. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
30. April 2007, 09:27 Uhr

"Das ist das Projekt Möllemann"

Das Verhältnis von SPD und Gewerkschaften ist lausig. Rudolf Dreßler, einst führender SPD-Sozialpolitiker, macht dafür die eigene Partei verantwortlich. Im stern.de-Interview geißelt er die Rente mit 67 und erklärt, weshalb die SPD das "Projekt Möllemann" verfolgt. Er verrät, weshalb er der Partei treu bleibt. Noch.

Proteste gegen die Rente mit 67, Proteste gegen die SPD: Gewerkschaftsdemonstration im März dieses Jahres in Berlin© Steffen Kugler/DPA

Herr Dreßler, Sie sprechen am 1. Mai bei einer Kundgebung des DGB in Nürnberg. Andere SPD-Politiker dürfen das nicht. Der bayerischer DGB-Chef hat sie ausgeladen. Finden Sie, als SPD-Mitglied, das richtig?

Ich habe die Entscheidung des DGB Bayern nicht zu bewerten und zu kommentieren. Die sind autonom. Die müssen wissen, wen sie einladen und wen sie ausladen.

Stimmt der Vorwurf des DGB, dass SPD-Politiker mittlerweile Positionen vertreten, die für die Gewerkschaften nicht mehr hinnehmbar sind?

Das ist zweifelsfrei der Fall. Das geht schon seit Jahren so. Insofern ist die Kritik der Gewerkschaften natürlich berechtigt.

Was ist denn falsch gelaufen im Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften?

Das, was im Wahlprogramm 1998 angekündigt worden ist, ist nicht eingehalten worden. Man hat in den ersten Monaten der Regierungszeit zehn Punkte des sogenannten "Sofortprogramms" abgearbeitet. Danach hat man sich von dem eigenen Wahlprogramm abgewendet. Ähnliches ist 2002 passiert. Da darf man sich über Kritik und Protest nicht wundern.

Teile der SPD werfen den Gewerkschaften vor, sich bei ihren Forderungen zu sehr der Nostalgie vergangener Tage hinzugeben, die Zeichen der Zeit nicht verstanden zu haben. Sind die Gewerkschaften ewiggestrig?

Mit dem Terminus von den Ewiggestrigen, die man früher auch Traditionalisten nannte, konnte ich nie etwas anfangen. Das war und ist ein Kampfbegriff. Man will damit dokumentieren, hier seien Leute am Werke, die nicht mehr wüssten, worauf es heute ankäme. Dahinter verbergen sich nichts anderes als neoliberale Positionen. Und was heißt hier: Zeichen der Zeit nicht erkannt? Die SPD hat sich von ihren ursprünglichen, programmatischen Selbstverständlichkeiten teilweise abgewendet. Sie vertritt sie nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in ihrer realen Politik. Da darf sie sich nicht wundern, wenn Kritik kommt. Das als "Gestrig" zu bezeichnen, können sich nur Sozialdemokraten erlauben, die keine Ahnung haben, was ein Leben zum Beispiel mit "Hartz IV" bedeutet.

Was macht die SPD falsch?

Sie verhält sich wie die CDU auch: Sie treibt jede Woche eine neue Sau durchs Dorf. Wenn die neue aufgetaucht ist, vergisst sie die alte. Dieses Verhalten ist gegenüber der Klientel, die SPD gewählt hat und wieder wählen soll, alles andere als identitätsstiftend.

Was waren die schwersten Fehler der SPD in den letzten Jahren?

In den Augen der Gewerkschaften vermutlich die Rente mit 67, die nichts anderes ist als eine kaschierte Rentenminderung. Das war sicherlich ein Fehler. Auch der Paradigmenwechsel in der Rentenversicherung war ein Fehler - die Auflösung der Beitragsparität zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Gleiches hat man bei der Gesundheitspolitik zwei Mal gemacht. Es steht zu befürchten, dass es bei der Pflegeversicherung genauso kommt. Das waren sicher Systemfehler, die auch nicht mehr zu korrigieren sind. Es ist bitter, dass ausgerechnet die SPD das gemacht hat.

