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12. Januar 2008, 09:13 Uhr

"Ein bloßes politisches Placebo"

Die Innenminister der unionsregierten Länder haben auf einer Konferenz Maßnahmen gegen die Jugendgewalt beschlossen. Im stern.de-Interview nimmt Christoph Frank, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, ihre Forderungen auseinander und spricht sich für eine Diskussion jenseits des Wahlkampfgetöses aus.

Oberstaatsanwalt und Vorsitzender des Deutschen Richterbundes: Christoph Frank© Richterbund

Wie bewerten Sie das Gesamtergebnis der Innenministerkonferenz der CDU/CSU- regierten Länder in Wiesbaden?

Die Analysen der Gewaltsituation in Deutschland sind zutreffend. Wir hoffen, dass die Diskussion darüber eine längere Halbwertzeit hat als bis zu den nächsten Wahlen. Eine sachliche Diskussion würde dem Thema gut tun. Und hoffentlich werden jetzt die Maßnahmen ergriffen, die ergriffen werden müssten.

Lassen Sie uns die Forderungen der Unionsminister einmal durchgehen. Was akzeptieren sie als sachlich richtig, was als nicht ziel führend?
Bei Heranwachsenden soll das Erwachsenenstrafrecht grundsätzlich angewendet werden?

Der Vorschlag ist ein bloßes politisches "Placebo". Die Richter hätten auch dann in jedem Fall zu prüfen, ob Entwicklungsrückstände vorliegen. Wenn ja, dann ist eben Jugendstrafrecht anzuwenden. Wenn nicht, dann Erwachsenenstrafrecht. Die Praxis geht mit der jetzigen Regelung bereits sehr vernünftig um. Zwischen 18 und 21 finden noch Entwicklungen statt, das ist gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis.

Sollen ausländische Intensivtäter bei Strafen von mindestens einem Jahr zwingend ausgewiesen werden?

Beim Ausländerrecht sind wir in europäisches Recht und europäische Verträge eingebunden. Wer in einem EU-Land aufgewachsen und verwurzelt worden ist, kann erst bei einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren ausgewiesen werden. Das ist die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs. An der lässt sich auch durch eine nationale Regelung nichts ändern. Mit einem Land wie der Türkei gibt es Regelungen, mit denen ihre Staatsbürger EU-Bürgern in diesem Punkt praktisch gleich gestellt sind. Ausweisung und Abschiebung sollte man nicht verwechseln. Bereits jetzt ist nicht die Ausweisung, sondern deren Vollzug, die Abschiebung, das Problem.

Was halten Sie davon, die Höchstgrenze bei Jugendstrafen von zehn auf 15 Jahre zu erhöhen?

Dahinter steckt die These "Höhere Strafe, höhere Abschreckung, weniger Kriminalität" Dieser vermutete Automatismus ist nicht richtig. Unser Problem sind nicht die Höchststrafen. Unser Problem ist, dass zu Beginn einer kriminellen Karriere oft nicht schnell genug eingegriffen werden kann. Da müssen wir mit klaren Reaktionen präsent sein.

Was bringt die Einführung des Warnschussarrests? Und ist der Warnschussarrest überhaupt finanzierbar, da dann rund 1000 zusätzliche Gefängniszellen zur Verfügung gestellt werden müssten?

Natürlich wäre er finanzierbar, wenn man ihn finanzieren will. Das gilt für alle Maßnahmen, die zurzeit diskutiert werden. Es ist erstaunlich, dass die Länder den Warnschussarrest fordern, den sie früher abgelehnt haben, weil er ihnen zu teuer war. Wenn man ihn will, muss man die notwendigen Arrestanstalten schaffen. Er wirkt nur, wenn er nach dem Urteil sofort vollstreckt wird. Davon sind wir in der Praxis leider Monate entfernt.

Wie bewerten Sie den Ruf nach einem Fahrverbot als eigenständige Sanktion bei jungen Straftätern?

Das zeigt bei Jugendlichen natürlich Wirkung. Nur, die Erfahrung der Jugendrichter ist auch, dass Maßnahmen, die keinen Bezug zum verletzten Rechtsgut haben, wenig bringen. Das sind Denkzettel, sind Strafen, die ohne Verhaltensänderungen abgebüßt werden können . Deshalb dürften die Richter ein solches Fahrverbot nur zurückhaltend verhängen. Wer eine Körperverletzung begeht, soll sich damit auseinandersetzen, was er dem Opfer angetan hat, soll Anti-Gewalttraining machen. Wenn wir dem Gewalttäter das Mofa wegnehmen, ändert das an seiner Einstellung nichts.

