. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
20. Mai 2010, 19:22 Uhr

Beklemmung vor dem Tag X

SPD, Grüne und Linke machen nicht mit, selbst bei FDP und Union gibt es Abweichler: Heute soll der Bundestag die Regierung ermächtigen, Bürgschaften in Höhe von knapp 148 Milliarden Euro an klamme EU-Länder zu verteilen. Ein Rundgang vor der Abstimmung. Von Lutz Kinkel

Euro, Rettung, Bundestag, Angela, Merkel, Wolfgang, Schäuble, Finanzmarktkonferenz, Bundesfinanzministerium, Finanzmarkttransaktionssteuer, Oxfam, Attac, Jesuiten, Jörg, Alt

Moderne Robin Hoods beim "Foto-Stunt": Oxfam, Attac und ein Jesuitenpater demonstrieren in Berlin für die Finanzmarkttransaktionssteuer© Markus Schreiber/AP

Donnerstagvormittag, Brandenburger Tor: Ein weiß gepanzerter Soldat aus der Science-Fiction-Serie "Star Wars" vertritt sich die Füße. Auch ein Offizier der Roten Armee und ein amerikanischer Militär haben Stellung bezogen. Die Touristen lachen, die Kameras klicken, jeder kann sich mit diesen dramatisch kostümierten Figuren fotografieren lassen - Kostenpunkt: ein Euro. Es ist ein kleines Geschäft, das hier betrieben wird.

Und dann wären da noch etwa 30 bis 40 Robin Hoods, in grüner Kluft, manche tragen sogar Pfeil und Bogen. Das Bild mit ihnen ist kostenlos, denn das ist ein "Foto-Stunt", wie die Pressedame sagt, den ein Jesuitenpater, Oxfam und Attac inszenieren. Der Zweck der Übung steht in großen Lettern auf Transparenten: "Armut bekämpfen. Entwicklung finanzieren. Klima schützen." Und damit auch jeder versteht, wie das zu erreichen ist, fährt eine Kutsche mit prall gefüllten Geldsäcken vor. Die Robin Hoods entern das Gefährt und stibitzen kleinere Geldsäcke. Das soll versinnbildlichen, was eine Finanztransaktionssteuer leisten könnte. "Es gibt nun eine reale Möglichkeit, eine solche Steuer einzuführen", schwärmt Jesuitenpater Jörg Alt. Später sagt er, dass er mal Politiker werden wollte.

Auch Unionisten wird schwummerig

Die realen Politiker, vor allem jene der SPD, glauben auch daran. Aber da sich die Regierungskoalition nicht kompromisslos dem Ziel einer Finanzmarkttransaktionssteuer verschrieben hat, wollen sich die Sozialdemokraten bei der Abstimmung über das Euro-Rettungspaket am Freitag enthalten. Gleiches werden die Grünen tun, aber aus einem anderen Grund: Sie wollen zunächst den Vertrag über die Zweckgesellschaft prüfen, der Kreditgarantien an notleidende EU-Staaten ausgeben soll. Es geht um ein Gesamtvolumen von 750 Milliarden Euro, Deutschland soll Bürgschaften in Höhe von knapp 148 Milliarden Euro beisteuern. Bei diesen Summen wird selbst Christdemokraten schwummerig. Nach stern.de-Informationen zählte die Unionsfraktion bei der Probeabstimmung am Donnerstag sieben Nein-Stimmen, zwei Enthaltungen und drei Ausfälle wegen Krankheit. Die FDP meldet optimistisch, dass sie die meisten Abweichler eingefangen habe. Gleichwohl: Es könnte knapp werden. "Wir ziehen uns warm an", sagt einer aus der CDU-Fraktion.