Matthias Platzeck hat die Gewerkschafter auf einem DGB-Kongress neulich deutlich davor gewarnt, eine nostalgische Politik zu verfolgen. Ist das der richtige Ton im Umgang mit den alten Verbündeten?

"Nostalgie" heißt übersetzt "Rückwendung zu früheren Zeiten". Für die Überwindung dieser Zeiten haben Gewerkschaften und auch die SPD gekämpft. Jetzt warnen ausgerechnet Sozialdemokraten die Gewerkschaften, wenn sie in diese Zeiten nicht zurückfallen wollen. Wie tief sind Teile der SPD gesunken, gewerkschaftlichen Kampf für Fortschritt heute als Rückwendung zu titulieren? Wenn man das so macht, dann darf man sich nicht wundern, dass kein neuer Zusammenhalt, keine neue Perspektive entsteht, sondern das genaue Gegenteil. Das fördert die Entfremdung. Die Umfragewerte der SPD - zwischen 25 und 30 Prozent - sagen doch alles. Offenbar ist die SPD mit diesem Ergebnis zufrieden. Das ist das Projekt Möllemann: 18 Prozent vom anderen Ende her.

Wenn man sich die SPD-Spitze ansieht, fällt auf, dass es keinen Kopf gibt, der Gewerkschaftsinteressen prominent vertreten würde - jenseits von Otmar Schreiner. Weshalb hat die SPD niemanden, mit dem sich die Gewerkschaften vorbehaltlos identifizieren könnten?

Das ist die große Frage, die Schlüsselfrage. Offenbar will es zurzeit keiner. Man interessiert sich zu wenig dafür. Das ist das eigentliche Problem. Eine Volkspartei will sich hier offenbar mit einem Wähleranteil von 26 Prozent begnügen. Als Zuschauer steht man dem ratlos gegenüber. Warum das so ist, verstehe ich nicht.

Was muss die SPD unternehmen, um sich den Gewerkschaften wieder zu nähern?

Sie muss die Rhetorik wieder mit dem in Einklang bringen, was sie aufs Papier gebracht hat - und das Handeln daran ausrichten. Wenn alles der Regierungsbeteiligung untergeordnet wird, dann beginnt man in so einer Volkspartei ein Problem zu bekommen. Dabei war das Wahlergebnis bei der vergangenen Bundestagswahl so schlecht, dass selbst die Option zur Opposition nicht mehr vorhanden war. Und was hat die Partei gemacht? Sie ist zur Tagesordnung übergegangen. Es gab keine Analyse, keine Aufdeckung der eigenen Schwächen, keine Aufdeckung der Widersprüche. Es gab keine Aufarbeitung der eigenen Ergebnisse. Das hat es früher nie gegeben.

Arbeitsminister Franz Müntefering sagt, es sei Aufgabe einer Volkspartei, Regierungsfähigkeit zu demonstrieren. Einem Populismus à la Linkspartei will er nicht folgen.

Diese Haltung kommt mir intellektuell merkwürdig vor. Wenn es um die Gesellschaftspolitik geht, vertritt die Linkspartei sozialdemokratisch beschriebene programmatische Positionen. Wenn Herr Müntefering sich nun von diesen distanziert, dann distanziert er sich von seinem eigenen Programm.

Ist die Linkspartei derzeit die bessere sozialdemokratische Partei?

Das kann ich nicht beurteilen. Dafür stecke ich zu wenig drin. Was die Gesellschaftspolitik betrifft, vertritt sie jedenfalls in weiten Teilen SPD-Positionen. So macht sie die Repräsentanten der SPD nervös, die sich in Form von Schimpfkanonaden äußern statt daran zu denken, ihre Positionen zu überdenken. Die Frage ist nur, wie lange so etwas gut geht. Ich bin der Auffassung: Wenn man bei 26 Prozent angekommen ist, dann geht es schon jetzt nicht mehr gut.