Das Verbot grausamer Videospiele wird mal wieder diskutiert?

Gewalt, die ausgelebt wird, wird zuerst erlebt, in der Familie, im Umfeld und wird erlebt durch solche Videospiele.
Die Verbreitung gewaltverherrlichender Darstellungen ist bereits strafbar. Verstöße müssen konsequent verfolgt werden. Die Einhaltung eines weitergehenden Verbots ist kaum kontrollierbar. Zur Erziehung von Jugendlichen gehört auch das Lernen eines verantwortlichen Umgangs mit Medien.

Kritiker werfen den Richtern vor, Kuschelurteile en masse zu produzieren?

Der Vorwurf ist falsch. Unsere Jugendrichter und Jugendstaatsanwälte kennen "ihre" Jugendlichen sehr genau und begleiten sie, bis sie aus dem Jugendstrafrecht herausgewachsen sind. Sie wissen sehr genau, welche Maßnahme für welchen Jugendlichen zu welchem Zeitpunkt seiner Entwicklung geboten ist. Die Verfolgung von Gewaltkriminalität hat absoluten Vorrang. Wir hatten noch nie so viele Verurteilungen zu Jugendstrafen wie jetzt. Unsere Gefängnisse sind voll, übervoll. Die Arrestanstalten sind viel zu klein. Von Kuschelurteilen kann keine Rede sein. Da wird ein Vorurteil gepflegt.

Welche Rolle an der Situation im Bereich Jugendkriminalität spielt aus Ihrer Sicht der Stellenabbau bei Justiz und Polizei, an dem sich auch unionsregierte Länder wie Bayern, Hessen, NRW massiv beteiligt haben?

Der Personalabbau zieht sich durch alle Länder, überall gibt es personelle Lücken, die den Politikern, die jetzt nach schärferen Sanktionen rufen, seit Jahren bekannt sind. Die Justiz wird nicht nach ihrer besonderen Staatsaufgabe als Dritte Gewalt sondern wie eine Leistungsverwaltung behandelt, die ihre Leistungen nach Bedarf kürzen kann. Rechtspflege darf nicht nach Kassenlage gewährt werden. Wer dies zu verantworten hat, darf sich nicht wundern, dass es zu längeren Verfahrenszeiten kommt. In Deutschland fehlen etwa 4000 Richter und Staatsanwälte. Die Politik hat die Entscheidung getroffen, die Justiz nicht ausreichend auszustatten. Die Folgen muss nun auch die Politik verantworten und darf nicht den Richtern den schwarzen Peter zuschieben. Wer so eine Entscheidung trifft, muss dann auch dazu stehen und das den Bürgern sagen. All die Maßnahmen, die jetzt angekündigt werden, können nur greifen, wenn sie in schnellen Verfahren umgesetzt werden. Dazu braucht man Personal.

Würden Sie sagen, die lautstarke Diskussion hat keinen ernsthaften Hintergrund mit dem Ziel, die Situation grundsätzlich zu verbessern und ist nur eine Wahlkampf-Inszenierung?

Der Anlass dieser momentanen Diskussion sind natürlich die Wahlkämpfe. Aber wir wollen mal sehen, ob jetzt endlich auch mal die notwendigen Konsequenzen aus ihr gezogen werden. Der Richterbund wird jedenfalls nach den Wahlen nachfragen: Was tut ihr denn jetzt wirklich? Werden ausreichende Betreuungsangebote geschaffen ? Stellt ihr Richter und Staatsanwälte ein? Wenn die Antwort Nein ist, dann wissen die Bürger, dass die verantwortliche Politik sich gegen ihre jetzigen Zusagen zur Verbesserung der Sicherheit entschieden hat.

Können Sie sich erinnern, dass alle oben genannten Maßnahmen wie Fahrverbot oder die stärkere Anwendung von Erwachsenenstrafrecht von der CDU/CSU zu Regierungszeiten von SPD und Grünen abgelehnt worden sind. Was lehrt Sie das?

