20. Oktober 2012, 13:01 Uhr

Seehofer kämpft für Guttenberg-Comeback

Die CSU gibt Guttenberg nicht auf: Nach den Bundestagswahlen 2013 will sich Parteichef Horst Seehofer um eine Rückkehr des geschassten Verteidigungsminsters in die Politik bemühen.

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Könnte schon bald wieder einen Platz in der Spitzenpolitik einnehmen: Karl-Theodor zu Guttenberg©

Für Karl-Theodor zu Guttenberg könnte es ein glänzendes Comeback in die Spitzenpolitik werden. CSU-Chef Horst Seehofer will den früheren Verteidigungsminister nach den Wahlen 2013 in die Politik zurückholen. "Nach der Wahl werde ich mich darum bemühen", sagte Seehofer am Samstag am Rande des CSU-Parteitags in München. "Aber jetzt machen wir erstmal die Wahl." Der über die Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit gestürzte Guttenberg soll nach Seehofers Vorstellung nicht ganz von vorn beginnen müssen. Der frühere Minister solle eine "maßgebliche" Aufgabe übernehmen, sagte Seehofer.

Der CSU-Chef hatte schon mehrfach gesagt, dass er Guttenberg gerne zurückholen würde, aber bislang noch keinen Termin genannt. Sollte Guttenberg tatsächlich zurückkehren wollen, hätte er allerdings kein Abgeordnetenmandat, weil er bei der Bundestagswahl 2013 nicht kandidiert. Offen blieb daher, was Seehofer sich unter einer maßgeblichen Rolle vorstellt.

 
 
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