Die Finanzmarkttransaktionssteuer, Objekt der Begierde aller Robin Hoods, ist an diesem Donnerstag ohnehin vorerst gescheitert. Der Vertreter des kanadischen Finanzministeriums, der zur internationalen Finanzmarktkonferenz in Berlin angereist ist, bescheidet knapp, dass sein Land dies nicht mittragen wird. Kanzlerin Angela Merkel nennt das "extrem frustrierend", will auf dem G-20-Gipfel in zwei Wochen jedoch weiter dafür werben, dass die Finanzbranche an den Kosten der Krise beteiligt wird, mit welcher Steuer auch immer. Merkel steht unter großem Druck, am Mittag läuft eine Emnid-Umfrage über den Ticker, wonach 63 Prozent der Bürger kritisieren, sie habe ihre Regierung nicht im Griff und beweise keine Führungskompetenz. Die Union fällt in dieser Umfrage, die der TV-Sender N24 veröffentlicht, auf 31 Prozent Zustimmung.

Sarkozy und die "Vollkaskoversicherung"

Der große Saal im Bundesfinanzministerium an der Wilhelmstraße, einem monumentalen Steinklotz aus der Nazi-Ära, ist beinahe bis auf den letzten Platz besetzt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gibt am Nachmittag Auskunft über die Resultate der Finanzmarktkonferenz. Er sagt: "Das Verfahren, das wir diese Woche anwenden müssen, können wir ja nicht jedes Mal anwenden." Soll heißen: Es ist unmöglich, noch mehr Milliardenbürgschaften auszustellen, wenn wieder ein Land der Eurozone kurz vor dem Bankrott steht. Deshalb sei es dringend geboten, die Möglichkeit einer "geordneten Restrukturierung" zu schaffen. Was wiederum bedeutet, dass ein solches Land dann von allen gerettet werden muss, auch von den Banken.

Hans-Werner Sinn, Chef des Münchener Ifo-Instituts, hätte die Banken gerne jetzt schon beteiligt. Über den Rettungsschirm, den die EU nun aufspannt, sagt er stern.de beim Verlassen des Finanzministeriums: "Das ist wie eine Vollkaskoversicherung." Richtig wäre im Fall Griechenlands ein "Haircut" gewesen, also eine Beschneidung sämtlicher Forderungen, die an das Land gestellt werden. Dies aber hätten die Südländer verhindert. Wie der britische "Guardian" berichtet, hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy Merkel damit gedroht, die deutsch-französische Freundschaft aufzukündigen und aus der Eurozone auszusteigen, wenn sie sich nicht zu dem Rettungsschirm verpflichtet. Sicher ist, dass eine Pleite Griechenlands vor allem französische Banken getroffen hätte. Sie hatten mehr als 52 Milliarden in griechischen Staatsanleihen investiert.

Die SPD und ein sehr großes Problem

Und die Finanzmarkttransaktionssteuer? Ach ja, sagt Sinn. Die würde von der Koalition doch nur so heiß diskutiert, um die SPD ins Boot zu holen. Sicher, diese Steuer könne die Spekulation etwas eindämmen und Geld in die Staatskassen spülen. Aber das Problem sei doch sehr viel größer.

Das, so viel ist sicher, sehen auch Merkel und Schäuble so.

Von Lutz Kinkel
 
 
KOMMENTARE (10 von 19)
 
Flugor (21.05.2010, 21:22 Uhr)
@ icetigermatt
Quelle: ZDF
http://www.youtube.com/watch?v=Y-lHpCl8ucg

Davon einmal abgesehen enthält der Bericht ziemlich viel Unsinn, denn Staatsschulden lassen sich nur sehr schlecht abbauen, so lange die Bürger nicht Sparguthaben auflösen, d.h. jenen damit nachverlagerten Konsum auch durchführen.

Der Steuerzahler macht nichts anderes als für den Fall, dass Griechenland seinen Zins nicht zahlen kann, diesen über Steuereinnahmen dem Sparer zu bezahlen.

Jener Schutzschirm funktioniert so wie ich es beschrieben habe...

Es dürfte doch schon vielen aufgefallen sein, dass Medienberichte einem immer dann sinnlos/falsch erscheinen, wenn sie das eigene Fachgebiet berühren. Wenn Medienberichte über das eigene Fachgebiet offenkundig Unsinn berichten, warum sollen sie dann korrekt sein, wenn sie über etwas berichten, bei dem man nicht beurteilen kann, ob es falsch ist?