Das Thema Jugendkriminalität und ihre Bekämpfung ist für die gesellschaftliche Stabilität eines Staates viel zu ernst, um es unter parteipolitischen Gesichtspunkten zu diskutieren oder es gar zu instrumentalisieren.
Wir haben ein ausreichendes gesetzliches Instrumentarium, das funktioniert, wenn es mit ausreichenden Mitteln und Angeboten umgesetzt werden kann. Dazu muss man Geld in die Hand nehmen, in den Ländern und in den Kommunen. Investitionen in Erziehung, Bildung, Jugendhilfe und für die Problemfälle eben auch in Strafverfolgung und Strafvollstreckung lohnen sich, nicht zuletzt durch einen Zugewinn an Sicherheit für uns alle.

Interview: Hans Peter Schütz

 
 
KOMMENTARE (10 von 39)
 
muhtesem1 (12.01.2008, 23:48 Uhr)
ganzbaf,...klatsch..klatsch..klatsch..
...applaus. sehr gut :-)
ganzbaf (12.01.2008, 23:34 Uhr)
Wußte gar nicht....
dass Hessen oder Bayern von "Sozialromatikern" regiert wird. (Oder Deutschland.) ;-D
.
Die Versager sind die, die am Lautesten Brüllen.
"Haltet den Dieb", rief der Dieb...
;-PP
muhtesem1 (12.01.2008, 20:57 Uhr)
wenn es einem hier nicht gefaellt....
ich wüßte wo er hingehen könnte. in die DDR , da könnte er noch viele andere hier mitnehmen und sie könnten die mauer um ein vielfaches höher ausbauen und damit wären sie sicher und geschützt vor den bösen ausländerkindern. dafür würde ich sogar sehr viel spenden. denn zuvor waren und lebten wir mit unseren ausländischen mirbürgern, die uns halfen unser deutschland aufzubauen, die steuern bezahlten und bezahlen, die nicht ohne zutun ausschöpften und ausschöpfen wie manche andere die hier rumkreischen und verurteilen und keine ahnung vom arbeiten und leben haben!!!!!!!!!!
muhtesem1 (12.01.2008, 20:54 Uhr)
ausländer
die ausländer, die hier seit kurzem wohnen und straffällig werden sollten ausgewiesen werden. die ausländer die schon jahrzehnte hier wohnen und hier eine aufenthaltsbereichtigung haben, sich mehrfach straffällig gemacht haben, sollten auch hinaus. wobei zu beachten wäre, wenn diese doch jahrzehnte hier sind und sogar enkelkinder sind,dann wäre zu überlegen, welcher produkt das ist. ich meine, wir können hier nicht verbrecher formen und dann wie schmutzige hemden sie abschieben. was können die türkei oder andere länder dafür, wenn wir hier versagen und manche menschen vernachlässigen, sie verderben und vegiften und dann einfach abschiebn. ist das die art des deutschen? wohl kaum. meine nicht. diese angeblichen verbrecher, sind unser produkt. da können die ursprungsländer überhaupt nichts dazu. also warum hauen wir immer auf die anderen, wenn wir versagen. schauen wir doch in den spiegel und sehen wir, dass wir einfach nieten sind. nicht fähig eigene kinder zu zeugen, andere kaufen und wenn sie nicht wie unsere hunde unserem karakter folgen, sonder ihre eigenen karakter entwickel, dann sind es verbrecher? zumal bei diesen schlägereien immer 2 seiten nötig sind. ich, 50 machte urlaub in würzburg zw. weihn+neujahr. ging mit meiner frau, arm in arm schaufenstern. meine frau an meiner li. seite, re. von mir die schaufenster. wir schlenderten dahin, da kam ein aöter mann mit stock an uns vorbeigeschneckt, auf der gleichen höhe li. meiner frau hob er uns seinen stock vor unsere bäuche und erzwang sich die vorfahrt in das ladengeschft recht von mir. so liebe leser, einige jugendliche, die frustiriert sind, was wohl glaubwürdig ist in den letzten jahren,würde dem opa sicherlich einige schlimme dinge hinterhersagen. der wiederum würde sie gleich als ausländerschweine beschimpfen und diese wiederum würden dem opa zeigen wo es langgeht. so jetzt könnt ihr draufhauen. mann sollte nie einseitig sehen.