Was sind konkrete Projekte, mit denen die SPD umsteuern könnte?

Sie muss bei der Pflegeversicherung umsteuern. Sie muss verhindern, dass dort der Paradigmenwechsel kommt. Das zweite ist Hartz IV. Das ist ein "Meisterwerk", das überdacht werden muss. Die Ergebnisse sind verheerend. Man muss erkennen, dass Fehler gemacht worden sind, die jetzt korrigiert werden müssen. Das dritte wäre die Einführung eines Mindestlohns.

Weshalb sind sie trotz aller Kritik noch SPD-Mitglied?

Ich bin nicht wegen augenblicklich führender Persönlichkeiten in die SPD eingetreten. Also werde ich auch wegen augenblicklich führender Personen nicht austreten. Hinzu kommt sicherlich ein Stück Nostalgie. Dennoch kann der Punkt kommen, an dem man sagt: Das hat keinen Sinn mehr. Ich kann nicht sagen, wann er kommt. Entscheidend ist, wie sich die SPD in den nächsten Monaten und bis zum Ende der Legislaturperiode verhält.

Ist die Linkspartei eine Alternative für Sie?

Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Die erste Frage lautet: Identifiziert man sich noch mit seiner Partei? Die zweite Frage lautet: Wenn man das nicht mehr täte, also im Konjunktiv gesprochen, ob man dann einen Parteiwechsel vornehmen würde? Dieses steht bei mir zurzeit nicht zur Debatte.

Zur Person

Zur Person Rudolf Dreßler, 66, ist seit 1969 SPD-Mitglied. Von 1980 bis 2000 war er Bundestagsabgeordneter für einen Wuppertaler Wahlkreis. Dreßler, der jahrelang als der Sozialpolitiker der SPD galt, war Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Afa) in der SPD, Mitglied des Parteivorstandes und des Präsidiums der Partei. 1982 war der gelernte Schriftsetzer für einige Monate Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Von 2000 bis 2005 war Dreßler deutscher Botschafter in Israel.

Ihre Meinung

Hat Rudolf Dreßler Recht? Hat die SPD Ihre Identität verraten, ihre Klientel? Oder sind die Gewerkschaften die Ewiggestrigen?