Zu Bankenpleiten:

Banken vermitteln zwischen Schuldnern und Gläubigern (z.B. Sparern) und schützen den Sparer durch ihr Eigenkapital vor dem säumigen Schuldner, denn Schulden und Geldvermögen (Sparguthaben, etc...) sind nur zwei Seiten des gleichen Kreditvertrages:

Wenn Sie ihren Gebrauchtwagen verkaufen wollen und der Käufer muss zu Ihrer Bezahlung einen Kredit aufnehmen, dann entsteht in jenem Moment Geld, wo Ihr Käufer den Kreditvertrag unterschrieben hat.

Überweist er Ihnen nun den Gegenwert des Autos, erhalten Sie Geldvermögen, der Käufer hat hingegen Schulden in gleicher Höhe + den Zins.

Zahlt der Schuldner nicht seinen Kredit ab, ist dies nicht Ihr Problem, sondern das der Bank, welche über ihr Eigenkapital Ihr Geldvermögen schützt. Damit sie diese Verluste verkraftet, macht sie das Gleiche wie jeder Kaufmann: Die erhebt einen Aufschlag. Das ist der Zins...

Ginge nun die Bank Pleite, weil ihr Eigenkapital verbraucht ist, "müsste" dann zwangsläufig auch Ihr Geldvermögen angegriffen werden, denn es stellt die Gegenposition der nicht rückzahlbaren Schulden dar.

Das wollen Sie aber ganz bestimmt nicht, deshalb darf eine Bank nicht Pleite gehen...

An Lehmann konnte man erkennen, was geschieht, wenn eine Bank Pleite geht: Tausende Kleinsparer haben viel Geld verloren.

Genau dies fordern aber _Sie_, wenn Sie fordern, eine Bank solle auch Pleite gehen dürfen.

Ähnlich ist das mit Staaten der Eurozone:

Ginge GR Pleite, würden minimal 300 Mrd. ? an Sparguthaben (und damit zukünftigem Konsum!) vernichtet werden.

Weil Insolvenzen dieser Größe immer auch Folgeinsolvenzen verursachen (weil z.B. irgend ein Unternehmen sein Geld nicht mehr wieder sieht), ist der Folgeschaden erheblich größer als die ursprünglichen 300 Mrd. ?

Im Falle von Lehman wären wenige Milliarden nötig gewesen um zu verhindern, dass durch die Lehmann-Pleite 500 Mrd. USD an direktem Schaden entstanden und alleine in den USA weitere 2200 Mrd. USD an Folgeschäden.

Es stehen sich also wenig "Stützungsgeld" und irrsinnige Schäden gegenüber. Also macht man es so, wie beschrieben. Damit es kein "Lehmann 2" geben kann (mit noch viel schlimmeren Folgen), erfolgt die Beratung der Politik durch Zentralbanken und normale Banken.

Diese Zusammenhänge erklärt Ihnen aber kein Journalist, denn dazu müsste er ja recherchieren...
icetigermatt (21.05.2010, 11:12 Uhr)
@Flugor
73% ???
Quelle bitte!

Es werden doch nur die Banken gerettet, jetzt mal die Französischen, durch den Deutschen Steuerzahler!
Bis zur nächsten Krise!
Und wofür? Es sind doch die Groß-/Investment Banken, die mit Geldern von unserem Staat zu Niedrigstzinsen geliehen das im Casino weiterzocken, eine Blase nach der anderen erzeugen und Milliardengewinne einfahren. Wenn sie sich dann verzockt haben, werden sie wieder mit Steuergeldern gerettet.
Die Party geht so immer weiter, bis zum großen Knall, leider wird dann nicht nur Griechenland pleite sein.
Solange die Regierungen von den (Gier-) Bänkern beraten werden, geht das so weiter.