mupfeline (12.01.2008, 18:17 Uhr)
@Maria1000
Wir beide haben ein gewaltiges Problem wenn Sie so verächtlich über Großfamilien schreiben. Ist Ihnen bewusst dass diese Großfamilien, oder zumindest ein Teil der Kinder - dereinst Ihre Rente finanzieren sollen ... Auch diese negative Einstellung gegenüber Familien mit mehreren Kindern hat etwas mit Werteverlust zu tun ...
Im Übrigen kann man unsere Ausgangssituation wohl nicht vergleichen da wir sicher unterschiedliche Lebenswege hatten. Ich bin in der DDR groß geworden und es war erst in der 7. Klasse üblich sich zu entscheiden welchen Lebensweg man gehen sollte. Ab der 8. Klasse erfolgt die Trennung in POS und EOS. Meine beste Freundin hatte 8 Geschwister, Sozialhilfe gab es zu dieser Zeit überhaupt nicht und trotzdem möchte ich nicht behaupten dass niemand aus meiner Jahrgangsstufe vom rechten Weg abkam - ich weiß es schlicht nicht. Was ich weiß ist die Tatsache dass wir so viele Clubs, Arbeitsgemeinschaften u.ä. hatten dass überhaupt keine Langeweile aufkommen konnte, vom betreuten Lernen im Hort mal abgesehen und übrigens dem garantierten Ausbildungsplatz für jeden Schüler/Schülerin.
Trotz allem, es ging schief, das wissen wir. Die Gründe sind vielschichtig. Aber sich über Kinderreiche Familien wie Sie es tun zu mokieren, das ist schlicht unfair. Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie wissen sicher dass jetzt die Personaldecke in den Unternehmen knapp wird, u. a. auch deshalb weil nach 1990 die Geburtenrate drastisch zurückging. Und jetzt? Jetzt fehlen diese Menschen. In 20 Jahren werden sie noch viel mehr fehlen. Aber es ist ja so schön bequem von schmarotzenden Habenichtsen mit vielen Kindern zu schreiben, gelle? Anstatt sich am Hindukusch und am Horn von Afrika um den Weltfrieden zu bemühen sollte sich unser Staat zuerst seiner vornehmsten Aufgabe widmen: Der Erziehung und Bildung der nächsten und übernächsten Generation. Da wir das nicht tun, werden wir alle - SIE auch! - die Zeche dafür zu bezahlen haben!
Ach, und übrigens, wir waren im Durchschnitt etwa 22 Schüler in der Klasse!
German_by_nature (12.01.2008, 17:24 Uhr)
Selbst Giordano schreibt:
"Giordano bezeichnete die vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) angestoßene Diskussion als überfällig. Die »Gewaltbereitschaft Jugendlicher« habe »mit einem überproportionalen Anteil von Ausländern Formen angenommen«, die mittlerweile »alle bisherigen Vorstellungen von Jugendkriminalität gesprengt« habe, schrieb Giordano in einem Beitrag für die Nachrichtenagentur ddp. Bürgerliche Sicherheit sei «zur Wunschvorstellung und die Bedrohung auf unseren Straßen zum Alltag» geworden."
Giordano machte für diese Entwicklung eine «verfehlte Toleranz» verantwortlich. Diese werde durch die «bundesdeutschen Multikulti-Illusionisten, die xenophilen Einäugigen, die Beschwichtigungsdogmatiker und Sozialromantiker» geschürt.
*
*
Sehr gelungen finde ich die Begrifflichkeiten wie:"«bundesdeutschen Multikulti-Illusionisten, die xenophilen Einäugigen, die Beschwichtigungsdogmatiker und Sozialromantiker»" :-))) sehr gelungen Herr Giordano... Respekt ;
German_by_nature (12.01.2008, 17:09 Uhr)
MUT GEGEN AUSLÄNDERGEWALT