Diskutieren Sie mit! Bisherige Beiträge (9)
Interview: Florian Güßgen
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Hirschi1 (02.05.2007, 12:05 Uhr)
So isses, Genosse Dreßler, aber wie solls weitergehen?
Die Argumente von Rudolf Dreßler sind weitgehend zutreffend, nur, wie kann man sie in der SPD zur Geltung bringen?
Im Grunde müßten sich alle Mandatsträger der Partei für ihre Poilitik in den Jahren 2000 bis 2005 entschuldigen und den Hauptverantwortlichen, den Ex-Kanzler Schröder, aus der Partei herauswerfen.Nur wird das bis auf weiteres wohl nicht geschehen. Und darum wird die SPD wohl noch eine Weile in Richtung "Möllemann-Projekt" weitermarschieren.
Wenn die Probleme überhaupt lösbar sind, dann wohl im Rahmen einer biologischen Lösung. Die Jungsozialisten sind die einzige Chance dafür, daß aus der SPD wieder eine Partei wird, die die Interessen des "Prekariats" vertritt.
Im übrigen, so unschuldig, wie sie jetzt tun, sind die Gewerkschaften an der Situation auch nicht. Schließlich haben sie in den vergangenen Jahren es praktisch ohne Gegenwehr hingenommen, daß das Einkommen der arbeitenden Menschen immer mehr gesunken ist. Das ist auch der Grund für den Mitgliederschwund, der den DGB getroffen hat.
Und die Lösung "Linkspartei"? Kann eine Partei aus der Misere herausführen, die aus der SED hervorgegangen ist? Die in ihrer Vergangenheit Arbeiterrechte noch viel mehr mißachtet hat, als es die SPD je getan hat? Die einen Oskar Lafontaine an die Spitze stellt, der schon 1988 auf Gewerkschaftstagen ausgepfiffen wurde?
Nostradamus (30.04.2007, 18:12 Uhr)
Die Halbwertzeit der Artikel wird immer geringer
Wie schnell der Artikel in der Schublade verschwindet.
beckerjuergen (30.04.2007, 14:38 Uhr)
Ja -Aber...
Rudolf Dreßler war zu seiner aktiven Zeit als Politiker zweifellos einer der ganz großen Sozialexperten der Bundesrepublik.Er hat im Grunde Recht mit seiner Kritik an der Sozialdemokratie – aber dennoch muß er zur Kenntnis nehmen, dass sich das Denken vieler Menschen verändert hat. Man muß kein Neo-Liberaler sein, um die IG Metall und vor allem die Gewerkschaft ver.di inklusive des linken SPD-Flügels für völlig überholt zu halten. Hier macht sich ein "Ballonmützchenkomplex" breit, der die Menschen nichtr mehr erreicht. Werden fehlende Solidarität und Gerechtigkeit zum "Totschlagargument" gegen alle gesellschaftlichen Veränderungen, dann wendet sich einbeträchtlicher Teil der Bundesbürger ab. Nicht umsonst laufen Gewerkschaften und SPD die Mitglieder davon. Das kann Gerhard Schröder allerdings nicht den Vorwurf ersparen, den Menschen Wasser zu predigen und selbst den wein zu trinken.
ganzbaf (30.04.2007, 14:19 Uhr)
Na endlich!...
Gibts doch noch einen Sozen mit Charakter und einer gewissen Grundintelligenz.
Schmeisst Müntenase aus der Partei, zusammen mit Schröder und sonstigen pro Geldadel Pappnasen! Ein fundamentaler Neubeginn muß her!
HeinzManfred (30.04.2007, 14:07 Uhr)
Die Leute haben recht
Die SPD ist so nicht mehr wählbar denn sie vertritt nicht die Interessen der meisten Wähler sondern die der Lobbyisten . Darum heissen diese Volksverkäufer ja auch Lobbykraten . Die paar Leute die einen aufrechten Gang haben werden weggemobt sowas ist bei CSU und CDU gängige Praxis . Jeder Mensch ist käuflich entscheident ist die Summe und vielleicht auch die Zeit bis Er reif ist . Darum wähle ich die Linkspartei , die dann in zwanzig Jahren vielleicht auch unterwandert ist . Nach vierzig Jahren die ich die SPD gewählt habe fällt es mir trotzdem leicht denn ich fühle mich verraten .
Manfred Joho
Nostradamus (30.04.2007, 13:31 Uhr)
@Dressler: Warum das so ist verstehen sie nicht?
Ich schon.
Politiker kann man nur werden, wenn man entsprechend gefördert wird.
Auch die SPD hat einige Schmiergeldskandälchen und so mancher Abgeordneter der SPD hat Verpflichtungen. Wir sehen immer nur die Spitze des Eisbergs!