Die einzige Lösung ist,

Banken und Staaten müssen pleite gehen dürfen, die Manager müssen für ihre Fehler auch geradestehen und einige würden in den Knast wandern, da bin ich mir sicher.
Natürlich wird es eine Rezession geben, aber danach geht es wieder aufwärts.
Der große Knall wird kommen, nur wird er umso schlimmer, je länger es hinausgezögert wird.
Hamskibamski (21.05.2010, 10:16 Uhr)
@ Henning100
Würde Sie bitte mal richtig lesen was ich geschrieben habe ! Ich habe mit keinem Wort zur Gewalt aufgerufen, dass bitte zur Kenntnis nehmen.
Die DDR wurde auch friedlich gestürzt und genauso können wir die Wirtschaftsdiktatur stürzen und eine soziale Marktwirtschaft einführen die Deutschland nach dem Krieg wieder auf die Beine gebracht hat.

Aber keine Chance mehr den Kapitalverbrechern und deren HelfersHelfer !

Diese Verbrecher und die politischen HelfersHelfer die diese Krise zu verantworten haben, gehören für lange Zeit in den Knast.
Flugor (21.05.2010, 10:11 Uhr)
73% der "Griechenlandschulden"
hält der deutsche Sparer in Form von Lebensversicherungen, Riestersparplänen und Fondsanteilen.

Würde man Griechenland einen "Haircut" erteilen, wäre minimal diese Summe "Lehmann-mäßig" weg.

Weil Staatsschulden idR. nur dann zurück gezahlt werden können, wenn der Bürger sein gespartes Geld ausgibt (einfach weil sie idR. dazu die Gegenposition bilden), ist aus "technischer Sicht" nur wichtig, dass "irgendwer" jene Schuld "absichert" und der Staat Griechenland weiter die zugehörigen Zinsen zahlt.

Nichts anderes aber macht jener Schutzschirm, d.h. es fließen eben keine xxx Milliarden nach Griechenland, sondern es handelt sich dabei nur um einen technischen Vorgang, welcher übrigens in Deutschland ca. 3200 pro Jahr stattfindet...

Wichtig sind nur zwei Dinge:

1. Dass Griechenland seine Zinsen bedient, denn diese stehen dem deutschen Sparer zu.

2. Eine griechische Neuverschuldung nicht von der griechischen Regierung auf Druck der dortigen Bevölkerung verprasst wird.

Beide Anforderungen erfüllt jener "Rettungsschirm des deutschen Sparers"...

Übrigens auch jenes Sparers aus anderen Eurostaaten...

Diesen Zusammenhang vermitteln die Medien aber wohl aus Unkenntnis nicht!

Und dieser Fehler führt zu der generellen Verärgerung...

Henning100 (21.05.2010, 10:11 Uhr)
ja richtig Hamskibamski
machts doch so wie gerade in Bangkok geschehen.Schlagt in Berlin alles kurz und klein. Aber,ob Ihr damit soweit kommt ?
Ihr seht doch, was hier geschehen ist.
Nein, Ihr koennt nur auf dem legalen Wege (Abwahl Eurer Volksverdreher) was erreichen. Seht zu, dass Die Gruenen und die Linken ans Ruder an kommen, Dann gehts Euch besser, jawoll..........
ganzbaf (21.05.2010, 09:48 Uhr)
Keine weiteren Umverteilungsmaßnahmen nach "oben" !...

Wir brauchen das Gegenteil:

