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Die Bundesregierung sieht die gesetzliche Rente in einer guten Verfassung, beklagt aber Defizite bei der zusätzlichen Altersvorsorge.
Das Bundeskabinett berät heute unter anderem über den Fortschrittsbericht Afghanistan und die Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr an der NATO-Truppe ISAF.
Aller Diskussion zur Altersarmut zum Trotz: In den kommenden Jahren sollen die Renten so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr steigen. So sieht es Medien zufolge der Rentenversicherungsbericht vor.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die von der Bundesregierung geplante Absenkung des Rentenbeitrags kritisiert.
Die Rente ist sicher - nur ihre Höhe nicht. Während sich das Durchschnittseinkommen in den kommenden Jahren um die Hälfte erhöht, steigt das Rentenniveau voraussichtlich um 34 Prozent. Wer im Alter mit dem Einkommen auskommen will, muss zusätzlich vorsorgen.
Die zwanzig Millionen Rentner Deutschlands müssen finanziell bluten: In den kommenden beiden Jahren erhalten sie keinen Cent mehr - müssen aber mit der Mehrwertsteuererhöhung zurecht kommen.
Die Rente wird in Zukunft nicht mehr zum Leben reichen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Rentenbericht. Arbeitsminister Franz Müntefering ist dennoch überzeugt, dass "Sicherheit im Alter möglich" sei.
Im Rentensystem wird bald ein Finanzloch klaffen, in das die jetzt 35- bis 45-Jährigen fallen werden - die sogenannte "Sandwich-Generation". Im Interview mit stern.de sagt FDP-Sozialexperte Heinrich Kolb warum sie nichts dagegen wird tun können.
Die Renten schrumpfen, die Bürger sollen ihre Altersversorgung zu einem großen Teil privat absichern. Der Bund der Steuerzahler fordert dies auch für Politiker und will ihnen die staatlichen Zuschüsse kürzen.
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