lassen.“
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„Banker und Steuerberater lieben komplizierte Steuergesetze. Neue Gesetze versprechen neue Kunden. Als Anfang des Jahrtausends Hans Eichel die Steuerregeln für Dividenden änderte und Aktien stärker belastete, gebar die Geldindustrie die "Zertifikate" auf ausgewählte Aktien. Mit diesem Finanzpapier kassiert der Anleger weiter Dividenden steuerfrei, und aus dem Nichts entstand eine Zertifikate-Industrie mit einem Volumen von 100 Milliarden Euro im Jahr 2005. Weltweit einmalig.“
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„Finanzminister Steinbrück hat 2009 die Abgeltungsteuer eingeführt, womit Kapitaleinkünfte nur mit 25 Prozent belastet werden statt mit dem individuellen Einkommensteuersatz von bis zu 42 Prozent. Schon holen Berater aus der Schublade Produkte wie "Dachfonds", und Steuerexperte Fuest klagt: "Die Abgeltungsteuer ist ein Konjunkturprogramm für die Bankbranche."
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