ZURÜCK-Umverteilung zur Mitte und nach "Unten".
niketz (21.05.2010, 09:25 Uhr)
Wir sind nur dumme Mitläufer!
Das Land ist gelähmt, die Leute sind in einem Zustand der Resignation. 50+ Prozent der Leute sind Nichtwähler oder machen ihr Kreuz einfach irgendwo, weil es keine echte politische Alternative zur Einheitspartei CDU-SPD-FDP-Grüne gibt. Jeder will das Wenige, was er hat, nicht bei Demonstrationen oder Ausschreitungen aufs Spiel setzen und bleibt deshalb eingeschüchtert zu Hause hocken. In den Medien wird rund um die Uhr gebetsmühlenartig skandiert, dass man nur ein guter Deutscher ist, wenn man bedingungslos FÜR den Euro ist. Die DM als Alternative wird mit kindischen Horrorszenarien unter den Teppich gekehrt. Deutschland ist bereits verloren, weil das Volk seit 20 Jahren die falsche Politik unterstützt bzw. duldet.
Stirb_Susi (21.05.2010, 08:25 Uhr)
Und?
Kann doch alles gar nicht so schlimm sein. Ich sehe keine Menschen auf der Strasse demonstrieren (wie in Griechenland) und in NRW haben 40 % den A.... nicht mal hochbekommen um zu Urne zu gehen. Also kann das alles gar nicht so schlimm sein , wie hier immer getan wird.




.



Henning100 (21.05.2010, 05:22 Uhr)
Jawoll und mit HURRA hinein in die Inflation
@Papayu
bin in der gleichen Situation wie Sie, wohne auch in SOA, und habe dank des Scheiss-Euro auch 20% monatlich weniger im Sack. Was solls, kann damit immer noch leben. Aber wie lange noch ?
Papayu (21.05.2010, 03:04 Uhr)
Wo bleibt meine Rente?
Da ich mit meiner Rente nach 43 Jahren
Beruf nicht in D leben kann bin ich ausgewandert nach SOAsien. Hier gehoere ich zur oberen Mittelschicht.
Der Euro sackt und sackt und beschert mir jetzt eine Nettorente von ca. 10.000 Peso weniger. Kann ich auch noch verkraften.
Aber den Einheimischen geht es an die Substanz. Eurotalfahrt ueberall???
Mich wundert, dass diese FDJlerin immer noch so "beliebt" ist. Kommt wahrscheinlich daher. dass die "Befragten" meistens
Frauen und Katholiken sind. Anders ist dies nicht zu erklaeren oder MANIPULIERT?
Und immer dieselben.
MEHR ZUM ARTIKEL
Finanzmarktkonferenz in Berlin Merkel blitzt bei G20-Kollegen ab

Abfuhr für die Bundeskanzlerin: Beim Treffen der führenden 20 Wirtschaftsnationen in Berlin ist Angela Merkel mit ihrem Vorschlag gescheitert, die Finanzbranche an den gigantischen Kosten der Wirtschaftskrise zu beteiligen. Merkel gab sich kämpferisch, musste aber einen Seitenhieb aus Nordamerika hinnehmen. mehr...

Regulierung der Finanzmärkte Keine Zeit für Merkels Krisentreffen

Mit einer groß angekündigten Konferenz zur Regulierung der Finanzmärkte will die Bundesregierung ein Zeichen setzen. Doch die Besetzung des internationalen Treffens ist zweitklassig. Ein zeitgleiches Podium in Frankfurt ist besser besetzt. mehr...

Und jetzt ... Django Asül Ballacks Gelenk und Merkels Hirn

Fußball und Politik haben in diesen Tagen viel gemeinsam: Ballack ist im Eimer, Merkel auch. Und wer hat das Spiel nun gewonnen? mehr...

Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa"

Turbulente Bundestagssitzung zur Euro-Krise: Diese sei eine "existenzielle Bewährungsprobe" betonte Bundeskanzlerin Merkel. Nicht nur der Euro, sondern die europäische Idee sei in Gefahr. Oppositionsführer Steinmeier warf der Kanzlerin vor, durch ihre zögerliche Haltung die Krise verschärft zu haben. mehr...

DGB-Bundeskongress "Unsere Geduld gegenüber Gier und Geiz ist am Ende"

DGB-Chef Michael Sommer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. mehr...

Reformidee Transaktionssteuer So soll der Fiskus Spekulanten stoppen

Die Idee einer Steuer auf sämtliche Börsengeschäfte, die Tobinsteuer, findet in der Euro-Krise wieder Gehör. Doch Kritik an dem Konzept bleibt bestehen. stern.de zeigt, wie die Transaktionssteuer funktionieren soll und welche Alternative diskutiert wird. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe