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Nach der Razzia in der "Roten Flora" war der Krawall vorprogrammiert. Am Tag danach stehen die Übertragungswagen der Nachrichtensender im Hamburger Schanzenviertel. Doch die Protestler kündigen schon weitere Aktionen an.
Nach der groß angelegten Polizeiaktion in mehreren deutschen Städten gegen militante Gegner des G-8-Regierungstreffens ist es zu ersten Demonstrationen der linken Szene gekommen. In Hamburg kam es am Abend zu Ausschreitungen.
Es begann als friedliches Straßenfest und endete in einer Straßenschlacht. Im Hamburger Schanzenviertel haben sich Hunderte Randalierer heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Erst am frühen Morgen beruhigte sich die Lage weitgehend.
Der G8-Gipfel rückt näher. Und das große Räuber- und Gendarmspiel wurde mit einer spektakulären Großrazzia eröffnet. Wie im Fall der Roten Flora in Hamburg aber konnten die Razzien nirgendwo mit handfesten Beweisen gerechtfertigt werden.
Ortstermin Mecklenburg: G8-Gegner richten Camps ein und verbrüdern sich mit den lokalen Bauern. Attac hat eine DDR-Platte bezogen, ein Rostocker bietet vor der Tür Gasmasken an. Und überall ist die Polizei. Die alles weiß und alles kontrolliert.
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