Man darf die Thematik der Jugendgewalt und Verrohung der Sitten nicht mit der Problematik der rassistisch motivierten Ausländergewalt gegen Deutsche verbinden. Das ist genau der Fehler der letzten Jahre, gemäß diverser Medienrichtlinien musste tunlichst vermieden werden bei ausländischen Kriminellen der Nationalität anzugeben. Primäres Ziel war die Verschleierung der Tatsachen , nämlich einer zunehmenden Gewalt und Kriminalität durch Ausländer seit mindestens 10 Jahren, wenn nicht gar länger. Grund hierfür war diesen sozialen Brennstoff aus der öffentlichen Diskussion zu bringen und jegliche Art von Ressentiments gegen Ausländer zu vermeiden. Dieses ist die letzten Jahre auch gut gegangen. Zwar ist wohl allen Menschen mit offen Augen schon seit vielen Jahren die Situation in Deutschland bekannt, aber erst der Umstand der öffentlich gewordenen Videos hat das Fass zum überlaufen gebracht und endlich diese Problematik in die öffentliche Diskussion gebracht. Natürlich haben wir ein generelles Problem mit Jugendgewalt, aber aufgrund des hohen prozentualen Anteils von Ausländern haben wir leider eben auch ein ethnisch bedingtes Gewaltproblem. Dieses kann von keinem naiven linken Gutmensch und Weltverbesserer wegdiskutiert werden. Die Politik wollte uns glauben machen das Integration funktioniert. Bunte Straßenfeste, du bist Deutschland, Integrations- und Sprachkurse. Ich wage aber zu bezweifeln, dass nur einer dieser Damen und Herren ihren Feierabend in den NoGo-Areas für Deutsche verbracht hat. Vielmehr hat man in den letzten JAhren das Problem der rechten Gewalt derartig hochgespielt und mit allen Instanzen gekämpft, dass man nur noch den Kopf schütteln konnte, natürlich begleitet von einem riesigen Medienaktion. Man kann schon fast unterstellen, dass diese Methode hatte um den deutschen Michel ruhig zu halten und sich ja nicht gegen Ausländergewalt auszusprechen ... keiner will ja mit rechten Schläger und Chaoten in die gleiche Schublade gesteckt werden. Eigentlich genau wie hier im Forum , wo mich diverse Gutmenschen mit "rechten" Gewalttätern in die gleiche Schublade stecken wollen. Der reinste Akt der Verzweifelung wenn die Welt der Gutmenschen zerbricht. Lächerlich.
H.Heine (12.01.2008, 15:56 Uhr)
Jugendgewalt
Die einen reden hier von Ausländergewalt wo es um Jugendgewalt geht. Aber man sollte ja auch auf die etwas naiven Menschen zugehen: denkt ihr, indem man alle kriminellen Ausländer abschiebt bzw. ausweist wird das Problem Jugendgewalt ein für alle mal verschwinden? Keiner sagt hier, die zwei Schläger in der U-Bahn sollen sofort freigelassen werden. nur die Verhängung der Strafe ist problemtisch, weil erstens die Gerichte mangels genügender Richter, Staatsanwälte und überfüllter Gefängnisse langsam und besonders in Hessen sehr langsam arbeiten. Härtere Strafen bieten euch keine Sicherheit, weil auch der Vollzug dieser Strafen von og. Faktoren abhängt. Es ist ja richtg, solche Schläger hart zu bestrafen. Aber das gegenwärtige Rechtssystem auf einmal über edn haufen zu werfen und jetzt drakonische strafen zu forden, ist Realitätsfremd. Ist ja auch billiger, als neue Richter, Staatsanwälte Polizisten und Sozialarbeiter einzustellen.
@German by Nature: Gewaltbereite oder gewalttätige Menschen sollten die volle härte des Gesetzes spüren. Wie sollen aber ihre Freunde, also die rechten Schläger bestraft werden? Soll man ihnen das eiserne Kreuz verleihen?
Sialan (12.01.2008, 14:44 Uhr)
Diesem Richter..........
....wünsche ich einmal, von ganzem Herzen, eine Begegnung, wie sie der 76-jährige Renter in der Münchener U-Bahn mit den beiden ausländischen Gewalttätern hatte.
Sicherlich würde der anschliessende Krankenhausaufenthalt seinen Verstand wieder in die Realität zurückholen.
CeeTo (12.01.2008, 14:24 Uhr)
Maria1000
Genau richtig. Dieser Punkt kommt mir auch immer viel zu kurz. Es wird immer nur über die Täter gesprochen und wie man sie am besten wieder auf den richitgen Weg bringt.
Aber dass die Opfer wahrscheinlich ihr ganzes Leben von der Tat betroffen sind juckt niemanden.
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