Aus dem Grund wird seit Jahrzehnten gefordert, dass Politiker während ihrer Amtszeit keine Nebentätigkeiten und am Ende ihrer Amtszeit für 2 Jahre vom Staat alimentiert werden, bei Verbot der Ausübung einer Tätigkeit in der politische Kontakte genutzt werden könnten um Dritten wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen.
Das hört sich nach einer Art Berufsverbot für Politiker an aber ich sehe keine Alternative!
Man kann nur einem Herren dienen!
Jedem Arbeitnehmer wird in seinem Arbeitsvertrag zu recht die Ausübung von Nebentätigkeiten verboten, um Interessenkonflikte zu vermeiden und das sollte erst recht für Politiker an den Schaltstellen der Macht gelten.
Wir Bürger, als Arbeitgeber der Politiker, fordern dies schon lange aber offenbar ist unser Wort wertlos.
Deutschland steht nicht ohne Grund auf internationalen Korruptionsliste ganz weit hinten.
SPD und Grüne wurden vollkommen unterwandert und das steht auch der Linken bevor.
Wir Bürger sehen nur noch wie man uns unter dem Deckmantel der "globalen Märkte" abzockt. Uns nimmt man es und der Industrie stopft man auch Gelder, die der Staat nicht hat in Form von Steuern und Subventionen in den Hintern. Für wie blöd halten diese Geldverschwender uns Bürger eigentlich?
Die großen politischen Parteien müssen sich alle den Vorwurf gefallen lassen mit den ihnen von uns zur Verfügung gestellten Mitteln (Steuern, Abgaben, Gebühren) schlecht zu haushalten und eine asoziale Sozialpolitik, ohne wirkliche Gründe (!!!), auf Kosten der Massen zu betreiben.
Herr Dressler: Sie verstehen nicht warum das so ist? Dann fragen Sie mal die Damen und Herren, die von der in den vergangenen 20 Jahren geschaffenen Situation profitieren:
Bestimmte politische Parteien, Banken, Versicherungen, Industrie, verschiedene Medien und die, die an der Privatisierung von Post und Bahn etc. verdient haben sowie bestimmte Einwanderergruppen.
pilwe (30.04.2007, 12:23 Uhr)
Dressler, herzlich willkommen in der Linkspartei
Dressler ist ein aufrechter Demokrat. Der Mann hat noch Anstand und soziales Verantwortungsgefühl. Als solcher ist er aber in der SPD derzeit fehl am Platz.
Hasili (30.04.2007, 12:10 Uhr)
SPD ist keine Arbeiterpartei mehr!
Herr Schröder, Müntefering und Co. sind die Totengräber der Sozialdemokratie.
Willy Brandt würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er von diesen Machenschaften wüßte.
OttoB (30.04.2007, 11:56 Uhr)
Arme SPD
Ich kann dem Herrn Dressler in allen Punkten nur Recht geben.Seit Gerhard Schröder hat die SPD gewandelt und fast alle sind mitgelaufen.
Für mich ist die SPD nicht mehr wählbar meine Interessen vertritt nun nur die Linkspartei, schade.
Bei der Pflegeversicherung wird immer vergessen das sie nie paritätisch war, für den Arbeitgeberanteil wurde ein Feiertag gestrichen um die 50% Arbeitgeberbeitrag auszugleichen.
MEHR ZUM ARTIKEL
SPD und Gewerkschaften Maientanz trotz Familiendrama

Einst schritten sie Seit' an Seit'. Doch vor den Kundgebungen zum 1. Mai ist das Verhältnis von SPD und Gewerkschaften lausig - nicht zuletzt, weil bei den Genossen jahrelang die Devise: "Friss, Gewerkschaft! Oder stirb!" dominierte. Das scheint sich nun zu ändern. mehr...

Lohnverhandlungen Metaller streiken für mehr Kohle

Die IG Metall hat ihre Warnstreiks auf Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ausgeweitet. Hunderte Beschäftigte in Daimler-Chrysler-Werken in Düsseldorf und Rastatt legten die Arbeit nieder, auch in Berlin wurden die Streiks fortgesetzt. mehr...

DGB-Kongress Platzeck liest dem DGB die Leviten

Es war ein heikles Duell: Platzeck gegen Rüttgers, der Ex-SPD-Chef gegen den Herz-Jesu-Sozialisten von Rhein und Ruhr. Wer würde beim DGB-Kongress mit seinen Vision des Sozialstaats besser abschneiden? Vor allem Platzeck hat überrascht. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe